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Endlich Frei

::: von "Unbekannt" :::

Seit ich damit aufgehört habe fühle ich mich, zum größten Teil, leer, verbraucht.
Ich fühle und lebe nun das, absolut ungefiltert, was ich zu unterdrücken versuchte. Nicht das ich keinen Spaß hätte, nein... ich bin ängstlich wenn ich alleine bin. Warum?
Ich kann nur spekulieren oder wiedergeben was wir in der Therapie über mich herausgefunden haben.

Wenn es um andere Personen geht kann ich sehr oft genau einschätzen was sie zu fühlen scheinen und wie es ihnen geht, aber wenn es um mich selber geht hab ich da so meine Probleme.

Die liebe Selbsteinschätzung, Fremdwahrnehmung und Eigenwahrnehmung.
Wie werde ich von anderen gesehen oder besser gesagt empfunden. Sehen mich die Anderen so wie ich mich sehe, das was ich empfinde, können sie es von meinen Augen ablesen?
Wie denke ich zu wirken, alleine unter Leuten, selbstsicher, gelassen, verängstigt, unsicher?

Ich weiß nicht wie ich auf andere wirke.
Irgendwann in meinem Leben durch erlerntes, erlebtes und dieses Verhalten perfektioniert, bin ich wohl zu dem geworden was ich, bis heute, zu sein glaube (Eigenwahrnehmung) und wirklich bin (Fremdwahrnehmung und Eigenwahrnehmung).

Alleine unter fremden Leuten kann ich so gut wie gar nicht sein, das ist für mich der blanke Horror.
Natürlich ist das an manchen Tagen schlimmer wie an anderen.
Einkaufen, Ausgehen eine neue Arbeitsstelle, geschweige denn ein Vorstellungstermin am falschen Tag ist für mich ein Desaster, ein Albtraum.

Schon als Kind war ich einerseits lieber alleine im nächsten Augenblick jedoch hätte ich gerne Leute um mich, depressiv ist übertrieben aber melancholisch kann man schon sagen.

Genau wie meine Launen von himmelhoch jauchzend bis urbetrübt in 15 Minuten ist, auch lt. Meiner Frau, kein Problem.
Ich achte auf meine Launen wenn ich daran denke und sie hat Recht.

Wenn ich etwas mache, das ich meine gut zu können, wie z.B. meine Arbeit oder Schlagzeug spielen, dann bin ich glücklich und selbstsicher, zumindest so selbstsicher wie ich gerne sein möchte und zwar die ganze Zeit, so möchte ich leben.

Deshalb verstecke ich mich hinter Dingen die ich gut kann, zumindest zu meiner Zufriedenheit, neue Dinge lehne ich meist ab, denn dabei könnte ich ja nicht so gut sein, dass es meinem Ego schmeichelt. Ich könnte Fehler machen.

Natürlich gehört „Fehler machen „ zum Leben. Ohne Fehler währen viele Erfindungen erst Jahre später entstanden, oder man hätte es immer noch nicht bemerkt / erfunden.
Wenn ein Kind keine Fehler machen würde, würde es nicht wirklich etwas lernen für sein weiteres Leben.

Mit Logik hat meine Gefühlswelt, diejenige, die ich nicht steuern kann, recht wenig zu tun, denn es ist mir bewusst, dass ich weiterleben werde wenn ich vor einer großen Gruppe spreche oder etwas vormache, wenn mir jemand beim Arbeiten zu sieht usw... ich werde weiterleben, ganz klar...
Rational gedacht ist meine „Ängstlichkeit“ völliger Unsinn, ich kämpfe dagegen an, mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Sogar wenn ich alleine bin sind mir einige Aufgaben ein Graus, nicht weil ich zu faul bin, sondern weil ich anfangen müsste es in die Hand zu nehmen, ich könnte eine Fehler machen oder zu viel Zeit damit verbringen. Z.B. Putzen: Wenn ich putze dann dauert das bei mir ewig, da ich nicht oberflächlich putzen kann, ich muss alles machen, saugen, wischen, abspülen waschen usw... und zwar bis ins kleinste Detail, dass das nicht möglich ist, zumindest nicht an einem Tag, ist klar.

