Pessimismus

Die Suchtbeauftragte der BundesregierungLob von der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der BundesregierungHerz für Strassenhunde
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Pessimismus

Pessimismus und OptimismusWir wissen mittlerweile von der Kraft der Gedanken und somit können wir uns glücklich wähnen, wenn unser Gehirn positive Gedanken freisetzt und uns damit beflügelt. Manchmal verselbständigen sich die Gedanken jedoch, und wir fragen uns warum. Vor allem Menschen, die unter Depressionen leiden werden ihren Pessimismus manchmal nicht los.

Uns Menschen in Mitteleuropa geht es gut – keine Frage. Wir haben reichlich Nahrung, leben in komfortablen Behausungen und genießen den Schutz der Demokratie. Somit sind wir privilegiert und es kommt nicht von ungefähr, dass es so viele Menschen nach Mitteleuropa zieht, dem Landstrich der Bequemlichkeiten und des süßen Lebens. Von Afrika oder Südamerika aus betrachtet ist Deutschland, wie Österreich natürlich, das Land wo Gold und Honig fließt und wenn die Quelle kurzzeitig versiegt springt der Staat ein um den Lebensstandart wieder herzustellen.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen, Wissenschaftler, die nichts mit sich anzufangen wissen und dann beispielsweise das Glück der Weltbevölkerung untersuchen und hier werte Leserinnen und Leser, bekommen wir Mitteleuropäer ordentlich unser Fett ab, denn obwohl der Lebensstandart permanent steigt, selbst in den letzten Jahren (!), werden wir immer unglücklicher. Deutsche Urlauber sind dafür bekannt, den Dingen auf den Grund zu gehen und wenn wir ein fremdes Land betreten, werden wir uns schon sehr schnell über die Defizite und Unzulänglichkeiten vor Ort beklagen.

Woran liegt es, dass wir permanent das Negative suchen? Natürlich können wir in der Kindheit oder Herkunft mit der Ursachenforschung beginnen, aber wir möchten etwas weiter greifen und die Frage einwerfen, ob es nicht gar an unserer Kultur liegt, sprich es sich um Kulturpessimismus handelt. Unsere geistigen Väter von Schopenhauer bis Nietzsche haben nicht gerade gesprüht von Zuversicht und Optimismus.

Lassen wir jedoch die alten Herren ruhen und widmen uns der Gegenwart (obwohl sich auch die Vergangenheit verändern lässt, aber darüber in einem späteren Artikel; über unsere Facbook Seite bleiben sie informiert).

Wie viel Zeit verbringen sie mit Nachrichten? Morgens nach dem Aufstehen verkündet das Radio die ersten Schreckensmeldungen, diese werden neuerdings via Twitter flankiert, während der Arbeit sind die schlechten Nachrichten zeitfüllendes Thema, vielleicht läuft dort zusätzlich noch das Radio im Hintergrund damit wir ja keine SCHLECHTE Nachricht verpassen. Auf dem Weg zur Arbeit lesen wir zusätzlich noch die Zeitung, oder konsumieren weitere bad news aus dem Lautsprecher und dies zieht sich durch den ganzen Tag.

Davon jedoch nicht genug, am Abend werfen wir noch den Fernseher an, um uns damit die allerneuesten Hiobsbotschaften ins Gehirn zu saugen. Und weil all dies noch nicht reicht, fressen wir uns noch durch die Talksendungen, damit wir erfahren, welche Meinung wir vertreten sollen. Die neuen Medien haben wir hier nur am Rande erwähnt, denn wenn das neue Medienzeitalter Rauchzeichen senden würde, gäbe es für den ungesunden Rauch ebenfalls genügend Abnehmer, die ihn gierig inhalieren würden. (Lesen sie unten weiter)

Schopenhauer

Wir möchten keineswegs den Medienkonsum verteufeln, denn letztendlich ist es gleichgültig mit welchen Mitteln wir uns vom Leben abhalten. Drogen und Alkohol sind gängige Alternativen im täglichen Konsum, aber diese machen angeblich abhängig. Und Sucht – das wissen wir – ist schlecht fürs Image, wie für die Gesundheit. Gegen Nachrichten ist im Grunde nichts auszusetzen, wenn sie denn auch nützlich sind. Bei genauerer Betrachtung werden wir feststellen, dass fast jede Schlagzeile aus dem Konjunktiv besteht. Konjunktiv bedeutet: „wenn meine Tante einen Zipfel hätte, wäre es mein Onkel“, so trefflich hat es ein Bekannter mal formuliert. (Falls sie Zipfel nicht verstehen, googeln sie, aber bitte nicht in den News).

