Kiffen und Angstzustände
Lob von der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
NEU Sanfte Entgiftung
Es gibt eine neue Methode sanft zu entgiften. Abgeschwächte Entzugserscheinungen sollen durch Neuro-Elektrische-Stimulation erreicht werden... siehe NESCURE Entgiftung
Aufruf "Die Zeit"
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Kiffen und Angstzustände
Bin 19 Jahre und kiffe seit ca. 3 Jahren fast jeden Tag und hab seit einem Jahr ein paar mal XTC und Speed genommen. Seit ca. einem Monat habe ich fast jeden Tag wenn ich einschlafen will, totales Herzrasen sehe schwarze Flecken und kann nicht mehr klar Denken und habe immer Angst in Ohnmacht zu fallen oder einen Herzinfarkt zu bekommen.
Am Freitag war ich deswegen beim Arzt, welcher mich gleich in eine geschlossene Psychatrie eingewiesen hat weil er meinte dass das nur etwas psychisches sein kann. Ich war 1 Tag da hab es aber nicht mehr ausgehalten wegen Platzangst usw.. Eine Ärztin hat dort einen Brief geschrieben auf dem steht dass ich wahrscheinlich eine Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis habe. Ich habe jetzt die Frage ob ich die Möglichkeit besteht das auch ambulant behandeln zu lassen, weil ich es in einer geschlossenen Psychatrie einfach nicht aushalten würde. Und woran man Schizophrenie erkennen kann falls ich das wirklich haben sollte?
Antwort von Delia
Ob du mit einer ambulanten Behandlung klarkommst, hängt sehr davon ab, wie du das durchstehst. Du schilderst ja ziemlich heftige Angstzustände. Mit der Diagnose "Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis " haben die Leute in der Psychiatrie nach einem einzigen Tag ja ziemlich schnell geschossen - ich würde das erstmal beiseite legen.
Auf jeden Fall wirst du bei einer ambulanten Behandlung zum Beispiel durch einen Psychotherapeuten zunächst nicht ohne Medikamente auskommen. Entweder deine Ärztin erklärt sich einverstanden und verordnet dir ein passendes Medikament und unterstützt dich bei der Suche nach einem Therapeuten. Oder du findest einen Medizinischen Psychotherapeuten, der dir eben auch Medikamente verordnen darf. Auch hier sollte die Ärztin dir behilflich sein. Andererseits bist du auf einer Suchtstation einer Psychiatrie sehr gut aufgehoben und vielleicht können wir dir die Angst nehmen, wenn du uns die entsprechenden Fragen stellst. Dass du vermutlich nicht auf eine Psychosestation gehörst bzw. dass du damit nicht klarkommst, kann ich gut verstehen. Am besten wäre es, wenn du dich noch einmal meldest - entweder direkt an mich oder an Sonderglocke.

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