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Frage: Mit der Sucht des Partners überfordert

Mein Freund ist drogenabhängig und schafft es alleine nicht davon Weg zu kommen und ich bin damit komplett überfordert, da ich nicht weis wie ich ihm helfen kann. Ich habe mir überlegt das er eine Therapie macht. Jedoch geht es nur ambulant, da er berufstätig ist. Wir wohnen im Kreis Alzey-Worms. Gibt es hier in der Umgebung was, dass empfohlen wird!? Lisa

Antwort

Liebe Lisa,

zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass ich es sehr ehrlich und mutig von Ihnen finde, so klar zuzugeben, dass Sie mit der Situation überfordert sind. Das erste, was ich Ihnen mitteilen möchte ist, dass Sie Ihrem Partner nur helfen können sich selbst zu helfen. Es gibt nicht Methode A oder Methode B, die ich Ihnen geben kann und Sie diese dann anwenden und alles funktioniert bestens. Die Verantwortung und die Aufgabe, dass Ihr Freund zu der Erkenntnis kommen muss, wenn er Veränderung möchte, können Sie ihm nicht abnehmen und das ist auch gar nicht Ihre Aufgabe, weil Sie ihm damit nicht helfen- im Gegenteil. Auch eine Therapie wird keinen gewünschten Effekt bringen, wenn Sie sich überlegen, dass es für ihn gut wäre. Deswegen möchte ich Ihnen gern die Frage stellen: „Ist Ihr Freund drogenabhängig und möchte das nicht mehr? oder ist Ihr Freund abhängig und findet es gut so wie es ist?“ Es gehört zur Struktur eines süchtigen so viele Aufgaben, die im Grunde selbst organisiert werden können, abzugeben. Es gehört ebenso zu deren Struktur, so viele Menschen wie möglich einzuspannen und zu verändern, damit sie sich selbst nicht verändern müssen. Ich lese aus Ihrer Frage und Ihrem Text heraus, dass Sie sehr besorgt sind und möchten, dass ihm geholfen wird. Die Frage ist: „Möchten Sie, dass er es will? oder ist es der Wunsch Ihres Partners?“

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine Therapie zu machen bzw. Unterstützung im Prozess der Veränderung zu bekommen. Selbsthilfegruppen, Suchtberatungsstellen, Tageskliniken oder Langzeittherapieeinrichtungen. Auch über Einrichtungen, die in Ihrer Umgebung Therapiemöglichkeiten anbieten kann Sie eine ortsansässige Suchtberatungsstelle sehr kompetent beraten. Eine Therapie neben der Berufstätigkeit anzugehen gestaltet sich allerdings in der Tat als schwierig. Eine Therapie ist in ihrem gesamten Umfang eine sehr intensive Auseinandersetzung mit sich selbst, den eigenen Verhaltensweisen und dem bisherigen Leben. Darauf sollte man sich in seinem ganzen Umfang voll und ganz einlassen können, wobei eine Nebentätigkeit neben der Therapie mitunter eher hinderlich sein kann, weil die Gefahr der Ablenkung besteht. Aus diesem Grund sehe ich eine Therapie nur dann als sinnvoll und effektiv an, wenn jemand bereit ist sich im gesamten darauf einzulassen. Diese Frage kann allerdings nur Ihr Partner beantworten.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen beantworten und stehe Ihnen für weitere sehr gern zur Verfügung.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Christine Gerull

 

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