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Von Lost.ego

Es ist 2:22 , ich kann nicht schlafen (und ja es hat mit Drogen zu tun) und möchte euch meine Story erzählen.

Mit 13 Jahren begann ich mit einem Kumpel das Kiffen.

Wie bei vielen zuerst immer nur zu mehrt, dann auch mal nur wir beide und das stets auch nur draussen (wo sonst meine mom hätte mich gekillt damals). Wir lernten immer mehr Leute kennen die auch Drogen nahmen, andere, härtere Sachen auch und machten uns ne Art Sport daraus etwas später möglichst viele Ticker kennenzulernen damit man immer mal was klar bekommt wenn man nichts mehr hat.

Diese Zeit bereue ich auch nicht, wir haben soviel erlebt, soviel gelacht wie es sonst sicher nicht gewesen wäre. Bereuen tu ich aber das ich nicht bemerkt habe wie es immer schlimmer wurde...

Als ich 14 war, lernte meine Mom einen neuen Freund kennen mit dem sie kA n halbes Jahr zusammen war. Sie wusste zu dem Zeitpunkt schon das ich ab und zu kiffe weil wir teilweise in der Kälte oder im Regen kein bock hatten rauszugehen und somit drin gekifft haben und auch erwischt wurden... Naja der war wie das Schicksal so spielt damals einer der "Hauptversorger" in Sachen Dope in ganz L.. Mein Gott war ich beeindruckt als ich das erste mal da war, alles voller hanfplfanzen, dicke Aufzuchtsanlagen, ein süßer wunderschöner aber fast schon belästigender Geruch im gesammten Haus.

Meine Mom brachte mich damals mit zu ihm weil sie wollte das er mich mal ein bisschen "aufklärt". Das tat er, nur entgegen der Erwarzungen meiner Mom waren dies natürlich durchweg positive Dinge die er erzählte. Ich erinner mich heute noch wie ich 2 Stücke Hasch mit bekam und stolz meinem Kollegen präsentierte und ihm erzählte was des für einer ist.

Naja, meine mom konnte nich gut mit ihm, er kiffte seid über 25 jahren und hatte ein leicht merkwürdiges Verhalten (davon abgesehen das er sowieso kein normales Leben mehr lebte) . Sie trennte sich also fix von ihm was aber nicht unsere "Freundschaft" zerbrach. Ich verbrachte sogut wie jedes weekend bei ihm wenn es ging, es war auch sau geil, langsam wurde ich ein teil seines lebens und er meines. Ich merkte das er nicht nur zu Hause alles voll hatte mit Pflanzen sondern auch bei bekannten, angemieteten Wohnungen, irgendwelchen Gartenlauben u.s.w.

Wir waren den ganzen Tag unterwegs, standen morgens auf, rauchten zusammen den ersten Joint und fuhren dann los um entweder was zu verkaufen oder was zu Essen zu besorgen.

So ging es ne Zeitlang weiter und ich erlebte ne menge anderer Praller Sachen (z.B rastet n Typ neben mir im auto auf koks voll aus und fuchtelt die ganze Zeit mit seiner Knarre rum oder ich konnte im Backstagebereich von ner disse alleine ein kiffen und mich aufs sofa chillen und bei übertriebens lauter musik einpennen. (kannte ihn ja jeder/kaufte ja jeder von ihm) Das waren eigentlich schon ganz interessante Dinge und vor allem lernte ich immer mehr über die Zucht nebenbei. Half bei der Ernte, informierte mich über Düngezusammsetzungen etc (mit 15!) hatte ich also meinen Doktor in Sachen Hanfanbau gemacht. Mir konnte echt keiner mehr was erzählen, dachte ich zumindest.

Wer von meinen Bekannten und Freunden konnte den schon behaupten neben mehreren blauen Säcken voll mit frisch geertetem Dope gestanden zu haben oder halt selbst beim Buds schneiden schon Blasen an den Finger bekommen zu haben. Diese Erfahrung teilte ich damals aber stets nur mit meinem besten Kollegen, anderen erzählte ich nichts darüber (is ja auch ein gefährliches business). Irgendwann bemerkte ich, dass ich garnicht mehr wegem ihm kam sondern nur wegen des Dopes, ich lies mich freitags abholen und kam sonntag mittag mit ein paar gramm wieder nach hause.

