Angst

Die Suchtbeauftragte der BundesregierungLob von der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der BundesregierungHerz für Strassenhunde
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Der Egoismus ist ein Teil der Sucht. Bei der Betrachtung dieses Suchtverhaltens lernen wir viel über die Sucht selbst... Der Egoismus bei Süchtigen
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Angst

Angst - macht uns krank

Knapp jeder sechste Bundesbürger leidet unter Angststörungen. Angst blockiert unsere geistigen und kreativen Fähigkeiten und der innere Dialog, der um die Angst kreist, kann gefährliche Auswirkungen haben. Dabei ist Angst eine wichtige Funktion, die ursprünglich vor Gefahren warnte.

Stellen sie sich vor, sie machen am Abend noch einen Spaziergang, um den Stress des Tages abzubauen, und während sie die Schönheit der Natur bewundern und dem Schöpfer eventuell einen Dank für seine Gaben aussprechen, kommt aus einem Gebüsch eine sechs Meter hohe Echse hervor gesprungen und rennt mit aufgestellten Nackenhaaren zähnefletschend auf sie zu.

Sie würden sich höchst wahrscheinlich nicht über die nach wie vor intakte Natur freuen und der Schöpfer dieses Ungeheuer stünde in diesem Moment nicht sehr hoch in ihrer Gunst. Figuren wie Bruce Willis mögen sich an solchen Gefahren erfreuen, da er sich endlich wieder beweisen kann, aber unsereiner hätte schlichtweg Angst, sofern wir nicht bereits unter anderen Drogen oder Psychopharmaka stehen.

Bei solch einer begründeten Angst, die von außen auf uns zukommt sprechen wir von Furcht. Angst kommt von innen und entsteht im Kopf. Wenn wir heute durch die Wälder laufen und uns vor Sauriern fürchten ist der Ausdruck Angst richtig; die Tatsache, dass Saurier ausgestorben sind trägt in dem Fall nichts zur Sache bei, denn die Angst ist vorhanden.

Für die Angst spielt es keine Rolle, ob sie real oder eingebildet ist und unser Körper reagiert automatisch. Wir zittern oder schwitzen, unsere Atmung wird kürzer, das Herz beginnt zu rasen, Kälteschauer oder Hitzewellen überkommen uns, es können Schindelanfälle auftreten und Übelkeit, oder wir geraten in Atemnot.

Angst ist ein Notfallprogramm, welches unser Leben bei realen Gefahren schützen soll. Die Angst kann unser Leben retten, wenn sie in brenzligen Situationen Unmengen an Stresshormonen ausschüttet, was zur Folge hat, dass uns beinahe übernatürliche Kräfte zur Verfügung stehen, die uns zu absoluten Höchstleistungen befähigen. Ohne Angst, oder besser Furcht, wäre die Menschheit wohl längst ausgestorben, denn unsere Urahnen wären sonst vielleicht auf die Idee gekommen mit Dinosauriern zu kuscheln.

Auf der anderen Seite gäbe es ohne die Angst vermutlich keine Kriege, denn durch Angst entstehen Aggressionen (wie auch Depressionen), Eifersucht, Neid und weitere „negative“ Emotionen. Wenn Angst eintritt, können wir alles außerhalb der Gefahr komplett ausblenden. Als vorhin der Saurier auf uns zu rannte, war unser Blick für alle anderen Bestandteile des Blickfeldes verschlossen.

Nun macht die Angst keinen Unterschied zwischen der realen Gefahr 10 000 v.Chr. oder der eingebildeten Gefahr heute. Es ist durchaus vorstellbar, dass es nach wie vor Menschen gibt, die sich vor Sauriern fürchten und deshalb vielleicht den Wald scheuen – lebten Saurier überhaupt in Wäldern? Aber auch letzteres ist nebensächlich, wenn die Angst uns ergriffen hat.

