Depressionen

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Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
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Der Egoismus ist ein Teil der Sucht. Bei der Betrachtung dieses Suchtverhaltens lernen wir viel über die Sucht selbst... Der Egoismus bei Süchtigen
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Depressionen

Depressionen - mit Vollgas in die Krise

Die gute Nachricht lautet, Depressionen sind heute gut heilbar. Leider scheuen sehr viele Menschen den Gang zu einem Psychiater, oder Psychotherapeuten, denn unsere Spaßgesellschaft hält uns immer das Bild des positiven und glücklichen Menschen vor die Nase, alles andere ist uncool.

Das Diktat des Happyness, des ultimativen Glücks, wird uns permanent von der Werbung verkauft. Überall strahlende und glückliche Gesichter, von der Waschmittelwerbung bis zum Angebot für Toaster, oder Hundefutter. Für einen depressiven Menschen ist das die Manifestation von Grausamkeit schlechthin.

Natürlich könnte der Betroffene wahrnehmen, dass er im Freundes- und Bekanntenkreis nicht immer nur Glück und Erdbeertorte gibt, aber er wird eher feststellen, dass die Unglücklichen verglichen mit ihm geradezu im Glück schwimmen. Was ist mit mir? Was stimmt mit mir nicht? Wieso ich? Warum nicht die Anderen? Das Räderwerk kommt langsam in Fahrt und wohin die Reise führt ist ungewiss. Depressionen können sich über Tage, Wochen und noch länger hinziehen und unter Umständen zum Freitod führen.

Während der Alkoholiker sieben Gründe für seine Trunksucht findet (Montag, Dienstag, Mittwoch u.s.w.) wird der Depressive das nächste Loch, bewusst oder unbewusst, ansteuern. Mit einer verblüffenden Zielstrebigkeit.

Wenn wir einem depressiven Menschen sagen, er solle doch „positiv denken“ ist das ungefähr so, als würden sie einem verdurstenden Menschen in der Wüste nahelegen, er solle doch trinken. Es ist der mitunter dümmste Ratschlag den wir depressiven Menschen erteilen können. Zudem nützen keine guten Vorsätze, denn der eigene Wille reicht nicht aus, um den Fängen der Depression vorzubeugen. Wir haben es hier mit komplexen biochemischen Prozessen zu tun.

„Hab Depris“ ist mittlerweile eine gängige Phrase und damit sind temporäre Durchhänger gemeint. Allerdings wird der Ausdruck auch selbstironisch eingesetzt und das dient nicht unbedingt der Aufklärung – ganz im Gegenteil. Depressionen lähmen Körper und Geist, während die Seele verkümmert und was weitgehend unbekannt ist, die Krankheit hat sowohl psychische als auch biologische Ursachen, d.h. sie ist vererbbar. In letzten Punkt ist sich die Wissenschaft einig.

Da wir oben den dümmsten Ratschlag angesprochen haben (nehmen sie uns die Wortwahl nicht übel), möchten wir nun noch die dümmste Frage anhängen und die lautet „Warum bist du depressiv“. Ein Mensch ist nicht depressiv, weil es ihm materiell schlecht geht, die Beziehung schwierig ist, es im Job schlecht läuft, oder die Kinder ihre Trotzphase entdeckt haben, sondern weil eine Krankheit vorliegt.

Süchtige leiden überdurchschnittlich häufig unter Depressionen und Ärzte stellen dann Doppeldiagnosen fest. So gibt es die depressive Trinkerin und den trinkenden Depressiven. Wir haben in unserer Gruppe die Erfahrung gemacht, dass bei der Hauptdiagnose Depression die Betroffenen schnell auf die Idee kommen, die Sache mit dem Alkoholismus sei nicht so wichtig.

Die gängigen Behandlungsmethoden bei Depressionen sind Psychotherapie, Medikamente oder alternative Ansätze (zum Teil sehr wirkungsvoll), wie Sport, Akupunktur, Licht-, Musik-, oder Elektrokrampftherapie und natürlich Yoga. Im der medikamentösen Behandlung unterscheiden wir zwischen pharmazeutischen Produkten und natürlichen Wirkstoffen. Da BIO boomt sind die Kräuter von Mutter Natur aktuell besonders beliebt.

Johanneskraut, als Beispiel, wirkt auch auf das Herz-Kreislauf-System und beeinflusst das Gehirn positiv, weil es die Botenstoffe im Nervensystem aktiviert. Aber fairerweise müssen wir hinzufügen, dass die Natur uns in diesem Zusammenhang andere sehr effektive Wirkstoffe in den Korb gelegt hat, sie kennen diese, sie heißen Opium, Kokain, Marihuana, Nikotin oder Kaffee, auf deren Wirkung wir an dieser Stelle nicht sprechen müssen, aber es sei erlaubt die Frage zu stellen, ob depressiv veranlagte Menschen, vielleicht intuitiv zu Suchtmitteln greifen, nach dem Motto, mein Körper wird schon wissen, was er braucht?

Die Depression kann die Ursache für eine Abhängigkeitserkrankung sein, und wir sind gut beraten uns professionelle Hilfe zu suchen, denn das Internet mag eine gute Quelle für Kochrezepte und Wohnungsangebote sein, aber Google kann uns nicht die Psyche schauen bzw. das Erbgut untersuchen, deshalb raten wir dringendst davon ab, das Heil in allen möglichen (und unmöglichen) Sucht- und Gesundheitsforen zu suchen. Dort raten Schwerstabhängige zu Tinkturen und Dosierungen, die schlichtweg unverantwortlich sind.

Wer Depressionen nachhaltig überwinden möchte, kann sich an den Hausarzt, oder besser an einen Psychiater oder Psychotherapeuten wenden. Notfalls können sie sich auch an die Telefonseelsorge wenden, die Adressen und erste Anlaufstellen für sie parat hat.

Telefonseelsorge:  0800-1 11 01 11 oder 0800 -1 11 02 22

P.S.: Wenn der Psychiater Turnschuhe verordnet, würden wir ihm vertrauen und ihn weiter empfehlen.

Depressionen EXTRA:
Aufruf: Sind Sie von Depressionen betroffen? Haben Sie persönliche Erfahrungen gemacht, als Betroffe oder Angehörige von Betroffenen? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, damit wir diese auf Sonderglocke.de anonymisiert veröffentlichen.
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