Drogen und Alkohol Probleme

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Selbstzweifel?

von Claudia

Nun ja, ich weiß gar nicht wo ich Anfangen soll... aber heute ist mal wieder einer der Tage an dem ich mal wieder Selbstzweifel habe und depressiv bin. O.K., zu meiner Person, ich bin fast 25, habe zum Glück einen festen Job und eine Wohnung. Allerdings glücklich bin ich nicht. Auf soziale Bindungen kann ich schlecht eingehen und an eine Beziehung ist auch nicht zu denken. Ich nehme Drogen regelmäßig seit dem ich 15 bin. Hin und wieder ausprobiert habens wir schon mit 13/14. Das waren aber nur gelegentliche Joints.

Dadurch habe ich fast alles Tabletten, Speed, Koks, Crystel, Teile, Kiffen, naja volles Programm halt. Lange Zeit wars täglicher Konsum z.Zt.mal wieder nur am Wochenende aber das ist ja das Problem. Ständige Aufhörversuche, das wechseln vom Dauerhaften zum gelegentlichen Konsum und nehme ich keine Drogen trinke ich.

Früher haben wir das exzessiv im Freundeskreis betrieben, inzwischen mache ich das nur gelegentlich mit Freunden und eigentlich eher heimlich bzw alleine, zumindestens vor meinen "richtigen Freunden" weil die sehr angenervt sind wenn ichs Dauerhaft tue Erfahrungen haben aber die meisten schon damit gemacht.

Die einen extreme, die anderen weniger. Inzwischen sehe ich echt nicht mehr so gut aus: ständige Gewichtsproblem, mal Übergewichtig mal weniger auf den Rippen usw. Vor fünf Jahren habe ich schon mal den Wohnort gewechselt um das alles los zu werden. Bin insgesamt 500 km weg, nur um von meinen damaligen Freunden weg zu kommen bzw. einfach das Umfeld zu gewechselt. Damals war der extreme Crystel-Konsum Schuld an dem Umschwung, aber was da der Konsum war ist hier das Koks usw.

Meine Eltern wissen "angeblich" von nix bzw sehen es nicht was ja auch gut so ist. Würde auf keinen fall in die Scheinheilige Welt passen. Ebenfalls habe ich eine Zwillingsschwester, naja die ist nicht besser, sagen wir mal so: einfach war unsere Jugend nicht aber man schlägt sich so durch und wird älter!

Auf jeden Fall hab ich kein Bock mehr darauf und will auch endlich mal normal sein und nicht immer nur das Gefühl von Anpassung in mir haben aber wie schaffe ich das: ich fahre mir schon seit Jahren meinen eigenen Film aber hab einfach kein Bock mehr drauf. Will endlich mal raus aus mir auf mein Umfeld normal zugehen, einen Freund finden (kein Opfer) das übliche halt.

Einfach mal dauerhaft glücklich sein! Fühle mich inzwischen sehr alleine, unverstanden ect. Vielleicht rede ich mir das auch alles nur ein, übertreibe. Es gibt ja schlimmere Fälle als mich aber trotzdem: was kann ich tun? Therapie finde ich komisch und irgendwelche Selbsthilfegruppen auch, vor allem das alles schwer mit meinem Job zu vereinbaren ist, bzw. wenn da jemand was mitbekommt bin ich ihn los. Naja vielleicht hilft auch schon das schreiben dieser e-mail zumindestens für den Moment!

Antwort von Dirk

Das Gefühl von Selbstzweifel ist mir nicht wirklich fremd. Und es ist sicher gut, wenn du darüber sprichst und deine Gefühle äußerst. Jedoch müssen Worte und Gedanken auch irgendwann zu Taten werden und sollten nicht als Lippenbekenntnisse im Sande versickern.

Auch deinen Wunsch nach Normalität kann ich gut verstehen. Jedoch denke ich, dass bei deiner Form des Konsums ein sehr langer Weg nötig ist, um ein "normales" Leben zu führen. Mit den Substanzen, die du genommen hast, hast du dir natürlich Türen geöffnet, die du nicht einfach so oder eventuell gar nicht wieder schließen kannst.

Du tust etwas, von dem du weist das Es nicht richtig ist. Du tust es, obwohl du weist, dass du Andere damit enttäuscht oder verletzt. Das Tragische daran ist, dass du es in kauf nimmst, zu lügen. Für die Droge. Du vertraust nicht. Du hast es deine "richtigen Freunde" genannt, denen du etwas verheimlichst. Das heißt doch nichts anderes, als das dein Verhältnis zu den Drogen und zum Alkohol wesentlich vertrauter ist als das zu deinen Freunden.

Alles das ist nicht unüblich. Ein süchtiger Mensch ist immer darauf bedacht, die Droge vor Anderen äußeren Einflüssen zu schützen. Die Droge versteht dich und du Sie. Dieses Verhalten hast du lange trainiert. Du bist sozusagen komplett auf dieses Verhalten konditioniert.

Einerseits bist du mit deinem Latein am Ende und bittest um Hilfe. Jedoch sagst du auf der anderen Seite das Selbshilfegruppen und Therapien komisch seien. Willst du Hilfe oder Mittleid?

Es gibt natürlich kein Königsweg. Aber das Angebot ist riesig. Letztenendes kannst nur du dein Verhalten ändern. Wo deine Defizite sind, weist du am besten. Es nützt auch nichts, wenn du 500 Km weit wegziehst. Es kann helfen aber du nimmst dich immer mit. Das heißt, dass du deine Verhaltensweisen ändern musst.
Das Phänomen an einem Süchtigen ist nur, das er meistens beginnt Dinge zu ändern, wenn er einen Tiefpunkt hat. Wo deine Schmerzgrenze liegt.....Keine Ahnung?

Aber eines kann ich mit Sicherheit sagen, es ist ein Irrglaube zu denken, seine Probleme und Strukturen ohne fremde Hilfe verändern zu können.

Ein gewissen Maß an Demut ist in jedem Fall erforderlich, um zugänglich für Veränderung zu sein. Die AA und NA sprechen von Kapitulation.

Ales andere ist hochmütig und arrogant. Der Gegner Sucht ist nämlich nicht zu unterschätzen. Aber du hast ja den ersten Schritt schon getan du fängst an dich transparent zu machen.

Du könntest dich zum Beispiel an eine Suchtberatungsstelle wenden und nach alternativen Möglichkeiten fragen.

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