Erinnerung

Die Suchtbeauftragte der BundesregierungLob von der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der BundesregierungHerz für Strassenhunde
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Der Egoismus ist ein Teil der Sucht. Bei der Betrachtung dieses Suchtverhaltens lernen wir viel über die Sucht selbst... Der Egoismus bei Süchtigen
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Erinnerung

Erinnerung - Adieu Tristesse

Der Rückblick auf unsere Vergangenheit kann Segen und Fluch zugleich sein. Um zukünftig in positiven Erinnerungen zu schwelgen bedarf es lediglich etwas Übung und Disziplin. Die Zukunft beginnt immer jetzt in diesem Augenblick.

Unser Gedächtnis speichert viele Episoden aus unserem Leben. Die positiven, wie negativen Ereignisse. Umso elementarer das Ereignis, desto besser merken wir uns bestimmte Vorgänge. Tätigkeiten, die unser überleben sichern merken wir uns besonders gut, denn unser kompletter Organismus ist auf Zukunft programmiert – unser Körper, Geist und Seele wollen leben. Zumindest im Normalfall.

Essen ist eine zentrale Tätigkeit und wir werden uns so gut wie alles in Erinnerung behalten, was unser überleben sichert, deshalb haben wir auch nicht vergessen, wo wir die Süßigkeiten vor einem halben Jahr versteckt haben. Was wir mit dem grau-blauen Winterpullover gemacht haben, mag jedoch schnell in Vergessenheit geraten (wobei Frauen in diesem Punkt ein flexibleres Gehirn haben). Andererseits merken wir uns auch Situationen, die uns Angst machten, aus reinem Selbstschutz, denn so können wir zukünftig Gefahren aus dem Weg gehen.

Mit zunehmendem Alter schwelgen wir gern in Erinnerungen, da unser Aktionsradius kleiner geworden ist und die Aktivität nachlässt. Wenn wir ältere Menschen nach ihren Erinnerungen fragen, dann berichten sie meist aus der Kindheit, der Jugend und den ersten Jahren des Erwachsenenlebens und für den restlichen Lebensabschnitt danach benötigen sie nur noch wenige Zeilen, obwohl es sich um die längste Strecke handelt. Woran liegt das? Machen sie sich ruhig kurz Gedanken, bevor sie weiterlesen […].

Während unserem ersten Lebensabschnitt erleben wir permanent neue Dinge, machen neue Erfahrungen und erleben neue Situationen. Unser Leben ist in Bewegung. Es gibt keinen Stillstand oder Monotonie. Auch wenn wir negative Erfahrungen machen, beteiligen wir uns am Leben. Der Griff zur heißen Kochplatte ist wie der erste schwere Sturz vom Fahrrad ins Gehirn eingebrannt. Wir können für die Ängste, die aus solchen Situationen entstehen, dankbar sein und somit sind diese Erinnerungen weder positiv, noch negativ.

Das Tal der Erinnerungen, wie es ein niederländischer Psychologe genannt hat, beginnt ab dem Zeitpunkt, wenn unser Leben in geregelten Bahnen verläuft. Davor haben wir experimentiert, waren neugierig und sehr triebhaft, was neue Erfahrungen angeht. Im hohen Alter werden wir uns deshalb an die Zeit als des Status Denken begann, nur rudimentär erinnern. Dies liegt schlicht an der Tatsache, dass das Leben an Reiz verlor. Was haben Sie in letzter Zeit gemacht, womit sie später ihre Enkel beeindrucken möchten?

Nun, ich habe Verantwortung übernommen, werden sie vielleicht entgegnen. Ich kann nicht so, wie früher. Klar, wenn ich könnte, wie ich wollte…? Wir können uns gerne über Ausreden unterhalten, aber vielleicht an anderer Stelle, denn wir haben auch Verantwortung für unser eigenes Leben und wenn wir nicht irgendwann in absehbarer Zukunft auf ein triste, langweilige und farblose Vita zurück blenden wollen, können wir gleich damit beginnen, indem wir dem Alltag nachhaltige Farbtupfer verpassen.

Wir können unser Leben täglich mit kleinen Abweichungen vom Alltag bereichern. Weshalb muss es immer der gleiche Weg zur Arbeit sein? Wir können uns auch durchaus mal vom Zufall treiben lassen? Möglicherweise kommen wir dann zu spät zur Arbeit. Aber ist der Job es überhaupt wert, um dort pünktlich zu erscheinen? John Lennon sagte einst „das Leben findet statt, während wir mit anderen Dingen beschäftigt sind“. Meinte er die Routine, den Trott oder den Fluch des Status, an den wir uns permanent klammern?

Natürlich ist es beruhigend, wenn wir uns in gewisser Sicherheit wägen können, aber ist diese Ruhe letztendlich nicht für die Monotonie zuständig? Wir werden uns –gegen Ende – die aufregenden Episoden in Erinnerung rufen, auch wenn sie einen negativen Beigeschmack haben. Unsere persönlichen Erfahrungen bleiben, wohingegen das Leben aus der Retorte sich in dünne Luft auflösen wird.

Selbstverständlich müssen wir nicht unser ganzes Leben auf den Kopf stellen, wenn wir unseren Lebenslauf mit neuen Inhalten füllen. Täglich ein neues Experiment, ein neues, wenn auch nur kleines Wagnis, kann die beste Medizin gegen Depressionen und Lebensüberdruss sein. Das gefährliche am Status-Denken ist, dass wir die Errungenschaften mit allen Mitteln halten wollen. Wir möchten uns nicht „verschlechtern“. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass die meisten Sprünge ins Ungewisse sehr belebende Momente waren, Fragmente an die wir uns bestimmt noch nach 50 Jahren erinnern.  

Fügen wir unserem Leben täglich eine neue unbekannte Komponente hinzu, werden wir in ferner Zukunft ganz sicher, definitiv aber JETZT,  davon profitieren. Wie schwer wir uns mit Veränderungen tun, spüren wir, wenn wir versuchen die Zähne mit der untrainierten Hand zu putzen. Dies wäre ein Anfang, von dem keine Gefahr ausgeht.
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