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Frage: Tochter konsumiert Drogen
Gudrun schrieb:
Meine Tochter 21 Jahre, ist abgedriftet. Gesten hat sie mir nach einem großen Krach endlich... gesagt, dass ihr Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt und auch Drogen konsumiert. Sie wohnt eigentlich noch zu Hause, kommt aber nur sporadisch heim.
Wo sie dann ist weiß ich nicht. Ich habe sie gestern erst mal beruhigt und ihr meine Hilfe angeboten, wenn sie entschlossen ist etwas zu tun. Dies ist nur grob was geschehen ist. Nun weiß ich nicht an wen ich mich wenden kann. Ich bin der Ansicht sie braucht Psychologische Hilfe.
Antwort von Friederike
Liebe Gudrun,
es ist gut, dass Sie Ihrer Tochter Hilfe angeboten haben!
Sie sollten jedoch keine Alleingänge machen! Ihre Tochter ist 21 Jahre alt und damit erwachsen! Sie sollten sie also in jedem Fall einbeziehen, d. h. Ihre Tochter sollte dann auch zu den entsprechenden Stellen mitgehen! Es geht schließlich um sie und ihr Leben!
Schlagen Sie ihr vor, mit ihr gemeinsam die Drogenberatungsstelle aufzusuchen. Lasen Sie aber Ihre Tochter den Termin machen. Dadurch wird sie den Termin ernster nehmen und es wird auch ihre Ernsthaftigkeit, etwas gegen ihre Sucht zu unternehmen, deutlich machen und eine Verbindlichkeit herstellen.
Mit freundlichen Grüßen
Friederike Sohn
Dipl.-Pädagogin
Kommentar Angela
Habe ungefähr das gleiche Problem wie Gudrun. Meine Tochter ist 23 Jahre, aber wohnt alleine. Sie bekommt nichts geregelt. Ihre Wohnung ist O.K., aber Behördengänge, Zahlungen usw. werden ignoriert, so dass sie schon eine Räumungsklage des Vermieters hatte. Sie nimmt Pep (amphitamine) und kifft. Zwar sagt sie, dieses würde nur am Wochenende geschehen, aber sie lügt sehr oft.
Meine Tochter war immer schon sehr schlank, nun ist sie aber abgemagert auf ca. 40 kg, bei einer Größe von 171cm. Ich habe einen Termin beim Gesundheitsamt gemacht (vorher mit Ihr besprochen). Habe Ihr gesagt dort sind Fachkräfte für Ihre Magersucht und sie sollte sich doch mal anhören ob Ihr Gewicht O.K. ist.
So habe ich einen Schritt gemacht ohne Ihr Wissen, dass der Psychologe über meine Tochter, von mir Informationen erhalten hat. Der nächste Schritt wird sein, sie weiter zu beobachten und den Kontakt, auch wenn es oft schwer ist, zu ihr zu behalten. Hoffe das ich sie aus Ihren Bekanntenkreis etwas entfernen kann, durch Unternehmungen und somit von den Drogen wegbekomme.

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