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Frage: Hilflos Drogenabhängig
von Manuela
Ich bin 18 und mein Freund 29. Wir kennen uns erst seit 5 Monaten. Ich habe mit 11 angefangen zu trinken und mit 13 zu kiffen. Seit ich 14 bin, nehme ich regelmäßig Speed, Ecstasy und Koks. Bin mit 11 ins Heim gekommen und mit 16 ins geschlossene Heim, mit 18 rausgeflogen; bis vor kurzen habe ich nicht kapiert, dass ich krank bin auch nicht als ich schon 4 mal mindestens den Tod zu bekämpfen hatte.
Vor kurzen war ich zum 5. mal zur Entgiftung. Eigentlich wollte ich aufhören hab des auch meinem Freund gesagt, doch der versteht das nicht und sagt, dass es normal ist und er es ja auch mache.
Als ich gesagt habe, dass auch er ein Problem hat ist er fast ausgeflippt, wir trinken auch jeden Tag regelmäßig 2-3 Flaschen Wodka auch noch Rum und über ein Kasten Bier am Tag und dazu kommt Speed und Koks.
Ich weiß echt nicht, was ich machen soll, aber wie schaffe ich, dass er sieht, dass auch er Hilfe braucht und das wir beide so schnell wie möglich Unterstützung brauchen. Doch ich glaube ihm ist es egal auch als ich gesagt habe, ob er wieder will, dass wir beide in den Knast müssen, wenn es so weiter geht lande ich bald Jahre hinter Gitternn denn ich habe schon 20 Anzeigen und er 28.
Antwort von Friederike
Liebe Manuela,
Sie sollten für sich erst einmal eine Entscheidung treffen, ob Sie weiter ihre Süchte leben wollen oder ob Sie sich für Ihr Leben auch etwas anderes vorstellen können, als breit zu sein!
Es geht in erster Linie um Sie und um Ihr Leben! Was Ihr Freund macht oder nicht, ist SEINE Entscheidung!
Sie zeigen eine Krankheitseinsicht und dies ist eine sehr gute Voraussetzung, um etwas zu verändern!
Wenn Sie nicht völlig in der "Gosse" landen wollen, sollten Sie schnellstens die nächste Drogenberatungsstelle aufsuchen und sich dort beraten lassen! Gehen Sie regelmäßig zu den Terminen und fangen Sie an, ihre Krankheit und sich selber ernst zu nehmen!
Sie brauchen Hilfe, alleine schaffen Sie es nicht mehr!
Viel Mut!
Mit freundlichen Grüßen
Friederike Sohn
Dipl.-Pädagogin
Kommentar Anonymus
Manuela hat, wie sie schreibt, bereits 5 Mal entgiftet. Weiter erfahren wir, dass sie eigentlich aufhören wollte. Sie habe es auch ihrem Freund erzählt. Danach jammert sie, dass ihr Freund uneinsichtig ist und sie nicht weiter wisse. Als Höhepunkt empfinde ich die Forderung nach Hilfe.
ICH nehme stark an, dass die
Beiden, während ihrer Entgiftung, über ihre Krankheit informiert wurden, doch auch wenn nicht: bei dem oben dargestellten Konsum, dürfte es keine Zweifel geben, um was es sich handelt.
Ihr Sonderglockler, ist es Euch nicht zu blöd auf solche Fragen zu reagieren? Ich käme mir idiotisch vor, solche Fragen zu beantworten.
Noch was an die Autorin der Frage.
Sie brauchen nun ganz schnell Hilfe, richtig? Dann gehen Sie bitte ganz schnell in die nächste Klinik, entgiften nochmal, und lassen Sie sich in der Klinik erklären, wie Sie Ihre Sucht bewältigen. Sollte dies nicht fruchten, bitte ich Sie zukünftig, Menschen, die helfen wollen, nicht mehr zu nerven, denn diese wiederum brauchen ihre Energie, um denjenigen zu helfen, die es ehrlich meinen! Sie gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu diesem Klientel.
Nun bin ich gespannt, ob mein Kommentar hier erscheint!

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