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Frage: Selbstentzug

Claude schrieb: Unser Sohn 31 Jahre, hat vor geraumer Zeit alle möglichen Drogen zu sich genommen. Wie es aussieht ist er im Begriff einen Selbstentzug durchzuführen, hierdurch fantasiert er dermaßen, sieht nur noch alte Leute in Schwarz, denkt er wird verfolgt, ist von sich aus zum beichten gegangen usw. Was können wir als Eltern hier veranlassen? Er ist volljährig, aber wir müssen ihm helfen. Ob er zu einer Therapie mitkommt? Laut seiner Aussage ist er ja nicht süchtig: was können wir hier veranlassen? Mittlerweile wohnt er bei meiner Exfrau. Meine Exfrau und ich wollen ihm helfen, bevor es eskaliert.

Antwort

Lieber Claude,

als erstes möchte ich Ihnen sagen, dass Ihr Sohn sich sehr glücklich schätzen kann Sie und seine Mutter zu haben, die ihn so sehr unterstützen wollen. Das ist in keinem Fall eine Selbstverständlichkeit. Sie schreiben Sie müssen ihm helfen. Müssen hat etwas zu tun mit-ich tue etwas gegen meinen Willen oder ich tue etwas weil ich dazu gezwungen bin oder werde. Das ist genau das Gefühl, was sich bei Ihrem Sohn melden wird, wenn er wie Sie schreiben selbst von sich behauptet nicht süchtig zu sein.

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass Sie überhaupt nichts müssen. Es ist Ihre freie Entscheidung, ob Sie Ihrem Sohn helfen wollen oder nicht, ebenso ist es die freie Entscheidung Ihres Sohnes, ob er Hilfe möchte oder nicht. Er ist mit 31 Jahren ein erwachsener Mann und fähig seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Zu einer Therapie wird Ihr Sohn mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht „mitkommen“, wenn er selbst nicht die Notwendigkeit einer Behandlung sieht. Das Wort „mitkommen“ beschreibt meiner Meinung nach Ihre derzeitige Situation ziemlich genau. Mitkommen bedeutet ja „jemand gibt die Richtung vor und der Andere folgt stur“. Das ist genau das was Sie unbewusst tun- in dem Glauben ihm zu helfen. Sie geben den Weg vor und er soll folgen. Suchttherapie funktioniert leider nicht auf diesem Weg. Suchtbehandlungen setzen eigene Motivation und eigene Handlungsvorstellungen voraus.

Es ist nicht Ihre Aufgabe den Weg, den Ihr Sohn selbst finden muss vorher abzulaufen, um ihn für gut zu befinden, damit er ihm folgen kann. Das heißt die Entscheidung für oder gegen eine Therapie kann und wird Ihr Sohn nur allein treffen können. Der Selbstentzug, den Sie beschrieben haben birgt allerdings große Gefahren. Körperliche Abhängigkeiten sind immer auch mit großen gesundheitlichen Risiken und Gefahren verbunden, sowohl beim Konsum als auch beim Entzug. Entzüge sollten bei körperlichen Abhängigkeiten demnach niemals allein durchgeführt werden, da diese eine medizinische Begleitung erfordern. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Sohn sich selbst entgiften möchte oder dies sogar tut, dann ist Ihre persönliche Handlungskompetenz überschritten und Krankenhäuser, Psychiatrien oder Entgiftungsstationen sollen Ihren Sohn aufnehmen und ihn behandeln. Sie als Eltern dürfen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten selbstverständlich weiterhin so liebevoll unterstützen wie Sie es bisher getan haben- wenn Ihr Sohn dies möchte.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen beantworten und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg viel Kraft, Erfolg und mentale Stärke.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerull

 

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