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Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
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bearbeitet von Isabel

 

::: von "Toni" :::

Die Freiheit

Die Freiheit nicht mehr Trinken zu wollen!

Vorwort!

Mein Name ist Toni und ich bin trockener Alkoholiker! Vor etwas mehr als acht Jahren habe ich mich entschieden, keinen Alkohol mehr zu trinken. Diese Befreiung von meiner Alkoholsucht wäre mir nicht gelungen, hätte ich nicht um Hilfe gebeten! Ich hatte einen Punkt erreicht, an dem ich völlig Hilflos meiner Sucht gegenüber stand.

Die Sucht steuerte mein Leben und ich wusste keinen Ausweg mehr. Durch glückliche Umstände fand ich den Weg zur Suchtberatung und von dort aus dann zur Therapie. Erst habe ich mich geändert und danach hat sich mein Leben verändert! Heute bin ich Alleinerziehender Vater meiner 3 Kinder und lebe zufrieden abstinent. Seit kurzem versuche ich nicht mehr zu Rauchen und auch das scheint mir zu gelingen. Die ersten Wochen liegen hinter mir und im Gegensatz zum Alkoholentzug scheint mir das Rauchen aufhören relativ „einfach“ zu sein! Die Erfahrungen der letzten Jahre helfen mir wahrscheinlich auch dabei, nicht mehr Rauchen zu wollen! Wie das geht? Das versuche ich hier zu beschreiben!

Mein Steckbrief

Alter: 40 Jahre Körperlänge: 185cm Augenfarbe: Grün-blau Gewicht: 92kg Haarfarbe: Braun Figur: Sportlich Hobbys: Fitness, Jogging, PC, trocken sein Kein Haus, kein Auto, kein Boot!

Mein Großer Tag!

Als das Flugzeug abhob, begann ich mit Beten! Nein, ich hatte schon vorher gebetet. Schon morgens um 4 Uhr als der Wecker mich nervte. Ich war vorher wach gewesen. Frühstücken konnte ich nicht. Dafür habe ich eine Zigarette nach der anderen angesteckt. Zwei Tassen Kaffee mussten zum wach werden reichen. Ich versuchte mich Vorteilhaft zurecht zu machen. Das Sakko passte zur Jeans. Beim Rasieren schnitt ich mich nicht. Ein gutes Zeichen!

Hatte ich auch alles dabei? Die ausgedruckte Mail der Fernseh Redaktion? Genug Geld fürs Taxi? Meinen Personalausweis? Hustenbonbons? Kaugummi? Taschentücher waren auch sehr wichtig! Ich hatte alles. Das Taxi stand pünktlich auf dem Parkplatz vor dem Wohnblock. Wieso konnte es nicht schon wieder Abend sein und ich hätte meinen Auftritt bei der Talkshow schon hinter mir. Und der erste Flug meines Lebens wäre auch überstanden. Und was, wenn ausgerechnet bei diesem Flug etwas passiert?

Hoffentlich bekomme ich überhaupt einen Ton heraus, bei meiner Aufgeregtheit! Hätte ich doch einfach Nein gesagt! Nun war es zu spät! „Das ziehe ich jetzt durch“ sagte ich mir selber um mich etwas besser zu fühlen und um mich selber zu motivieren. Kaffeemaschine ausgestellt und ab! Die Kinder waren schon am Abend vorher zu ihrer Mutter zum Übernachten. Und Mama würde sich diesen Tag um unsere Kinder kümmern. Da brauchte ich mir also keine Sorgen machen!

„MoinMoin begrüßte ich den Taxifahrer und setzte mich neben ihn. „Nach Bremen zum Flughafen bitte“! Der Fahrer wusste schon Bescheid. Das Taxi hatte ich schon am Vortag bestellt. Damit auch ja nichts schief gehen konnte. Wir fuhren über eine relativ leere Autobahn und ich „blubberte“ den Fahrer voll. So erfuhr er von mir, dass ich nach München fliegen wollte zur Aufzeichnung einer Talkshow.

Dass ich meinen ersten Flug vor mir hatte, dass ich trockener Alkoholiker bin und Alleinerziehender Vater meiner 3 Kinder. Ich konnte mich gut mit ihm unterhalten. Besser gesagt, er konnte gut zuhören, denn ich war fast nur am reden. Nachdem wir am Flughafen angekommen waren, ich die Taxiquittung hatte und er mir alles Gute Wünschte, stieg ich aus und rauchte erstmal Eine!

Das Wetter war herrlich. Kaum eine Wolke am Himmel. Wieder eine Sorge weniger. Am Check In Schalter sollten die Flugtickets für mich hinterlegt sein. Ich fragte mich durch, obwohl ich eigentlich nur etwas besser schauen hätte müssen. Die Aufregung war es wohl. Tatsächlich wurden mir, gegen Vorlage meines Personalausweises, die Flugtickets ausgehändigt. Ich kam mir richtig wichtig vor! Für mich war alles Neu, eine andere Welt. Ich tröstete mich damit, dass es anderen auch so ergangen sein muss, bei deren erstem Flug! In der Wartehalle angekommen fragte ich bei der Auskunft noch mal nach. Vorsichtshalber. Nicht dass ich noch meinen Flug verpasste.

Ich beobachtete die anderen Wartenden, nahm mir was zu lesen. Doch diese Ablenkung half nicht. Ich ging zur Toilette. Die Aufregung aktivierte meine Blase!

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[Toni hat ein Buch geschrieben "Der Trockene Weg"
weitere Infos über Toni "Ein Leben ohne Alkohol" ]

Schlagworte: trockener Alkoholiker, Scheidung, alleinerziehender Vater

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