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Frage: Verzweiflung wegen süchtigem Freund

Hallo, also ich bin erst 18 geworden und mitten in der Ausbildung. Mein Freund ist von klein auf sehr viel umgezogen und hat schnell mal den Anschluss verloren. Er war auf einer berufsfindenden Schule und hat es geschafft mit 18 seinen Hauptschulabschluss nachzumachen. Mit 19 hat er angefangen Gras zu rauchen etwas später auch es zu verkaufen. Mittlerweile nimmt er auch Pepp und Ecstasy. Er hat es ein Mal mit 7,5 Pillen Ecstasy übertrieben und seitdem kommt er davon einfach nicht mehr runter. Er meint immer es passiert nichts und er kann es kontrollieren aber das kann er nicht und das weiß er eigentlich auch, denn immer wenn er etwas klar ist bittet er mich um schnelle Hilfe. Sein Zustand belastet mich sehr, immer wieder droht er sich umzubringen und ich kann bei meinem Job keine Leistung mehr bringen. Er selbst bricht Arbeiten und Ausbildungen ab und hat den ganzen Tag nichts zu tun. Er hat mit dem dealen aufgehört doch ich glaube er fängt langsam wieder an. Am schlimmsten ist, dass er sich das Messer an die Pulsadern drückt wenn ich neben ihm sitze. Unsere Beziehung wird immer schlimmer und ich kann das lange nicht mehr machen aber ich will ihn nicht im Stich lassen. Er nimmt immer mehr ab seine Muskeln gehen zurück und er wird immer unzufriedener und deprimierter ich möchte bitte meinen Freund zurück. Was kann ich machen als ihn zu zwingen?

Antwort

Hallo,

aus dem was Sie schreiben, lese ich in gewisser Weise Verzweiflung heraus, weil Sie Ihrem Freund UNBEDINGT!!! helfen möchten. Ich lese heraus, dass Sie sehr viel Kraft und sehr viel eigene Energie in die Beziehung geben, um die Beziehung zu retten. Das erste was ich Ihnen antworten möchte ist, dass ich nicht dazu in der Lage bin Ihnen Ihren Freund wiederzugeben, mit allem was Sie sich wünschen. Und auch Sie werden es mit aller Energie und Kraft und mit all Ihrem guten Willen nicht schaffen Ihren Freund zu retten. Und das ist auch überhaupt nicht Ihre Rolle. Das klingt hart aber Sie sind nicht für Verbesserung oder Verschlechterung des Zustandes von Ihrem Freund verantwortlich. Ihr Freund ist süchtig, also anhängig von Drogen. Das heißt alle Verhaltensweisen, die Ihr Freund hat, sind momentan auf die Sucht ausgerichtet. Wenn es um die Sucht und um das Aufrechterhalten dieses Zustandes geht, dann sind Sie kein Freund, sondern ein Feind. Wenn Sie schreiben er sagt Ihnen, er könne es kontrollieren, dann teilt er Ihnen damit mit, dass Sie ihm etwas verbieten wollen, wozu er ja selbst in der Lage ist es zu kontrollieren. Wir nennen das „bagatellisieren“, also eine Verhaltensweise durch „es ist nicht so schlimm und ich kann es kontrollieren“ entschärfen, obwohl Sie es ja offensichtlich als heftig empfinden. Ebenso gehört es zu der Struktur von süchtigen alles ganz schnell und am liebsten sofort zu bekommen. Das zeigt er Ihnen, indem er möchte, dass Sie ihm ganz schnell helfen sollen. Damit übernehmen Sie eine unglaubliche Verantwortung für Ihren Freund. Das ist allerdings keine Verantwortung, die Sie haben sollten. Es ist nicht Ihre Aufgabe Ihren Freund davon zu überzeugen, dass das Leben, das er führt nicht gesund für ihn ist. Ihr Freund ist erwachsen und fähig seine eigenen Entscheidungen mit allen Konsequenzen selbst zu tragen. Ihr Freund wird nur dann von den Drogen wegkommen können, wenn er selbst versteht, dass der es allein nicht schafft. Solange er durch den Drogenkonsum Wohlfühlmomente erlebt und die schöner und größer sind als der Leidensdruck, den er durch die Droge hat, wird Ihr Partner keinen Grund sehen mit dem Konsum aufzuhören.

Die Hilfe, die Ihr Freund braucht, können Sie ihm nicht geben und das sollen Sie auch gar nicht müssen. Wenn Ihr Freund bereit ist sich selbst Hilfe zu suchen, dann findet er kompetente Hilfe in allen Suchtberatungsstellen, Selbsthilfegruppen, Entgiftungsstationen, Psychiatrien oder Therapieeinrichtungen.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen beantworten und stehe Ihnen für weitere sehr gern zur Verfügung.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Christine Gerull

 

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