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Egoismus in Vollendung

In unserer marktwirtschaftlich geprägten Ordnung gibt es viele Beispiele für egoistische Prägungen, jedoch erreichen erst Süchtige die Reife den Egoismus in seiner reinsten Form zu leben. Wer mit Süchtigen zusammen lebt, muss seine Bedürfnisse komplett hinten anstellen, oder konsequent durchgreifen. Aber letzteres ist ein unermüdlicher Kraftakt, zudem haben die meisten von uns noch einen gewöhnlichen Alltag zu bewerkstelligen.

Wie verlaufen Gespräche mit Süchtigen? Ganz einfach. Der Süchtige wird sein Leid vortragen und das Gegenüber wird zuhören. Er wird überhaupt nicht auf die Idee kommen, dass sie ebenfalls etwas erzählen möchten, denn seine Dinge, meist Probleme, stehen im Mittelpunkt. Stockt der Süchtige kurz, um eine Pause zu machen, da die Vorträge meist dramaturgisch inszeniert sind, und somit viel Energie verbrauchen, haben wir für einen kurzen Moment die Chance etwas zu sagen. Toll, bis auf die Tatsache, dass die Süchtigen nicht zuhören, gleich was sie sagen, es sei denn, sie können irgendeinen Nutzen aus dem Gesagten ziehen.

Menschen, die in enger Beziehung zu Abhängigen stehen, lernen ihre Bedürfnisse komplett hinten anzustellen. Ihr eigenes Leben verkümmert, da der Süchtige den ganzen Raum einnimmt. Dieser schleichende Prozess hinterlässt jedoch bei beiden Parteien große psychische Schäden. Die Angehörigen oder Co-Abhängigen, werden irgendwann aufgeben ihre Bedürfnisse zu äußern, denn sie haben gelernt, es macht einfach keinen Sinn. Der Süchtige wird sich womöglich einbilden, dass sein Leben für Andere interessant ist, denn warum würden sie Menschen ihm sonst alle zuhören.

Wenn Sie diesen Egoismus unterbrechen möchten, da sie mitunter einen Termin haben, wird die im Grunde "lallende" Person auch dies überhören. Zwar hört er, dass sie weg müssen, doch im nächsten Moment gerät dies bereits in Vergessenheit. An dieser Stelle machen viele Menschen den Fehler, dass sie das Verhalten des Egoisten entschuldigen "Wahrscheinlich hat er es vergessen", denn würde der Mensch sie wertschätzen, könnte er ihr Signal nicht überhören bzw. Vergessen. Sie, wie auch ihre Bedürfnisse sind ihm einfach komplett egal, denn in seiner Welt existiert nur er.

Dieser Egoismus und der damit verbundene Mangel an Emphatie tritt selbstverständlich nicht nur bei Süchtigen auf. Menschen, die ohne Struktur (oder beispielsweise einen Vater) aufgewachsen sind sind ebenfalls sehr geübt in solchem Verhalten.

Ein psychisch gesunder Mensch wird diesem Treiben schnell ein Ende setzen, indem er den Egoisten seine "Sucht" nicht ausleben lässt. Er wird dem Egoisten den Rücken zudrehen, denn er informierte ihn bereits, dass er keine Zeit mehr hat.

Im real life jedoch, zieht der Süchtige jene an, die durch ihre Historie bereits gelernt haben, sich hinten anzustellen. Diese Menschen sind geübt im Zuhören und haben noch größeres Potential im Helfen entdeckt. Die Helfer dieser Welt kommen sehr häufig aus dieser Ecke. Ihr eigenes Leben ist machmal bereits verkümmert und somit sind die Egoisten, die permanent plappern und ihre Hilflosigkeit unters Volk posaunen sehr willkommen. Durch den Süchtigen kann die Co-Abhängige erst richtig "sein", denn der Egoist wird sie kaum die Mühe machen auf den Mensch gegenüber einzugehen, es sei denn, es nützt ihm, wie oben bereits erwähnt. Dann wird der Egoist plötzlich hellhörig und täuscht Interesse an ihrer Person vor.

Über diesen Egoismus kann man bei Fremden hinwegsehen, wobei man gerade dem Egoisten keinen Gefallen damit macht. Die Konfrontation ist mit den Fakten wird immer schwieriger, je länger sie dieses Verhalten über sich ergehen lassen, "Was hat sie nun plötzlich?".

Bereits im Beitrag "süchtige Kommunikation" wurde darauf hingewiesen, wie kraftraubend solche Gespräche (oder eher Monologe) sein können. Ein längeres Gespräch mit solchen Egoisten kann sich wie Burnout anfühlen und es kann in der Tat zu einem Zusammenbruch des Tolerierenden, oder der passiven Person führen, wobei auch Co-Abhängige im Grunde aktiv sind, denn sie tragen aktiv dazu bei, dass die Störung des Egoisten sich manifestiert. Insofern handelt es sich in solchen Interaktionen nicht um das Täter/Opfer Spiel. Für CO-ABHÄNGIGE ist es wiederum äüßerst schwierig, diese Tatsache zu akzeptieren.

Egoisten, die sich immerzu nur bedienen, die ihre Mitmenschen ausnutzen und in vieler Hinsicht berauben sind in der Regel sehr einsame Menschen. Sie werden von selbst in den seltensten Fällen ihre Einsamkeit auf ihren hausgemachten Egoismus zurück führen, sondern die "Schuld" in der Gesellschaft, oder ihrem Umfeld suchen.

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---KOMMUNIKATION BEI SÜCHTIGEN

Dies ist nur ein Beispiel für süchtiges Verhalten. Weitere werden folgen. Sie können diesen Artikel gerne im Social Media, wie Facebook teilen. Es könnte interessante Reaktionen geben. Wie eingangs bereits erwähnt, geht es in dieser Rubrik weniger um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Sucht, sondern dem ganz "normalen" Alltag, oder Wahn/Sinn. Sie können uns gerne weitere Beispiele oder Episoden aus Ihrem Leben schicken. Wir veröffentlichen in dieser Rubrik anonym.



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