Suchthelfer werden

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Frage: Suchthelfer werden

Milan schrieb: Hallo, Ich bin der Milan. Ich bin 25 Jahre alt und selbst polytox gewesen. Ich war leider 8 Jahre inhaftiert und habe auch mehrere Therapien hinter mir. Zum Beispiel mehrere §35er und §64er. Das wäre mein Traumberuf aus dem Grund, weil ich glaube, dass ich die jungen Menschen erreichen könnte.

Zudem weiß ich wie sich jemand fühlt mit der Krankheit. Aber ich weiß, wie man mit einem Menschen umgehen muss, der noch nicht von seinem Zeug weg ist. Damit meine ich: wir Süchtigen manipulieren gerne oder überschreiten Grenzen usw. Würde mich über Ihre Antwort sehr freuen. Mit freundlich Grßen Milan

P.S.: Hier meine.tel: [gelöscht*]. Und ich möchte mich für meine Rechtschreibfehler entschuldigen, da Deutsch nicht meine Muttersprache ist.

*Bitte verzichten Sie darauf, uns persönliche Daten mitzuteilen. Wir kommunizieren dies an einigen Stellen auf dieser Website. Danke. Sonderglocke.de

Antwort

Hallo Milan,

als erstes möchte ich Ihnen sagen, dass ich es sehr ehrlich von Ihnen finde ein Stück Ihrer eigenen Vergangenheit hier so klar zu benennen. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann möchten Sie gerne mit Ihrer eigenen Erfahrung, die Sie im Suchtbereich haben anderen Menschen mit einer Suchterkrankung helfen einen Weg raus aus der Abhängigkeit zu finden.

Das finde ich grundsätzlich großartig von Ihnen. Mit Ihrer eigenen Erfahrung können Sie bestimmt vielen Menschen zum Beispiel in Selbsthilfegruppen sehr viel von Ihrer Expertenmeinung mitgeben. Gerade für Selbsthilfegruppen sind eigene Erfahrungen unglaublich wichtig. Auf ehrenamtlicher Basis könnte ich mir das sehr gut für Sie vorstellen. Wenn Sie sich an eine Suchtberatungsstelle in Ihrer Nähe wenden und die Mitarbeiter darauf hinweisen, dass sie als ehemaliger Konsument (süchtig werden Sie immer bleiben) gerne ehrenamtlich etwas tun wollen, dann glaube ich, dass Sie da gemeinsam bestimmt etwas tolles für Sie finden werden, was Sie erfüllt.

Um richtig hauptberuflich in den Suchtbereich einsteigen zu können, gehört allerdings meines Wissens nach noch einiges mehr dazu. Das bedeutet nicht, dass Ihre Chancen als Betroffener unmöglich sind- im Gegenteil es gibt viele Betroffene, die sich selbst im Suchtbereich beruflich engagieren. Allerdings spielt Ihre persönliche Ausbildung und Eignung dabei natürlich eine Rolle. Um im Suchtbereich arbeiten zu können ist eine psychologische oder sozialwissenschaftliche Ausbildung eine Grundvoraussetzung. Hinzu kommt eine suchtspezifische Aus- und Weiterbildung je nachdem in welchem Bereich Sie arbeiten möchten.

Ebenfalls hinzu kommt, dass ehemalige Betroffene mindestens zwei Jahre Abstinenz nachweisen müssen, um selbst im Suchtbereich arbeiten zu können. Weiterhin gehört auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis zu jeder Bewerbung im sozialen Bereich dazu. Ich denke auch bei diesen Themen können Sie Unterstützung und detailliertere Informationen von einer Suchtberatungsstelle bekommen. Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen beantworten und wünsche Ihnen auf Ihrem weiteren Weg viel Erfolg und viel Kraft. Ich wünsche Ihnen ebenfalls, dass Sie für sich selbst etwas finden, wo Sie die Möglichkeit haben Ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.

Mit freundlichen Grüßen,

Christine Gerull

 

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