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Süchtige Kommunikation

Peter nimmt sich viel vor. "Ich mach das schon. Ist doch kein Problem." Nur wenn es dann um die Tat geht, gestalten sich die Vorhaben etwas schwieriger. Was gestern noch breit und voller Zuversicht kommuniziert wurde, ist am nächsten Tag nicht vergessen, wird aber vom Tisch gewischt, nach dem Motto "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".

Die Kommunikation mit Süchtigen ist nicht gänzlich wertlos, aber – was auch immer sie uns vermitteln möchten – sehr anstrengend. Süchtige leben nicht in der Welt der Taten, sondern in einem Traum- und Phantasiegebilde. Nichts gegen Letztere, sie sind eine Breicherung des Lebens, wenn sie sich in der Waage halten mit der Realität und dem IST-Zustand.

Süchtige machen sich gerne lustig über Menschen, die Verantwortung übernehmen und schließlich tappen viele dieser pflichtbewussten Menschen in die Falle, lassen sich einlullen und stellen sich letztendlich selbst Sinnfragen. Ist es überhaupt richtig Versprechungen einzuhalten? Sollte ich nicht lockerer werden, im Hinblick auf Verantwortung und Pflichtbewusstsein? Stimmt mit mir irgendetwas nicht?

Diese Muster haben Methode, denn Süchtige sind Meister der Verschleierung. Eigene Defizite werden blitzschnell umgedeutet und das Fehlverhalten wird oftmals sehr intelligent in eine Tugend umgemünzt. Jede Tat lässt sich begründen und in das Gegenteil verwandeln. Es bedarf nur einer klugen Argumentationskette und in dieser Disziplin können Süchtige auf einen langen Erfahrungsschatz zurückgreifen, denn die bewußte Ausklammerung von Tatsachen gehört zu den täglichen Übungen. Die Lüge oder die vorsätzliche Verschleierung ist Stilmittel und Notwendigkeit zugleich.

Es wäre jedoch unfair einem Süchtigen per se "schlechte Absichten" zu unterstellen, denn der Selbstbetrug geht der Interaktion mit Anderen meist voran. Süchtige belügen zunächst sich, und was im sozialen Kontext daraus folgt ist lediglich eine logische Konsequenz.

Unser Peter versprach gestern den Abwasch zu übernehmen. Heute tappt er zahlreiche Male an den gestrigen Essensresten samt Zubehör vorbei und vielleicht ärgert es ihn, dass er dieses Versprechen machte. Oder er hofft, dass sich das Geschirr vom Vortag in Luft auflöst. In der Regel wird es so sein, dass jemand die Verantwortung für ihn übernimmt, denn irgendwann stinken die Essensreste und dem will man nicht ausgesetzt sein. So ist er halt, der Peter. Dumm für Peter, denn durch diese "Hilfestellung" wurde er einer wichtigen Möglichkeit beraubt, seine Suchtstruktur zu korrigieren.

Der Mann von dem wir hier berichten trinkt im Übrigen nicht mehr. Er gehört zu den trockenen Alkoholikern, Menschen, die gegen ihre Sucht etwas unternommen haben. Der Wille ist somit vorhanden, aber das oftmals über Jahrzehnte antrainierte Verhalten hat sich nicht stark verändert. Menschen, die ihre Sucht "überwunden" haben, werden auch weiter wie Süchtige handeln, sofern sie nicht extrem achtsam leben, oder falsches Feedback erhalten.

Ihnen die Verantwortung abzunehmen, der "Harmonie" wegen ist ein gefährlicher Pfad.

In der Kommunikation spiegelt sich der Mensch. Kommunikation ist vielleicht sogar der Schlüssel zur Zukunft. Viele Menschen schenken der Kommunikation keine große Beachtung, obwohl sie uns beinahe alles über uns selbst, wie auch unser Gegenüber, verrät.

Einem aktiven Süchtigen den Spiegel vorzuhalten wird selten zu irgendeinem nennenenswerten Erfolg führen, denn Süchtige sind meist resistent gegen Kritik. Sie hören entweder nicht zu, oder werden ihr Handeln oder Nicht-Tun begründen. Mitunter kann man am Suchtverhalten erkennen, ob ein Mensch wirklich die Seiten gewechselt hat. Kritikfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und der Mut zur Wahrheit sind gute Barometer.

Wenn Peter sich dafür bedankt, dass man ihn auf seine Verantwortung hingewiesen hat und sich an das Geschirr ran macht, können wir von einem konstruktiven Dialog sprechen.

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Dies ist nur ein Beispiel von süchtiger Kommunikation. Weitere werden folgen. Sie können diesen Artikel gerne im Social Media, wie Facebook teilen. Es könnte interessante Reaktionen geben. Wie eingangs bereits erwähnt, geht es in dieser Rubrik weniger um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Sucht, sondern dem ganz "normalen" Alltag, oder Wahn/Sinn. Sie können uns gerne weitere Beispiele oder Episoden aus Ihrem Leben schicken. Wir veröffentlichen in dieser Rubrik anonym.



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