Bevor ich also Putze lass ich es lieber gleich sein, denn diesen Aufwand zu betreiben an einem Feierabend unter der Woche ist nicht möglich, also putze ich am liebsten gar nicht oder zusammen mit meiner Frau. So fühle ich.
In meiner Therapie musste man zwischen mehreren „Jobs“ wählen, Küche, Garten, Werkstatt oder Putzen, natürlich habe ich Putzen genommen.
Dabei habe ich gelernt es auch mal gut sein zu lassen, da es zeitlich gar nicht möglich war so gründlich zu putzen wie ich es gerne gehabt hätte.
Es ist immer noch schwer für mich solche Aufgaben zu erledigen, aber ich teile diese nun in mehrere Bereiche ein und arbeite Tag für Tag eine Aufgabe nach der anderen ab. Ich denke ich habe  jetzt ein gutes Konzept entwickelt, ich muss mich nur zwingen anzufangen und wirklich nur bei dieser Aufgabe  z.B. „Wäsche zusammenlegen“ zu bleiben.
Wirklich leben tue ich dieses Konzept noch nicht, ein Jahr nach Therapie, aber ich weiß dass ich es werde.

Wie bereits beschrieben muss ich mich mit Arbeit eindecken, unter netter mir bekannter Gesellschaft sein, Fernsehen schauen oder im Internet surfen, mich beschäftigen um nicht in alte Verhaltensmuster zu fallen. Was hab ich also gemacht? Einen Meisterkurs begonnen, da mir Mathematik und Physik Spaß machen, nebenbei arbeite ich noch 40Stunden die Woche, ich weiß nicht ob ich den Kurs schaffe, aber ich bin guten Willens und beschäftigt.

Vor der Therapie habe ich mich auch schon so verhalten, aber jetzt alles ohne Drogen, absolut ungefiltert. Es macht Spaß, es nervt ab und zu, aber der Spaß und der Ehrgeiz überwiegen.

Ich bin auch etwas stolz was ich bisher erreicht habe, aber es reicht mir nicht, ich möchte meiner Frau und mir etwas beweisen, etwas zurückgeben das ich vor allem meiner Frau genommen habe durch mein Suchtverhalten, Vertrauen, Stolz, Erfolg und Geld.
Für mich persönlich hauptsächlich Zufriedenheit.

Damals in meiner Zivildienstzeit als ich in der Suchtstation arbeitete hat zu mir ein Pfleger gesagt
“eigentlich gibt es keine normalen Leute“. Ich denke immer wieder über diesen Satz nach genauso wie über „nur ein Verrückter erkennt einen Verrückten“.
Wie verrückt oder normal bin ich?
Jahre später habe ich genau auf dieser Station meinen Entzug gemacht und bin in die Therapieeinrichtung „Neumühle“ gegangen um von dort zu erfahren, dass ich lt. Diesen Ärzten und Therapeuten „normal“ bin. Gut, dann brauche ich mir darüber keine Gedanken mehr zu machen.
 
Mit 14 Jahren habe ich angefangen Drogen zu nehmen, Kiffen, Heroin, Extasy, Speed, Koks und Cristal.
Ich habe meine Jugend genossen und mir über vieles Gedanken gemacht, aber nicht über mich oder meine Zukunft, da ich eigentlich immer gut zurecht gekommen bin. Eine Lehre als Elektroinstallateur habe ich zu Ende gemacht, später hatte ich einen Job und eine Band mir fehlte es beinahe an nichts.
Mit 30 habe ich meine jetzige Frau geheiratet, sie wurde zweimal schwanger, wir haben beide Kinder ca. im 4.Monat verloren. Ich war unglücklich, meine Frau war unglücklich, wir hatten Probleme, mein Konsum wuchs ins unermessliche. Nebenbei machte ich noch die Technikerschule Vollzeit und meine Frau verdiente das Geld, ich bekam nur ein paar Euro Bafög. Es war die beschissenste Zeit meines Lebens und ich hatte durch den ganzen Konsum natürlich nur noch mehr Probleme, besonders mit meiner Frau wegen meiner Gesundheit, meiner Drogensucht und wegen des Geldes.
Ich hatte keine Lust mehr zu Leben ich spielte immer öfter mit dem Gedanken mich einfach umzubringen, Gott sei Dank liebte ich meine Frau und ich musste daran denken wie traurig sie wohl sein müsse wenn ich diesem Drang nachgegeben hätte.
Im Internet habe ich mir eine Telefonnummer von der Drogenberatungsstelle in meiner Heimatstatt gesucht und einen Termin vereinbart, das war der Schritt ins wahre Leben.
Nur so geht es, ganz am Boden und den starken Willen sich helfen zu lassen um mit der Sucht aufzuhören.
Auf der Drogenstation in meiner Zivildienstzeit habe ich viele Leute kennengelernt und natürlich bereits gekannt, da ich ja auch zu dieser Zeit selbst Drogen genommen hatte, die eine gerichtliche Auflage hatten oder anderweitig gezwungen waren einen Entzug zu machen. Viele habe ich später auf Drogen Partys oder auf der Straße getroffen, sie haben es nicht geschafft.