Das ging nichtmehr lange so seid ich mir bewusst wurde das ich nurnoch an das ott wollte. Ich nahm auch öftermal so was mit was er mir nicht einpackte, weil unser konsum schon gestiegen war mit der Zeit und wir mit dem bisschen halt ned mehr auskamen die woche über.

Mein Kompletter Freundes/Bekanntenkreis seid ich 13 war bildete sich also nur "ums kiffen" ich lernte nie etwas anderes kennen (bis heute bin jetzt 19) .

Nach einer Auseinandersetzung mit X traf ich mich nie wieder mit ihm, dazu kam das er sich von meiner mom geld geliehen hatte aber nie zurückgezahlt, das verhältniss war somit komplett zerstört. Zudem Zeitpunkt hatten wir uns komplett abgekapselt von den asis mit denen wir damals das kiffen angefangen hatten. Ich sah es nicht ein nach den Erfahrungen die ich da gesammelt hatte, nach der Qualität die ich umsonst bekam aufeinmal wieder für minderwertiges Gras 2,3 Stunden in der Kälte zu stehen und zu warten immernoch mit dem Risiko das er zurückkommt mit dem Geld und völlig zugekifft sagt \"ging nichts\"...

Also suchten wir uns eine Alternative die wir schnell fanden, in Wein. Y (mein Kollege) hatte Eltern die guten Wein zu kaufen wussten, da wir irgendnen Rausch suchten kam uns der Wein in den Mengen gelegen. Wir haben ohne es zu merken so gut wie jeden Tag Wein getrunken, erst hawer uns ne Flasche geteilt, etwas später hatte jeder seine und am ende hatten wir um einen netten Tag zu erleben bereits 4 Flaschen entführen müssen.

Das aus dieser Zeit keine Alkoholabhängigkeit (bei keinem von uns) entsanden ist grenzt an ein wunder.
Aufgehört hatten wir auch nur weil wir wirder neue Marihuanakontakte geschlossen hatten wo wir meistens was bekamen und nebenbei noch gut unterhalten wurden. Es wundert mich heute das ein damals (glaube 23) jähriger so "jungen" leuten dope verkauft. Aber das war ganz gut so, Z (der ticker) war wirklich nett und man konnte gut mit ihm reden, sein kollege der eigentlich auch immer da war war auch sehr nett. Da begann wieder die Zeit Ticker zu sammeln. Denn teilweise hatte Z keine Zeit oder ist noch tagsüber auf Party gewesen vom Vortag. Zu dieser Zeit kauften wir bereits getrennt (was wir voher nie taten) und rauchten auch alleine (das hab ich ja schon länger wegen X? oder Y ^^ ich komm durcheinander, dem ticker aus Lübeck halt). Das war Schulzeit, jeder meiner Freunde kiffte damals, in der 7 Klasse wäre ich fast von der Schilke gefolgen weil wir unbedingt meinten Bong rauchen zu müssen in der Pause und das prallste war, unser leicht rechts angehauter Lehrer damals der uns immer beäugt hat musste an jedem verhängnissvollen tag ständig seine bRille abnehmen, er sah aus wie eine Schildkröte, es war so lustig alle wie wir da waren haben unterm tisch gelegen ohne auch nur ein wort miteinander gewechselt zu haben.

Naja das nur am Rande ich wurde in eine andere Klasse verfrachtet und seid dem hatte man stets ein Auge auf mich.

Die Schulzeit ging dann so vorran, ich wiederholte noch einmal die Klasse in die ich schräg versetzt wurde (warum weis sich heute nedmehr genau ob ich das dem kiffen zu schieben kann kA) und ja, dann warens noch 2 Jahre (Realschule) bis ich dann meinen Abschluss gemacht hab. In der 10ten habe ich für 3 Monate aufgehört zu kiffen, was eine riesen Leistung für mich damals wie heute ist. Alles wegen einer Ex-Freundin, ich kam mir so schäbig vor das ich stets nie richtig da war wenn sie mir was erzählt hat. Ruft mich an, redet, nach ner minute hatte ich vergessen wodrums ging, das konnte so nicht weitergehen also hörte ich "für sie" auf. Das Problem war/ist bis dahin meine Schlaflosigkeit gewesen, den Tag ohne Gras zu verbringen fand ich mit sinnvoller beschäftigung nie sehr schwer aber Abends, verdammt da musste ich den Kopf einfach zu machen um einzuschlafen.

