Burnout Symptome

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Burnout

Grafik: Stufen des Burnouts | Copyright: Sonderglocke.de | Lizenz: Creative Commons BY SA

Burnout - Symptome

Burnout – die totale Erschöpfung, schickt ihre Boten lange Zeit bevor der seelische und körperliche Zusammenbruch eintritt. In Form von Erschöpfung, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Magenproblemen, Herzbeschwerden, Hautausschlag und Konzentrationsstörungen; sowie weiteren Symptomen.

Eine maßgebliche Konsequenz ist, dass wir unsere sozialen Kontakte vernachlässigen, oder Freunde und Bekannte gänzlich meiden, was dem ohnehin angeschlagenen Menschen zusätzlich schadet. Anhand der Grafik möchten wir die Stufen des Burnout skizzieren, um zu veranschaulichen, wie die Krankheit nach und nach von unserem Verhalten genährt wird, bis in der Spitze nichts mehr geht und die Betroffenen in sich zusammenfallen.

Unser Körper ist ein perfekter Mechanismus. Er arbeitet sehr zuverlässig, sofern wir auf die Signale achten. Vernachlässigen wir unsere elementaren Bedürfnisse wie schlafen und essen, müssen wir uns nicht wundern, wenn er rebelliert. Unausgewogene Ernährung ist Gift für uns und ein müder Mensch, der die Ruhepausen seinem Zeitmanagement unterworfen hat, muss eine gespaltene Einstellung zum Leben haben. Allerdings ist nachvollziehbar, wie wir in solch einen destruktiven Strudel geraten.

Wenn unser Mechanismus aus dem Gleichgewicht gerät, wird er sich äußern. Wir schlafen schlecht, unruhig, hastig oder ängstlich, der Blutdruck erhöht und die Atmung verändert sich und unsere geistige Anspannung überträgt sich auf die Muskeln, was zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen kann.

Auch ein Tsunami beginnt seine Reise mit einer kleinen unscheinbaren Welle. Beachten wir nicht die Ratschläge unseres Körpers zieht dies Konsequenzen nach sich. Unser zeitoptimierter Alltag bekommt erste Risse, denn der geschwächte Körper wird nun allmählich unser Sozialverhalten ändern. Stellen wir uns die Prozesse in unserem Inneren vor: der Körper kommuniziert dem Kopf, hör mal, ich bekomme immer weniger Nahrung und Schlaf, dreh mal an der Gesellschaftschraube, damit nicht noch mehr Aktivitäten hinzukommen, ich packe das sonst nicht. Unser flexibler Kopf, der im optimieren bereits sehr erfahren ist, streicht fortan die Lust am gesellschaftlichen Leben – „bringt“ aktuell nichts.

Also streichen wir zunächst die Treffen und Gespräche mit guten Freunden, für Kino und Theater reicht die Zeit auch nicht mehr und lesen? Nein, das ist gerade nicht produktiv genug. Wir malen uns aus, dass wir in der jetzigen Verfassung nicht besonders gesellschaftsfähig sind und vertrösten unseren Bekanntenkreis. Schließlich sind wir dauern müde und angespannt, was den Anlässen nicht dienlich ist. Natürlich ist auch unsere Partnerschaft betroffen, sofern wir überhaupt in der Lage sind –aus Zeitmangel- eine Beziehung zu führen.

Die ersten Symptome führen allmählich zur Isolation. Menschen, oder ein soziales Umfeld, stehen als Glücksbringer in der Happyness Skala an erster Stelle. Wir sind Herdentiere und unsere Mitmenschen sind, auch wenn wir das nicht immer wahrhaben möchten, unser Lebenselixier. Selbst der nervende Nachbar trägt zu unserem Wohlbefinden bei, denn gäbe es ihn nicht, würden wir uns vermutlich nach ihm sehnen.
Sind wir in der Isolation angekommen wird es um uns sehr finster. Kurzum hat die Psyche eine Lösung, indem sie unser Wertesystem auf den Kopf stellt. Während wir früher aus Gesprächen mit Freunden Energie tankten, gelten solche Zusammenkommen nun als ineffektiv und somit wertlos. Die kleinen Dinge an denen wir uns erfreuten werden zunehmend überflüssig. Unser Geist erfindet sich einfach eine neue Welt mit anderen Strukturen.

Wir mutieren zu einem neuen Menschen. Unsere Persönlichkeit zieht sich ein anderes Kleid über und nun, endlich können wir uns ganz der Arbeit widmen, da wir so ziemlich alles andere ausgegliedert haben. Endlich Zeit, für effektives Arbeiten, ohne Hemmschuhe. Wir haben ein persönliches OUTSOURCING vorgenommen: wir kümmern uns um das Wesentliche; Leben sollen die Anderen. Auch unsere Gefühlswelt passt nicht in unser Schema, denn fühlende Menschen sind anfällig für allerlei Unfug.

Die Veränderung spiegelt sich auch in unserem Gesicht wieder: die Mimik verändert sich, denn wir sehen die Dinge verbissener. Wo wir einst mit Humor konterten, reagieren wir plötzlich mit Spott, Zorn und Sarkasmus. Die Überheblichkeit resultiert aus der veränderten Wahrnehmung. Die schönen Dinge unserer Existenz sind nun negativ besetzt. Wir stumpfen ab und werden taub für Emotionen. Unser Kopf bestimmt nun alle Spielregeln und für „Nebensächlichkeiten“ ist kein Platz mehr in unserem Alltag.

Während der Tsunami volle Fahrt aufnimmt und jede Welle der emotionalen Empörung das Unheil weiter nährt macht sich allmählich irrationale Angst in uns breit, denn wir spüren bereits die Flut, können diese aber rational nicht erklären und alles was der Kopf nicht erklären kann wird verdrängt. Depressionen machen uns zu schaffen und schließlich erreicht uns die Flut und dies führt zur völligen Erschöpfung und einer unüberschreitbaren Leere, vergleichbar mit der Ruhe nach dem Sturm, die ebenfalls Angst auslösen kann.

Körper, Geist und Seele haben die Reißleine gezogen. Endstation: Burnout.

Um den Bogen zum Anfang zu schlagen, können wir uns die Frage stellen, warum wir gerade in diese Sackgasse zusteuerten. Emotional intelligente Menschen sind weit weniger gefährdet, als kontrollierte „Kopfmenschen“. Während Erstere ihre Gefühle ausleben („müssen“), neigen Letztere dazu Emotionen zu unterdrücken.

Kämpfen wir permanent gegen unsere primären Bedürfnisse muss uns irgendwann die Luft ausgehen. Perfektionisten, die sich über ihre Arbeit definieren, werden von Burnout schnell betroffen. Besonders Frauen (siehe auch Co-Abhängigkeit), die an mangelndem Selbstwert leiden und womöglich neben dem Job auch gute Mütter sein wollen, werden häufig von ihrem eigenen Anspruch überfordert, insbesondere dann wenn die Anforderungen im beruflichen oder privaten Alltag ohnehin schon hoch sind.

Sogenannte Gefühlsmenschen, die in ihrem Beruf eher mit dem Herz anstatt dem Kopf ausüben, sind hingegen weit weniger gefährdet, auch wenn sie überdurchschnittlich viel und intensiv arbeiten.
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