Ich hatte während meiner Jugend bis zu der Heirat mit meiner Frau niemals derartige Probleme wegen Drogen.
 All die Jahre war alles OK, dachte ich. Erst als die Probleme kamen und der steigende Konsum und damit noch mehr Probleme habe ich bemerkt dass ich Süchtig bin und es alleine nicht schaffen werde damit aufzuhören.

Manchmal wünsche ich mir ein Päckchen in der Tasche zu haben um mir etwas einzubauen, aber einige Minuten später bin ich heilfroh, dass ich keine Drogen einstecken habe.

Ich denke in solchen Momenten immer zurück, wie ich mich schämen würde, wie es mir gehen würde am nächsten Tag ohne Drogen, wie ich Suchtdruck bekommen würde und so lange suchen würde bis ich wieder etwas hätte (und zwar egal was).

Nein ich will keine Drogen mehr nehmen. Mein Leitsatz, der mich schon vor vielen Dummheiten, in dieser Richtung, bewahrt hat heißt „Ich brauche das nicht mehr“, im Hinterkopf natürlich immer, dass mir das sowieso nicht hilft bei meinen Schwächen und Problemen, es macht alles nur noch schlimmer.
Jetzt weiß ich es wie es sich anfühlt am Boden zu sein, ganz unten wo es keinen Sinn mehr gibt. Es ist verdammt trostlos dort und ohne Hilfe will man dort nicht mehr raus.
Manchmal hat man zwar Gedanken aufzuhören, aber nicht lange und man ist wieder beim Dealer oder bei einem „Freund der einem Hilft“.
Nein dieser Freund hilft mir nicht, es mag wohl den Anschein haben in diesem Moment, aber er sucht nur Gleichgesinnte, mit denen er sich plätten kann, damit er nicht so alleine ist.
Jeder braucht Freunde, mir sind nicht viele Geblieben, aber diese Freund sind anders.

Warum habe ich Drogen genommen? Na weil es ein übelst geiles Feeling ist und mal ehrlich, überlegt man mit 14 Jahren was später mal wird, Gedanken über die Gesundheit (physisch / psychisch)?

Natürlich wusste ich auch dass ich süchtig bin als ich Heroin geschnupft hatte und nach einiger Zeit das Zeug brauchte um meinen Affen zu füttern, aber ich habe es immer geschafft davon loszukommen auch von Crystal. Ich habe niemals gespritzt (Gott sei Dank), vielleicht habe ich mich deshalb so leicht getan es langsam zu reduzieren (natürlich auch mit Hilfe von Tabletten, Kiffen und Speed).
Ich war also niemals lange ohne Drogen (diese Tatsache ist mir damals nie aufgefallen).

Für mich ist „Sucht“ die Kombination aus Stoff und Problemen -> mit Stoff Probleme vergessen, überspielen oder verniedlichen.

Besonders das H ließ mich immer schön locker werden.

Erst jetzt, wo ich schon fast 2 Jahre clean bin, merke ich dass ich auch ohne meine Ups und Downs zurecht kommen kann.
Fazit: ich habe seit meinem 14. Lebensjahr bis zu meinem 33. Lebensjahr damit verbracht meine Ängste und Schwächen auszubügeln und habe es nicht bemerkt.

Die Drogen gaukeln dir etwas vor und halten dich so lange unter Nebel, bis du aufwachst und bemerkst dass du total fertig bist und fast alles verloren hast was dir eigentlich wichtig ist.

Ich hatte verdammtes Glück mit meiner Drogenkarriere, wenn ich zurück denke an die Leute, die ich auf Entzug und auf Therapie kennengelernt habe… Mein Gott hatte ich Glück!

Warum schreibe ich das hier ins Forum?
Weil ich sagen möchte, dass es ein Leben nach der Therapie gibt, es ist wunderschön und endlich... endlich bin ich frei.

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