Sohn nimmt Pep und kifft

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Frage: Sohn nimmt Pep und kifft

Thea schrieb: Ich habe gestern erfahren, dass mein 18 jähriger Sohn Pep nimmt und kifft. Er meint er macht das nur gelegentlich und ist und wird davon nicht abhängig. Ich möchte ihm so gerne helfen aber wie? Er ist psychisch angeschlagen, da bei ihm Rheuma diagnostiziert wurde, was seine Berufswahl deutlich einschränkt. Ich fühle mich so hilflos.

Antwort

Hallo Thea,

als erstes möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich es sehr mutig von Ihnen finde, sich selbst Hilflosigkeit einzugestehen. Ihr Sohn hat wirklich Glück eine so fürsorgliche und auch besorgte Mutter an seiner Seite zu haben. Ich kann sehr gut nachfühlen, dass es Ihr Anspruch als Mutter ist Ihrem Sohn bestmöglich und mit all Ihren Möglichkeiten zu helfen. Sie möchten als Mutter für Ihren Sohn da sein.

Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten aber Ihre kurzen Zeilen sind sehr ausschlaggebend. Wenn Sie schreiben, dass Ihr Sohn durch seine Rheumaerkrankung beruflich sehr eingeschränkt ist, dann klingt in diesem Satz mit, dass Sie das Gefühl haben, dass Ihr Sohn darunter leidet. Damit rechtfertigen Sie unbewusst die Tatsache, dass er Drogen konsumiert. Das heißt Sie begründen seinen Konsum. Es wird Ihrem Sohn nicht helfen, wenn Sie als Mutter das Gefühl oder den Eindruck haben, dass er abhängig ist. Ein abhängiger oder süchtiger Mensch wird nur dann Hilfe annehmen können, wenn er selbst eine Krankheitsansicht entwickelt hat, also verinnerlicht, dass er selbst ein Suchtproblem hat. Solange dies nicht der Fall ist, werden Sie selbst viel mehr Energie und Kraft aufwenden für Ihren Sohn da zu sein und ihn zu unterstützen als dass Bereitschaft seitens Ihres Sohnes vorhanden ist sich kritisch mit sich selbst und seinen eigenen Verhaltensweisen auseinanderzusetzen. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, was Sie durchaus selbst krank machen kann.

Wenn Sie schreiben, sie fühlen sich hilflos aber möchten ihm so gerne helfen, dann signalisiert mir als außenstehender Person dieser Satz, dass Sie eine Beziehung also eine funktionierende Bindung zueinander haben, denn ich kann mich nur um jemanden sorgen mit dem ich emotional verbunden bin. Ich glaube Sie können diese Verbindung und diese Beziehung dafür nutzen, um mit Ihrem Sohn ins Gespräch zu gehen. Dabei empfinde ich persönlich es als wichtig und ratsam ihm mitzuteilen, was Ihre Gedanken und Ängste als Mutter sind, ohne ihm dabei Vorwürfe zu machen. Ehrliche, vorwurfsfreie und nicht bewertende Gespräche sind dabei von besonderer Wichtigkeit, weil Sie Ihrem Sohn damit signalisieren, dass Sie ihn als Sohn und als Menschen wahrnehmen und schätzen, unabhängig vom Konsum. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit sich selbst in Form von Suchtberatungsstellen Informationen über das Thema Sucht und Angehörigenarbeit einzuholen, ebenso wie Ihr Sohn die Möglichkeit hat Kontakt zu einer Suchtberatungsstelle aufzunehmen, wo behutsam mit dem Thema Sucht umgegangen werden kann.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen beantworten und wünsche Ihnen viel Erfolg und Kraft im weiteren Umgang mit Ihrem Sohn.

Mit freundlichen Grüßen,
Christine Gerull

 

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