Also was lag da am nächsten? Alkohol.
Ich habs geschafft in der Zeit alleine nur in meinem Zimmer über 200 Bierflaschen und härteres leer "zu verstekcen" ich habe so gut wie jeden Tag getrunken.

Irgendwann erinnerte ich mich an die Weinzeit außerdem war ich morgens immer nur fertig wenn ichs übertrieben hatte... also beschloss ich, ist mir eine Marihuanasucht lieber als eine Alkoholabhängigkeit und fing wieder an zu kiffen, es dauerte keine 5 Tage und ich hab wieder jeden Tag Köpfe geraucht, vorallem vor dem Schlafen gehen.

Ich habe mir früher immer gesagt, spätestens wenn du nichtmehr richtig luft holen kannst hörste auf zu kiffen/rauchen. Die Regel wurde schnell gtebrochen. Nächster Vorsatz war, spätestens wenn du denkst du packst den tag ohne nicht mehr hörst du auf zu kiffen, auch den vorsatz verwarf ich schnell.

So ging es eine Zeit lang weiter bis zum ende der 10ten klasse. ich hatte meinen abschluss und als einziger aus der Klasse noch keine Ausbildung.

Ich hatte aber immer das Gefühl ich bekomm schon was, mach dir keine Sorgen und ja so war es auch.

Ich begann eine Ausbildung zum Programmierer.
Mehr aus der Motivation herraus dort das hacken (was mich shconimmer einwenig beschäftigt hatte seid dem film 23) zu erlernen/auszubauen.

Zuerst machte ich ein Praktikum dort (lustigerweise war es wieder in Lübeck Jahre nach der Geschichte mit X) Meine mom hatte mir für die praktikums zeit bei einem bekannten von einer freundin von ihr nen schlafplatz gesichert. Doch irgendiwe wollte es mein Schicksal mal wieder nicht anders am ersten abend als ich mich gerade fragte wo ich hingehe zum kiffen fragte mich XX wo ich jetzt wohnte ob ich abunzu ma rauchen würde, wie sich rausstellte war er also auch ein dauerkiffer und aus meinem vorsatz in meiner ausbildung nichts zu kiffen wurde nichts, denn bevor ich die stelle da nur hatte hatte ich schon wieder kontakte zu kiffern gteknüpft wo ich mir jederzeit was besorgen konnte :/

Back 2 Ausbildung:
Ich bemerkte jedoch schnell das Programmier nicht gleich hacker/cracker sind, sondern eher ein Volk von "assozialen" Leuten, die zu 80% sich nicht ihre Schuhe binden können/wollen mit 20 ein Mickemouseportemonair benutzen (warn einzelfall ausm betrieb) und stets zu kurze Hosen tragen dazu noch etwas ungepflegt sind.

Irgendwie konnte ich mit den meiste nicht, diese haben in meinen Augen als interessantestes erlebniss in ihrem Leben höchstens den ersten Porno den sie angesehen haben zu erzählen... und ich mit meiner "vergangenheit" und stets auf Mode bewusst passte da nicht rein. Es hielt etwa ein Jahr, ich hatte einen super lustigen Chef, mit dem ich mich privat besser verstand als auf der Arbeit.Der meinte dann letztes JAhr irgendwas stimme nicht mit mir (seid neuestem) und ob ich irgendwelche Drogen nehmen würde (er tippte aus koks weil meine Leistung von gut bis garnichts schwankten seiner ansicht nach) naja, das ich mich jeden Tag zu Hause ab 17 zugekifft habe habe ich nicht erwähnt ich wollte die ausbildung auch behalten und ausserdem meinte er sei es mal so mal so und das kann ich mir durch wirklich täglichen Marihuanamissbrauch nicht erklären.

