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Frage: Substitutionsbehandlungen

Guten Tag, ich möchte von Heroin entziehen und bin bereits bei mehreren Entzugskliniken in der Warteliste. Um sie beim Namen zu nennen, Havelhöhe und Vivantes. Ich wollte mich mal erkundigen was für andere Möglichkeiten mir noch zum Entzug übrig bleiben? Mir wurde z.B. mal gesagt ich kann jederzeit in ein Krankenhaus gehen und werde dort substituiert, stimmt das?

Antwort

Hallo Junky89, zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass ich es großartig finde, dass Sie sich dazu entschieden haben einen Entzug von Heroin zu machen. Es gehört eine Menge Mut dazu sich dieser Herausforderung zu stellen.  

Zu Ihrer Frage: Substitutionsbehandlungen sind nicht von jedem Arzt und jeder Einrichtung durchführbar und auch das Substitutionsprogramm ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. Vom Heroin entziehen können Sie in jedem Fall jederzeit in einem Krankenhaus und es ist sogar sehr ratsam dies unter Beobachtung zu tun, damit medizinisches Fachpersonal alle nötigen Versorgungen leisten kann.

Ein Entzug mit Substitutionsmittel darf allerdings nur ein Arzt verschreiben, der ein eingetragener Substitutionsarzt ist. Das heißt das muss von der Bundesärztekammer abgesegnet sein. Nicht jeder Arzt ist also automatisch ein Substitutionsarzt. Das wäre wichtig vorab zu wissen. Wenn Sie allerdings in ein Substitutionsprogramm aufgenommen werden würden, dann haben auch Sie bestimmte Richtlinien, die Sie befolgen müssen. Dazu gehört beispielsweise, dass eine Substitutionsbehandlung immer therapeutisch begleitet werden muss also in der Entzugsklinik oder in einer Therapieeinrichtung. Dort wird auf mögliche Gefahren hingewiesen wie zum Beispiel Beikonsum.

Wenn Sie langfristig abstinent leben wollen, dann ist das Substitutionsprogramm nur eine "Zwischenstation", denn langfristig soll natürlich versucht werden das Mittel abzusetzen, damit Sie clean leben können. Dies ist ein weiterer Grund weshalb eine therapeutische Begleitung absolut notwendig ist. Ebenso finden natürlich regelmäßig Kontrollen statt, die einen Hinweis darauf geben sollen, ob vielleicht ein Beikonsum neben dem Substitutionsmittel stattfindet. Außerdem muss auch Ihre Krankenkasse darüber informiert werden, dass eine Substitutionsbehandlung angestrebt wird. Dies sollte dann mit Ihrer jeweiligen Suchtberatungsstelle besprochen werden. Die Berater dort können Ihnen mit Sicherheit viele weitere Informationen geben.  

Zusammenfassend ist es wichtig zu wissen, dass nicht jeder Arzt und auch nicht jeder Arzt im Krankenhaus automatisch die Berechtigung hat Patienten in ein Substitutionsprogramm aufzunehmen. Weiterhin muss die Krankenkasse über das Vorhaben Substitution informiert sein und ein Substitutionsprogramm muss psychotherapeutisch oder sozialtherapeutisch begleitet werden. Erst dann haben Sie die Möglichkeit durch ein "Ersatzmittel" vom Heroin zu entziehen.  

Ich hoffe ich konnte Ihre Frage beantworten und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg von ganzem Herzen viel Kraft, Mut,Geduld und Ausdauer.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerull

 

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