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Während dieser Zeit bauen wir die Landwirtschaft (in kleinem Rahmen) auf. Gemüse, Obst, Milch, Käse und Brot (und weitere Grundnahrungsmittel) werden von uns selbst produziert und stehen jedem Bewohner frei zur Verfügung, im Restaurant gegen Bezahlung. Wir eruieren gerade wie wir unserem Nachwuchs Bildungsmöglichkeiten, außerhalb unserer Pforten bieten können. Hier sind wir für Informationen und tätige Mithilfe besonders dankbar.
Schritt 3: Wir möchten im restlichen Europa Werbung für alternative Lebensweisen machen und am Rande geht es dabei auch um Suchtpolitik. "Unser Leben braucht Sinn und keine Medikamente". Wir beabsichtigen jährlich 2 - 3 Monate auf Tournee zu gehen. Jedes Jahr besuchen wir mit einer abgespeckten Kopie unseres Dorfes ein Land nach unserer Wahl -Einladungen wird es zu Hauf geben! Wir nehmen stark an, dass unser "Mobile Village" entsprechende Sponsoren finden wird. Hier kann mitwirken wer will... Zur Verfeinerung unserer Ideen ist Ihre Kreativität und Mitarbeit gefragt...
Geld: um eine Parzelle mit allem Notwendigen zu bestücken , braucht es ca. 3000,- Euro, beim Bau einer Holzhütte entsprechend mehr, bei Lehmbau entsprechend weniger. Wir werden im Laufe der Zeit Tipis und Jurten, sowohl zur Eigennutzung, als auch zum Weiterverkauf, selbst produzieren.
Die Lebenshaltungskosten sind in der Türkei immer noch äußerst gering. Ein Paar kann mit 500,- Euro monatlich sehr gut überleben. Ideal wäre, wenn Ihr Euch in den ersten 12 Monate nicht um Einnahmen kümmern müsstet, sondern von Ersparnissen etc. leben könntet. (Es ist hinderlich wenn sich unsere Gedanken permanent um Geld drehen) Grundnahrungsmittel werden nach entsprechender Anlaufphase sowieso kostenfrei sein. Eine Ausnahme bildet lediglich die Bewässerung.
Wir rechnen mit anfänglichen Mietkosten von 100,- Euro pro Nase/ pro Monat (inklusive Strom und Wasser). Danach werden unsere Einnahmen dafür Sorgen, dass wir völlig kostenfrei leben können - es wird nach unserer Rechnung sogar ein guter Überschuss abfallen.
Wir werden im Kollektiv tätig sein. Gründer mit permanentem Wohnsitz, die ihre Arbeitskraft für unser Kollektiv zur Verfügung stellen profitieren selbstverständlich eher von den Einnahmen, als diejenigen der Gründer, die unser Projekt als ihren Zweitwohnsitz betrachten und somit zu den passiven Gründern gehören.
etc
Zunächst bitten wir Euch in aller erster Linie um Euer Feedback und Kritik. Eure Anregungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Vorhabens. Wir suchen den Dialog zu Gleichgesinnten: Gemeinsam sind wir stark.
Bisher haben uns viele Menschen ermutigt diesen Weg zu gehen und selbst die Zweifler haben uns mit Ihrer Kritik in vielen Fragen weitergeholfen. In der Praxis verhält es sich dann eher so, dass viele Menschen mitmachen möchten, sich jedoch nicht trauen. Das ist Verständlich: Solch ein Schritt ist immer ein Sprung ins Ungewisse.
Wir sind davon überzeugt, dass es sich nicht um ein Wagnis handelt, sondern um eine große Chance. Allein die Herausforderung , türkisch zu lernen und sich einer sehr alten und wichtigen Kultur zu nähern, versüßt unsere Entscheidung. Unsere Idee soll auch die Großfamilie wieder in den Vordergrund rücken, hierbei sind wir mehr Egoisten, die sich auf die Vorteile dieser Lebensform freuen, als nostalgische Träumer (wer möchte ständig den Babysitter bezahlen?). Wir möchten die wichtigen Bestandteile des Lebens wie (Nächsten-)Liebe , Geborgenheit, Anteilnahme und das Dasein füreinander groß schreiben und wir möchten uns vor allem der industriellen Sklaverei entziehen. Bei all unserem Treiben wollen wir trotzdem Mensch bleiben und unseren Roman leben, anstatt ihn nur zu erträumen. Dabei sind wir allerdings keineswegs blauäugig - die Marktgesetze sind uns durchaus bekannt.
Wieso "Hermes Projekt"
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