So wurde mir also gekündigt pümktlich zu weinachten letzten Jahres. Meine Wohnung dort also aufgegeben und schnell wieder nach Hause zurück gezogen.
Hier angekommen verbrachte ich viel zeit damit mit kollegen zu trinken, ich hatte frust zu verdrängen und außerdem viel sozialleben auszuholen was mit den leuten da kaum möglich war. Zwischen Weihnachten und Silvester war nicht ein Tag andem ich nicht völlig betrunken nach hause gekommen bin, doch das schlug mir irgendwie aufn magen und vorallem ging mir die eintönigkeit (bei einem freund andere kollegen treffen,trinken und nach hause) aufn sack, immmmer das selbe, somit entfernte ich mich etwas, etwas ist gut total. Eine Woche lang war alles noch recht normal...bis ich mir dann dachte hey, in der woche hat nicht einer von den leuten angerufen, was wenn du im KH lägets interessiert keinen tolle freunde hast du... also hab ich mich garnicht mehr gemeldet und gewartet das einer von ihnen sich mal bewegt. doch es kam nichts, garnichts, also beschäftigte ich mich primär damit bei kifferkollegen zu chillen oder zu meinem besten kollegen (der lustigerweise mittlerweile direkt gegenüber wohn [wohnten früher in 2 verschiednen Dörfern^^]) zu gehen und dort zu kiffen...

Ich hatte auch nichts tun, den ganzen Tag nicht wärend andere arbeiteten...

Naja die Vergangenheitsform ist hier eigentlich nicht mehr angebrachtm denn in genau dieser Situation befinde ich mich gerade. Ich bin fast verrückt geworden, ich kiffte/kiffe soviel, also, versuchte ich aufzuhören. Das hielt 3 Tage lang, bis mein kollege dann über icq meinte (aus scherz wie sich später rausstelte) Ey digger hab dir draußen kleines knöllchen deponiert falls du nicht schlafen kannst (hatte zu der zeit etwa 48 std die augen nicht zugemacht...) ich also raus, such und such und such, nach 3 Tagen standhaftigkeit stand ich nachts um 3,4 draußen aufm flur in boxershorts und suchte also das knöllchen...

Ich fand nichts und war so sauer darüber. EInerseits das ich es nun doch nicht geschafft habe davon wegzukommen, andererseits das da nichts war.

Somit wartete ich, es war gerade 4 und ich wusste mein kollega muss um 6:40 zum Bus richtugn arbeit. Also rief ich sturm an morgens um 6 um mich noch schnell bevor er zum bus geht mit ihm zu treffen damit er mir was gibt damit ich endlich nach kA über 50 Stunden schlafen gehen kann...

Das tat er auch, ich war also wieder voll drin...nachdem ich mir solche Hoffnung gemacht hatte (wolte aufhören wegen vermehrten sozialen problemen (abbrechen von freundschaften und kontakten) aber auch panikattacken die ich zunehmenst an öffentlichen Plätzen bekam wodrauf ich garnicht klar kam.).

Nach diesen Tagen (war etwa vor einem Monat) hab ich extremst gekifft für meine Verhältnisse. wärend andere klarkommen am tag über 2,3 gramm zu vernichten, fand ich es viel jeden tag nen 10 zu rauchen(teilweise innerhalb einer stunde am abend...) und ja, ich weiss ja das es kein ausweg ist sich ständig aus neue einzurauchen um seine langeweile zu betäuben, ich muss raus, sport machen, arbeiten, leute kennenlernen mit denen mich merh als die Substanz Haschihsch verbindet, freunde die sich fragen was los ist wenn man sich ne Woche nicht meldet!

Also beschloss ich vor 4 Tagen mal wieder Schluss zu machen. Einige Monate, vll. ein halbes Jahr bis ich mich mal wieder traue etwas zu kiffen.

Ich will nicht dass das kiffen mein Leben so kontrolliert und vorallem stört mich am meisten die in letzter zeit vermehrt auftretenden panikattacken die ich sogar in gewohntem umfeld bekommen habe, sehr unangenehm, macht es unmöglich neue kontakte zu knüpfen also bin ich hier... 4 Tage nichts geraucht, es is 03:25, ich schwitze leicht und hab jetzt schon wieder Lust *irnoie* mich in mein Bett zu legen und nicht schlafen zu können und nebenbei mein komplettes kopfkissen nasszuschwitzen...

Ich bin sowass von in versuchung was zu kiffen, a) gegen die lange weile und b) um schlafen zu können aber ich reiss mich zusammen so gut es mir möglich ist, weil mir bewusst ist das der zustand nur dem Marihuana-MISSBRAUCH zuzuschreiben ist.

Habe missbrauch extra nocheinmal groß geschrieben weil gerade hier bei einem medizinforum viele leser immer den bösen drogen die schuld geben aber keine ahnung haben und nichteinmal unterschieden zwische gewissen substanzen... Marihuana ist okay solange man damit umgehen kann (is wie autofahren)

Das ist meine Story und ich bin mittendrin.

 

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