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Von: Angel28

Hoffnungslos nach Heroinentzug

Mit 14 jahren wurde ich das erste mal mit Drogen konfrontiert.Mein damaliger Freund kiffte und trank fast täglich Alkohol.
Am anfang wollte ich meinen Freund noch davon wegbringen, wollte das er aufhört Drogen zu nehmen, doch alles kam anders.
Mit 15 jahren kiffte ich das erste mal, jedoch sagte mir dieser Rausch nicht zu.
Bis zu meinem 18 Lebensjahr habe ich alles mal ausprobiert, Kokain, Speed, LSD und Medikamente.

Das richtige Elend jedoch fing an als mit 18 Jahren mein Sohn zur welt kam. Ich war überfordert und auch mit der ganzen neuen Situation kam ich nicht zurecht.
So kam ich zum ersten mal an Heroin, gesnieft, nicht gespritzt. Dieser Droge bin ich dann total verfallen, es hat mir alle sorgen weggemacht, ich kam mit allem viel besser zurecht und fühlte mich pudelwohl.

Das ging 6 Monate so bis der erste Entzug kam wo ich nur noch sterben wollte, und von da an war ich gezwungen Heroin zu nehmen wegen der entzugsschmerzen.
Nach ca. 8 Monaten bin ich zum Arzt und bekam Methadon mit dem ich mich innerhalb 4 Monate runterdosierte und danach auch einige Zeit clean war.

Der R ückfall kam immer wieder. Ich bin jetzt 28 Jahre und seit 2 Jahren wieder in Methadonbehandlung. Mein leben ist sehr geprägt von der Sucht, ich leide an Depressionen, bin aggressiv und habe viele krankhafte Ängste. Es kommt auch immer wieder vor, dass ich ein R ückfall erleide und ich muss leider sagen, das ohne Heroin für mich das Leben nur noch grausam ist.
Ich empfinde keine Freude mehr, habe für nichts mehr lust und quäle mich durch die Tage.
Die Hoffnung habe ich irgendwie verloren.

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