Die Suchtbeauftragte der BundesregierungLob von der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der BundesregierungHerz für Strassenhunde
Welpe
Unterstützung in LebensfragenAufruf "Die Zeit" Unterstützung in LebensfragenSUCHT und EGOISMUS
Der Egoismus ist ein Teil der Sucht. Bei der Betrachtung dieses Suchtverhaltens lernen wir viel über die Sucht selbst... Der Egoismus bei Süchtigen
Unterstützung in LebensfragenDie Sprache der Sucht
Süchtige kommunizieren anders. Die hohe Kunst einen suchtkranken Menschen zu verstehen, besteht darin, sein Verhalten zu durchleuchten. Die Kommunikation bei Süchtigen
Unterstützung in LebensfragenMentalcoaching
Das neuro-dynamische CLEAN AND FREE, von Hans R. Hoffmann, ermöglicht allen Süchtigen sich schnell und ohne Medikamente von Sucht oder Abhängigkeit zu befreien... weiter
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Auswandern und AbenteuerZDF - Dr. Feld hilft
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Unterstützung in LebensfragenWir suchen unseren Sohn
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Wege aus der Sucht: Orientierung
Der Ausstieg

Suchtberatung > Entgiftung > Therapie > Nachbehandlung >

Suchtberatung

Haben wir einmal erkannt, dass wir ein Drogen, bzw. Alkoholproblem haben, ist die schwierigste Hürde fast schon genommen. Es gibt unzählige Gruppierungen, die Ihnen Hilfe anbieten. Selbstverständlich können Sie sich an Ihren Hausarzt wenden, allerdings ist dieser oft nicht qualifziert (oder leiden selbst unter Suchtdruck). Am besten ist man bei einer Suchtberatungsstelle aufgehoben. Diese finden Sie in unserem Suchtberatungsverzeichnis (über 2000 Einträge in mehr als 800 Orten).

Suchtberatungsstellen sind staatlich finanziert und daher kostenlos. Sie helfen bei der Vermittlung an die nächste Entgiftungsstation und bei der Beantragung von Therapieplätzen. Die Suchtberater kennen die für Sie wichtigen Adressen und Anlaufstellen, gleich ob es sich um Therapeuthen, Kliniken, Selbsthilfegruppen oder Justizangelegenheiten handelt.

Auch Angehörige von Süchtigen, Kinder, Lebenspartner, Familie oder Arbeitgeber, erhalten bei den Beratungsstellen umfangreiche Informationen. Alle anvertrauten Informationen werden von den dort arbeitenden Sozialarbeitern und Sozialpädagogen, in der Regel, vertraulich behandelt.

Entgiftung

Der Ausdruck ist selbsterklärend. Das Gift muss aus unserem Körper entfernt werden, bevor wir in der Lage sind an einer Therapie teilzunehmen. Diesen Vorgang nennt man auch Entzug. Die Kosten dieser Behandlung werden normalerweise von den Krankenkassen übernommen.

Die Entgiftungen werden häufig auf geschlossenen Stationen in psychiatrischen Kliniken oder Abteilungen durchgeführt. "Geschlossen" da der Süchtige sonst ausbüchsen würde, denn dies ist mitunter die schwierigste Phase auf dem Weg in die Abstinenz. Das Verlangen nach den Drogen ist in dieser Phase noch vorhanden und mitunter heftig ausgeprägt, allerdings ist diese Phase der Entgiftung schnell (je nach Drogenart und Konsum) überstanden.

Entgiftungen sind auch auf offenen Stationen möglich, allerdings nicht anzuraten, da die Verlockung zum Konsum sehr hoch ist (und der Klinikaufenthalt dann dementsprechend für die Katz). Herkömmliche Kliniken bieten oft auch nicht die entspechende psycho-soziale Betreuung (Therapeuthen, Sozialarbeiter, Psychologen, Psychater und weiteres Fachpersonal).

Entgiftung: Alone at Home

Der körperliche Entzug (Entgiftung) dauert je nach Suchtmittel zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen. Bei Alkohol etwa 5 - 7 Tage, bei Methadon, Beruhigungsmitteln (Benzodiazepinen) sechs Wochen und länger. Der Selbstentzug zu Hause und möglicherweise sogar Alleine (d.h. ohne Aufsicht) kann sehr gefährlich sein und mitunter tödlich enden.

