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Die Bäckerei muss nochmals hervorgehoben werden: wir sind Brotliebhaber (wie auch sonst keine Kostverächter). Im ganzen Umland bis nach Antalya gibt es kein frisches Holzofenbrot zu kaufen. Wir möchten damit zunächst uns versorgen (täglich Fladenbrot ist langweilig) und dann die benachbarten Ortschaften. Allein in Antalya leben mittlerweile 30 000 europäische "Ausländer", die nach gutem Brot rufen. (Liebe Bäcker , Ihr seid hier angesprochen)
Die Türken lieben deutsche Wertarbeit (dass Made in Germany ein auslaufendes Modell ist, hat sich bis dort noch nicht herumgesprochen). Handwerker aller Art, wie auch Webdesigner, Lehrer, Übersetzer, Pädagogen und viele andere Freiberufler sind in der Türkei als selbstständige Unternehmer willkommen. Sich den Dachstuhl von einem deutschen Zimmermann bauen zu lassen gilt sozusagen als Statussymbol. Was wir davon halten ist sekundär...
Der türkische Tourismus boomt. Es gibt zig Möglichkeiten daran teilzunehmen: angefangen bei der Touristenunterbringung und Verpflegung bis hin zu Fremdenführer Tätigkeiten bietet das Land noch allerhand Möglichkeiten.
Die Einnahmen aus unseren "Läden" fließen in die Gemeinschaftskasse.
Es gibt unzählige weitere Möglichkeiten seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, wir informieren Sie gerne ausführlich, allerdings möchten wir nicht als Arbeitsagentur fungieren - Ihre Kreativität und Ideen sind gefragt. Schließlich wissen Sie am besten wo Ihre Stärken, Vorlieben und Qualifikationen liegen. Wir gestalten gemeinsam den Rahmen, in dem sich jeder nach seiner Fasson einbringen darf. Die Synergieeffekte der Gemeinschaftsräume, Fahrzeuge, Equipment und gemeinsames Schaffen versüßen den finanziellen Sprung.
5 vor 12 - Handwerker, IT-Fachleute, Freiberufler... gesucht
Für unser Projekt suchen wir Menschen mit Tatendrang und Gründergeist. In erster Linie IT-Leute, Handwerker, Gärtner, Bäcker, Zeltmacher, Freiberufler und Traumtänzer . Weiter möchten wir unser Konzept der EU und anderen Stellen vorlegen, um Fördergelder zu beantragen, die Chancen für einen Zuschuss sind realistisch. Hierzu suchen wird qualifizierte Hilfe: wer hat Lust und Zeit uns die Notwendigen Unterlagen auszuarbeiten (Businessplan, Kosten- Nutzen Rechnung, Rentabilitätsvorschau, Kapital- und Finanzierungsplan)? Diese Hintergrundinformationen stellen wir anschließend ins Internet. Es besteht die Möglichkeit einen gemeinnützigen Verein zu gründen, über E-Marketing Sponsoren zu suchen, an Hersteller moderner Technologien heranzutreten, and so on ... auch hier sprühen wir vor Ideen, werden uns entsprechend Eures Feedbacks endgültig entscheiden, um gemeinsam die Dinge ins Rollen zu bringen.
Wir suchen Menschen, die sich nach einer alternativen Lebensweise sehnen und dennoch einen Sinn für Fortschritt und Innovationen haben (langfristig wollen wir unseren Strom selbst erzeugen und über eine eigene Wasserversorgung verfügen). Via Internet werden wir zum einen mit der Welt verbunden sein, zum anderen werden unsere Besucher, die Einheimischen und Dauergäste, ihren Teil dazu beitragen, dass wir den Draht zum Rest der Welt nicht verlieren.
Die Planung für unser Projekt läuft auf Hochtouren. Die Ausarbeitung des Konzeptes im Detail steht als nächstes an. Mehrere Grundstücke wurden uns zum Kauf bzw. zur Pacht angeboten, im Frühjahr 2006 möchten wir uns - mit Euch - entscheiden. Ab Oktober 2006 wollen wir unser Land besiedeln und im Frühjahr 2007 unsere ersten Gäste begrüßen.
In der Nebensaison kann das Village unterschiedlichen Gruppen in Zusammenhang mit Seminaren, Workshops, persönlichen Lehrgängen angeboten werden. Auch hier wird das Angebot von den eingebrachten Möglichkeiten und Fähigkeiten der Gründer abhängen und entsprechend Akquise betreiben. Von Brotbackkursen, IT-Lehrgängen, etc. bis schamanischer Lebenskunst kann alles dabei sein.
Mammon, Kröten und autarker Lebensstil
Um ein Dorf zu gründen bedarf es in erster Linie Enthusiasmus, Energie und Lebensfreude. Wir planen in 3 Schritten.
Schritt 1: wir pachten das Land (mit Erbbaurecht), teilen die Parzellen ein und errichten die gemeinsamen Stätten. In den Gemeinschaftsräumen kann zunächst gelebt werden bis wir unsere eigenen Parzellen bewohnbar gemacht haben. Danach widmen wir uns den Grundstücken für unsere Gäste. In ca. 6 Monaten (Oktober bis März) sollte das Village voll funktionsfähig sein - jedoch noch lange nicht fertig.
Schritt 1, Plan B: sollten wir Unterstützung von der EU (oder von einem spendablen Sponsor) erhalten kaufen wir das Land.
Schritt 2: Der Feinschliff. Nach und nach erhält jede Parzelle über Solartechnik eine eigene Stromversorgung (in der Zwischenzeit müssen wir uns -leider- von dem lokalen Stromversorger beliefern lassen), einen eigenen Internetanschluss und ein eigenes Bewässerungssystem. Wir etablieren unser Projekt und werden binnen 12 Monaten eine Belegungsrate von 90 % haben, d.h. wir werden ausgebucht sein -vermutlich wird es eine Warteliste geben...
weiter--->
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