Stress

Die Suchtbeauftragte der BundesregierungLob von der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der BundesregierungHerz für Strassenhunde
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Stress

Wir sehen uns nach Harmonie und erzeugen Stress. Unser Streben nach einem entspannten Leben mündet in Anspannung und der Druck nimmt täglich zu, dank der veränderten Arbeitswelt, den neuen Wegen der Kommunikation und wer nicht aufpasst geht unter den Anforderungen kaputt oder bricht ein, wie das überlastete Bücherregal.

Bereits unsere Kinder klagen zu Recht über Stress, denn wir haben nichts Besseres zu tun, als unsere Spannung ‚nach unten‘ durchzureichen. Ebenso klagen Mütter über Stress, weil eben dieses oder jenes… und Stress in der Arbeitswelt gilt einerseits als chic, andererseits löst es Depressionen aus und kann Burnout zur Folge haben.

Obwohl wir alle den Ausdruck ‚STRESS‘ kennen, ist es äußerst schwierig den Begriff zu erklären, denn unsere Persönlichkeit wertet Situationen als stressig oder eben nicht. Was bei Frau Meier Stress auslöst mag Herr Müller als erfreuliches Ereignis betrachten. Insofern ist Stress eine höchst individuelle Angelegenheit, die prinzipiell nur jeder für sich klären und erklären kann.

Stöbern wir ein wenig in der Etymologie, denn die Herkunft der Wörter ist manchmal ein guter Ratgeber. Zunächst jedoch ein Blick in die Wikipedia und dort finden wir die Information: 1936 hat der Mediziner Hans Selye den Begriff aus der Physik entlehnt. Stress heißt in der Werkstoffkunde der Zug oder Druck auf ein Material.

Spannung, so können wir folgern, führt zu Materialermüdung und dies erscheint uns als treffendste Aussage über Stress: Die Anspannung im täglichen Leben kann zu Materialermüdung führen und wenn unser Körper unter der Last auch nicht gleich zerbricht, so können wir ihn durch unsere Lebensweise nachhaltig schädigen.

Die englische Wortwurzel würden wir mit Anspannung oder Druck übersetzen. Weitaus interessanter ist allerdings die Verwandtschaft zum englischen ‚distress‘, welches Kummer oder Sorge bedeutet. Aber eigentlich trägt dies nicht groß zum Verständnis bei, denn schließlich wissen sie sehr wohl, wie ihr Stress aussieht und der Verfasser dieser Zeilen, weiß dies ebenso – für sich.

Wie geht es ihnen, wenn sie Hochseilakrobaten zwischen Häuserschluchten beobachten, oder wenn sie mitten auf der Kreuzung stehen, die Ampel mittlerweile auf rot zeigt und die Autolawine hupend auf sie zufährt? Wir können solche Situationen gelassen erleben oder in Panik geraten und dies hängt häufig damit zusammen, wie uns beigebracht wurde mit Stress umzugehen, und weniger an der Situation selbst.

Wir erleben Stress auf eine sehr unterschiedliche Weise und dieses „Erlebnis“ ist von Person zu Person unterschiedlich. In diesem Zusammenhang erlauben wir uns ihnen Normalität zu unterstellen. Wir reagieren alle normal auf bestimmte Ereignisse, aber unsere Reaktionen sind sehr individuell. Auf einer Skala lässt dies sich nicht besonders gut darstellen, aber nehmen wir einen Baum, der im Sturm steht und viel Druck ausgesetzt wird. Ist dieser Baum nun gestresst, oder freut er sich, dass endlich die überflüssigen Äste abgeschüttelt werden?

Die Perspektive ist entscheidend und diese können wir jederzeit ändern. Unsere Wahlmöglichkeiten sind noch viel breiter gefächert, denn nicht nur die Sichtweise kann gewechselt werden, sondern die Situation an sich ebenfalls. Wir müssen uns nicht in den ohnehin  verstopften U-Bahn Wagon drängeln, es sei denn…

Unsere Persönlichkeit wird von vielen Faktoren beeinflusst und die Reaktionsmuster sind meist erlernte Fähigkeiten, oder Unfähigkeiten. Unsere ‚Bereitschaft‘ Stress zu akzeptieren bekamen wir unter Umständen vererbt.