Ein weiterer Nachteil des Selbstentzuges ist, dass wir schnell wieder dazu neigen in alte Verhaltensweisen zurück zu fallen. Wir beginnen schon bald nach der Entgiftung an die "gute, alte Zeit" nachzudenken. Nach der Entgiftung sollte man sich einer Therapie unterziehen, damit man in ruhigere Fahrwasser gelangt. Im übrigen hört sich Therapie schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist ;-)

Krankenkassen gehen langsam dazu über, den Sinn der Entgiftung in Frage zu stellen, wenn nicht gleich im Anschluß eine Therapie, oder sonstige Maßnahme, erfolgt. Die Kosten für solche Behandlungen sind recht hoch und das Geld ist bekanntlich knapp. Der Weg in die Abstinenz sollte sorgfältig geplant sein, was wiederum die Suchtberater gerne übernehmen.

Die Therapie im Anschluss hat das Ziel, dass wir lernen, unser Verhalten von Grund auf zu überdenken und gegebenfalls umzustellen. In manchen Fällen reicht es, wenn der Patient eine ambulante Therapie macht und danach bspw. Selbsthilfegruppen besucht.

Therapie / Entwöhnung

"Therapie" oder "Entwöhnungsbehandlung" sind oft mißverstandene Begriffe. Wählen wir den Weg in die Abstinenz, dann geht es nicht lediglich darum schlechte Gewohnheiten abzulegen. Sucht ist weitaus komplexer.

Die "Entwöhnugsbehandlung" ist mehr als eine Entwöhnung. Es handelt sich um eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme, die sehr vielschichtig ist. (Kostenträger sind im übrigen die Landesversicherungsanstalten oder die Krankenkassen; in manchen Fällen übernimmt auch das Sozialamt die Kosten)

Ärzte, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und Erzieher ziehen bei einer Entwöhnung an einem Strang (so sollte es zumindest sein). Im Mittelpunkt steht dabei der Psychotherapeut (Suchttherapeut).

Psychotherapeuten sind Psychologen oder Ärzte mit einer psychotherapeutischen Zusatzausbildung. Sie suchen - gemeinsam mit dem Patienten - die Gründe, warum er süchtig geworden ist. Erst wenn man die Ursachen kennt kann man daran arbeiten. Der Therapeut hilft Ihnen eine Strategie zu entwickeln, damit Sie sich langsam von der Scht lösen und auch geistig distanzieren. Der Psychotherapeut ist eine Art Trainer für das zukünftige Leben.

Vorraussetzung hierfür ist die entsprechende Motivation des Patienten, da der Süchtige nur im Zusammenspiel mit dem Therapeuten Erfolge erzielen kann. Ein weiterer Vorteil einer Therapie ist, dass der Patient bei Problemen immer einen kompetenten Ansprechpartner hat.


Bestehen außerdem noch juristische Probleme (Drogendelikt), so sind einem die Sozialarbeiter oder Bezugstherapeuthen auch nützliche Stützen.

Nachsorge

Das neue Leben

Nun gilt es die Erfahrungen und Erkenntnisse der Therapie im Alltag umzusetzen. Nach dem Klinikaufenthalt raten einem die Suchtberater und Therapeuten zu einer sogenannten Nachsorge. Dies kann der regelmässige Besuch einer Selbsthilfegruppe sein, oder aber auch ambulante psychotherapeutische Betreuung, bis hin zum betreuten wohnen in einer (Sucht) Wohngemeinschaft. Die Nachsorge sollte über einige Monate hinweg stattfinden.


Die Gründe, die dafür sprechen sind: der (immernoch) Süchtige sollte die Möglichkeit haben, die Probleme des Alltags mit einem Fachmann/Frau zu besprechen. Als drogenkonsumierende Süchtige waren wir es gewohnt Problemen aus dem Weg zu gehen, oder wir schütteten sie zu. Nüchtern betrachtet sieht die Welt wunderbar aus, leider nur nicht immer. Unangenehmes muss nun verarbeitet werden und nicht verdrängt. Das Leben ohne Drogen empfindet man wieder sehr intensiv, allerdings auch die Schattenseiten unserer Existenz. Die Verlockung ist weiterhin überall...

Hiefür ist die ambulante Nachbehandlung angedacht, aber auch die Selbsthilfegruppen. Die Therapeuten stehen Ihnen zur Seite an Tagen, an denen das Fleisch schwach ist...

Und nochwas

Viele Süchtige erleben nach der Entgiftung und anschliessender Therapie ihren Körper neu. Dies ist sicher zu begrüßen, birgt allerdings auch Nachteile. Krankeiten, Ängste und Persönlichkeitsstörungen, als Beispiel, können nun zu Tage treten, da sie vorher im Rausch verdeckt waren. Dies Schwierigkeiten müssen nun langsam abgearbeitet werden und hier hilft der Psychotherapeut.

 


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