Betrachten wir Ängste von außen, also bei Freunden und Bekannten, werden wir leicht feststellen, dass viele Ängste völlig unbegründet oder gar irrational sind. Umgekehrt können unsere Weggefährten vielleicht das gleiche bei uns feststellen. Sind wir in der Lage die Realität zu betrachten, werden wir im beginnenden dritten Jahrtausend wenig Anlass zur Angst finden, denn die meisten natürlichen Gefahren sind ausgestorben oder wurden von uns Menschen eliminiert. Der Neandertaler versuchte sein Leben täglich neu zu schützen, während wir nach wie vor in permanenter Angst – also im Alarmzustand leben.

Es könnte der Eindruck entstehen, als ob unsere Psyche sich Gründe für die latente Angst ausdenkt. Denn weshalb fürchten wir uns vor dem Arbeitsplatzverlust, etwaigen finanziellen Engpässen, Schulden und der Möglichkeit zu versagen, um nur einige Gründe zu nennen, wenn überhaupt nicht feststeht, dass uns dadurch Nachteile entstehen?

Arbeitslose Menschen werden ebenfalls von Ängsten (keine Arbeit zu bekommen) geplagt, doch wenn endlich eine Arbeit in Sicht ist, oder die Probezeit überstanden ist, entsteht die neue/alte Angst und diesmal fürchten wir uns vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Es ist bekannt, dass Krisen gleich Chancen sind, soll heißen, der Verlust eines Arbeitsplatzes muss nicht negativ betrachtet werden, denn es liegt immerhin im Bereich des Möglichkeiten, dass unser Leben sich verbessert?

Der Spirale der Angst können wir jedoch begegnen und ihr die Stirn bieten, indem wir beispielsweise den inneren Monolog, der uns ständig irreale Szenarien vorgaukelt, abstellen. Viele Ängste, die auf Vorstellungen, Einbildungen und Vermutungen basieren, sind völlig überflüssig und wenn wir das Wagnis eingehen und uns der Realität nähern, werden wir erfreut feststellen, dass wir in einer ganz wundervollen Welt leben, fernab dieser prähistorischen Gefahren.

Viele Gründe sprechen für die These, dass die Angst (als Entschuldigung) vorgeschobenen wird, um uns vor unserer Berufung zu drücken. Wir haben manchmal sogar panische Angst unser Leben so zu gestalten, wie wir es wünschen und selbstverständlich sind die Anderen Schuld an unserer Misere, die Familie, Lebenspartner, Freunde, Kollegen, Vorgesetzte, Politiker oder Saurier. Im Grunde „schützt“ uns unsere Angst vor dem Leben, dabei ist das Leben an sich doch Liebens- und vor allem Wünschenswert?

Angst Spezial - DEMN─CHST
Aufruf: Sind Sie von Angst betroffen? Haben Sie persönliche Erfahrungen gemacht, als Betroffe oder Angehörige von Betroffenen? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen mit der Angst, damit wir diese auf Sonderglocke.de anonymisiert veröffentlichen.
Artikel zum Thema Angst: (demnächst)
Hinweis: einer unserer Leser hat zu diesem Thema ein Buch geschrieben:

Endlich das tun was man wirklich will, dass ist gar nicht so einfach.
Aber woran liegt das ?

Denis Sandmann ist der Sache auf den Grund gegangen und schrieb darüber ein Buch.

Mit kurz und klarem Schreibstil, versuche ich dem Leser meine Gedanken möglichst übersichtlich auf dem Tisch des Bewusstseins niederzulegen, und hoffe so einigen Menschen mit meinen Erfahrungen helfen zu können. Das ist mein Ziel.“

Die meisten Menschen verbringen einen Großteil ihres Lebens in Angst.
Angst vor Trennung. Angst vor Enttäuschung. Angst zu scheitern.
Alles Fantasien die das mögliche abwägen. Wir versuchen zu Überleben.

„Wir sollten wieder versuchen zu leben, und nicht nur zu überleben. In meinem Buch geht es darum, warum wir Angst haben, wie man sie besiegt und was das für Vorteile hat.
Ich denke das Angst das Hauptproblem unserer Gesellschaft ist und der Hauptgrund warum wir uns so schleppend weiterentwickeln.“

Man kann sich also für neue Denkanstöße und Fragen bereit machen.

Kontakt:
Denis Sandmann
www.sandmann-media.de

 

 

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