Ein weiterer Faktor ist natürlich die Erziehung. Wie bekam ich gelehrt mit bestimmten Situationen umzugehen? Wie gingen meine Eltern mit Stress um? Und vor allem, wurde ich zur Selbstständigkeit erzogen, oder waren die Eltern bemüht alle Aufgaben von mir fernzuhalten, damit ihr Einfluss und die damit verbundene Kontrolle über mich hoch bleiben würde? Aber letztendlich ist dies gleichgültig, denn wir möchten Stress und die daraus resultierenden Situationen im Jetzt bewältigen und keine Ausreden suchen.

Bevor wir uns jedoch den Lösungen widmen, müssen wir einen weiteren Faktor betrachten und zwar die gesellschaftlichen Normen und Zwänge. Denn diese tragen wesentlich dazu bei, wie wir uns verhalten. Der Besuch von der Verwandtschaft kann zu massivem Stress führen – vor allem an Weihnachten. Dieses Phänomen ist bekannt, aber dennoch abstrus, da es sich um Feste handelt, die ursprünglich Grund zur Freude sind. Und  dieser ‚Grund‘ vermasselt uns das Fest, denn wer behauptet, eine Familienzusammenkunft hat allein etwas mit Freunde zu tun, lebt fernab von jeglichen Realitäten. Unser Hirn erfindet einfach eine Norm und wenn diese nicht erfüllt wird, sind wir gestresst.

Eine weitere völlig an den Haaren herbeigezogene Norm ist heutzutage das Schönheitsideal bei Frauen und die damit verbundene Frage der richtigen Ernährung. Essen war einst tatsächlich eine der wichtigsten Freuden der Menschen (weswegen man an Feiertagen Freunde und Verwandte einlud). Noch vor wenigen Jahrzehnten waren wir schlichtweg dankbar, wenn wir satt wurden und die Zahl der Menschen, die heute noch in der Welt hungern ist so groß, dass wir uns allesamt dafür schämen können oder müssen – aber dies nur am Rande.

Essen ist neben der Liebe eines der elementarsten Bedürfnisse, aktuell jedoch negativ besetzt. Wer isst schon mit Genuss und fern von schlechtem Gewissen?  Richtig, Menschen die sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen, sie ernähren sich stressfrei und dabei essen sie dummerweise einfach nur Dinge, die schmecken (dies soll es geben).

Die Norm der Schönheit wird wie die Ernährungsfrage von der Industrie bzw. von der Werbung aufgestellt. Fragen wir uns nach dem Zweck oder Unsinn solch eines Unterfangens kommen wir sehr schnell unserem Stress auf die Schliche. Sind sinnvolle Normen vielleicht jene, bei denen wir aus der Rolle fallen?

Neben den Normen, der Erziehung und Vererbung gibt es einen weiteren Faktor, nämlich unsere Gefühlswelt und die damit verbundene Maschinerie der Gedanken. Zwar speisen sich unsere Gefühle und Gedanken aus den oben genannten Stress Quellen, aber da wir permanent unseren Horizont erweitern (von einigen konservativen Politikern mal abgesehen) verändern wir auch unsere Sicht auf die Dinge und hier liegt ein wichtiger und möglicher Lösungsansatz.

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Werte Leserinnen und Leser, wir erarbeiten gerade ein STRESS-SPEZIAL und in Kürze finden sie hier viele Tipps zu dieser Thematik. Wenn Sie möchten können sie uns ihr stressiges Leben schildern, damit wir ihren Leserbrief an dieser Stelle anonym veröffentlichen können. Setzen sie sich ein Lesezeichen oder packen Sie den Link in ihre Facebook Seite, damit sie auf dem Laufenden bleiben.

 

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