Fast alle Nachrichten haben spekulativen Charakter. Die Fakten können wir so gut wie immer auf einen Satz reduzieren und der Rest sind Wetten auf die Zukunft. Was geschieht, wenn Griechenland die EURO Zone verlässt, ist genauso mühselig zu diskutieren, wie das Klima. Im ersten Fall können wir von 100-prozentiger Gewissheit sagen, dass der klügste Experte es nicht weiß und im letzten Fall könnten wir optimistisch behaupten, dass Mutter Erde sich schon was einfallen wird, ob die Menschheit dies überlebt ist wiederum erneut eine Spekulation, auf die hier nicht eingegangen werden muss.

Sich mit Spekulationen zu beschäftigen mag sinnvoll sein, wenn wir an der Börse Geld verdienen respektive im Wetteramt Prognosen treffen, oder journalistisch tätig sind. Für die meisten von uns sind Nachrichten jedoch rundum überflüssig und in letzter Konsequenz sogar schädlich, denn die News berichten uns tagtäglich, wie schlimm es um uns bestellt ist.

Selbstverständlich haben Wimpernschläge in Asien Auswirkungen auf den Wuchs des Löwenzahns in Deutschland, aber war dies nicht schon immer so? Um die schlechten Nachrichten hat sich eine ganze Industrie etabliert, von der Glückspille bis zum gute Laune Ratgeber. Parteien, wie die Grünen, werden aufgrund dieser pessimistischen Grundeinstellung gewählt. Denn wir möchten natürlich vorsorgen und leben mittlerweile prophylaktisch, anstatt tatsächlich.  

Wir sorgen heute schon gegen Alzheimer und Demenz vor, weil uns die Bilder von einem bekannten Fußballmanager eingetrichtert wurden: „schön aufpassen, dass euch das nicht geschieht“. Die Presse wird uns in den seltensten Fällen zeigen, wie viele ältere Menschen völlig glücklich und zufrieden leben und noch in hohem Alter aktiv sind – solche Bilder liefert und dann die Werbung.

Die Medien versorgen uns mit Schrecken und die Industrie hat sofort das richtige Medikament parat, in jeder nur denkbaren Form, von der Pille über das Cabrio zum perfekten Urlaub. Nachrichten bereiten den Grund für diese Verkaufsmasche vor – und fast jeder von uns ist auf diesen Zug aufgesprungen, vom Veganer bis zum Porsche Fahrer.

Dabei können Nachrichten so nützlich sein. Wenn beispielsweise unser Schwimmbad nach langer Renovierungspause wieder öffnet, oder ein Kindergarten neu entsteht. Die Nachbarschaft geht uns unmittelbar etwas an, denn davon sind wir ein Teil und hier können wir etwas verändern. Ich kann mein Leben verändern und meinem unmittelbaren Umfeld  etwas geben, was definitiv die Welt verändern wird. Über die Flut in Fernost zu klagen ist hingegen ein stumpfsinniger Zeitvertreib.

Die Welt in der wir leben ist herrlich und voller Wunder. Intuitiv wissen das die meisten von uns. Lassen wir uns dieses Wissen nicht durch spekulative Äußerungen madig machen. Wenn wir den Blick auf das Wesentliche richten bewegen wir uns in Richtung Optimismus. Der Blick auf die Welt verzerrt die Wirklichkeit und hält uns zudem von der Gegenwart ab. Wir sind vom Glück umgeben, manchmal fehlt uns lediglich der Mut, dies auch zu akzeptieren. Schärfen wir unseren Blick für die kleinen Dinge die uns mit Liebe umgeben, können wir (viel, viel, später) sogar den Versuch wagen und uns Schlagzeilen nähern, denn dann werden wir womöglich die Feststellung machen, dass in jeder negativen Nachricht, ein positiver Kern steckt und wenn wir diesen Gedanken noch etwas weiter spinnen sehen wir die Dinge, wie sie sind: weder positiv noch negativ. Es ist, wie es ist und das ich auch gut so.

Wobei der letzte Gedanke spekulativ ist. Somit haben wir schon wieder Zeit vertrödelt, diesmal jedoch weder positiv noch negativ :-)
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