Alkoholikerin - Jugendamt - Kind

Die Suchtbeauftragte der BundesregierungLob von der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
Die Suchtbeauftragte der BundesregierungHerz für Strassenhunde
Welpe
Unterstützung in LebensfragenAufruf "Die Zeit" Unterstützung in LebensfragenSUCHT und EGOISMUS
Der Egoismus ist ein Teil der Sucht. Bei der Betrachtung dieses Suchtverhaltens lernen wir viel über die Sucht selbst... Der Egoismus bei Süchtigen
Unterstützung in LebensfragenDie Sprache der Sucht
Süchtige kommunizieren anders. Die hohe Kunst einen suchtkranken Menschen zu verstehen, besteht darin, sein Verhalten zu durchleuchten. Die Kommunikation bei Süchtigen
Unterstützung in LebensfragenMentalcoaching
Das neuro-dynamische CLEAN AND FREE, von Hans R. Hoffmann, ermöglicht allen Süchtigen sich schnell und ohne Medikamente von Sucht oder Abhängigkeit zu befreien... weiter
Unterstützung in LebensfragenARD - Neuneinhalb
Das Kindernachrichtenmagazin Neuneinhalb (ARD) sucht Mitwirkende zum Thema "Computerspielsucht"... weiter
Auswandern und AbenteuerZDF - Dr. Feld hilft
Zur Zeit realisieren wir für das ZDF das neue Sendeformat „Dr. Feld hilft". Hierbei suchen wir Menschen...weiter
Unterstützung in LebensfragenWir suchen unseren Sohn
Wir suchen unseren Sohn, der sich in der Szene PUNKT nennt. Er ist groß und schlank und hat  und eine schlaksige Figur... Wir suchen "Punkt"

Suchtfragen | Frage stellen |

Frage: Kindeswohlgefährdung

Sie schreiben in einem Beitrag über Drogen trotz Kind: Das Jugendamt nimmt drogensüchtigen Eltern in der Regel das Kind weg und bringt es in einer Pflegefamilie unter. Wir haben ein ähnliches Problem, wie die Oma in Ihrem Beitrag. Wir sind auch besorgte Großeltern. Seit September 2012 versuchen wir dem Jugendamt klar zu machen, dass da etwas nicht stimmt. Unser Problem war, dass wir keine klaren Beweise für den Drogenkonsum hatten. Aber selbst, als ihr Freund wegen Drogenhandel verhaftet, die Wohnung durchsucht und unsere Tochter mit Drogen aufgegriffen wurde, war das Jugendamt nicht zum Handeln bereit. Auch nicht, als unsere Tochter wegen der Geldprobleme ihre Wohnung verlor, reagierte das Jugendamt noch nicht. Die Passivität des Jugendamtes war selbst dem Kindergarten unheimlich und sie ließen sich von unserer Tochter einschüchtern. Man redete nicht mehr mit uns und gab auch dem Jugendamt keine Information, dass der Junge manchmal erst mittags in den Kindergarten gebracht wurde. Wir hatten darauf hingewiesen, dass der Junge mit großer Wahrscheinlichkeit kein Frühstück bekommen hat. Da war die Antwort, wenn wir das jetzt wissen, heben wir ihm immer etwas vom Frühstück auf. Erst nach einer Beschwerde beim Landesjugendamt wurde eine förmliche Anzeige wegen Kindeswohlgefährdung aufgenommen. Jetzt ist die Frage, wie ist eigentlich die Rechtslage, wenn Eltern Drogen nehmen? Wann muss ein Jugendamt eigentlich handeln? Muss das Jugendamt einem Verdacht auf Drogenkonsum der Eltern von Minderjährigen nachgehen? Welche Möglichkeiten haben Angehörige, Hilfe für betroffene Kinder zu bekommen?

Antwort

Liebe Angehörige,

der Begriff „Kindeswohlgefährdung“ ist ein unbestimmter Rechtsbegriff. Das heißt es gibt keine klare Definition über Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung. Es gibt Kriterien unter denen Kindeswohl definiert wird. Die wichtigsten Kriterien sind dabei „Förderung des Kindes“ und „Schutz des Kindes“. Das bedeutet, dass im individuellen Fall entschieden werden muss wann eine Kindeswohlgefährdung vorliegt und wann nicht. Auch wenn Eltern Drogen nehmen oder drogenabhängig sind muss im Einzelfall entschieden werden, ob die Erziehungsfähigkeit und der Förderungs- und Schutzauftrag der Eltern gegeben ist oder nicht. Dabei können neben Jugendämtern auch Familienhilfen, Suchtberatungsstellen oder auch caritative Verbände unterstützen. Wenn innerhalb dieser unterstützenden Kontakte klar wird, dass die Erziehungspflicht, der Förderauftrag, der Versorgungsauftrag, der Schutzauftrag, das Recht auf körperliche Unversehrtheit und oder die Verantwortungspflicht nicht mehr gegeben sind, dann besteht eine Kindeswohlgefährdung und das Jugendamt ist dazu verpflichtet nach dem Wohl des Kindes zu handeln. Das Jugendamt hat dann den Auftrag einzugreifen, wenn sie die Entwicklung und die Gesundheit des Kindes massiv gefährdet sehen. Auch Sie als Angehörige haben die Möglichkeit sich an Famlienhilfeverbände, an Verbände wie die „Caritas“ oder an Suchtberatungsstellen zu wenden, ebenso wie der Kontakt zum Jugendamt. Die Inobhutnahme der Kinder also der Entzug der Kinder aus der Familie soll dabei immer die letzte Konsequenz sein, da der Entzug der Bezugspersonen- in dem Fall die Eltern für Kinder den massivsten mitunter sogar traumatischen Eingriff bedeuten. Was Sie tun können?

Seien Sie weiterhin aufmerksam und bleiben Sie im Kontakt mit Jugendämtern, Behörden, Initiativen und Einrichtungen. Auch Sie können Beratungsstellen aufsuchen und um Unterstützung bitten.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen beantworten.

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerull

 

Sucht Fragen

SchuldenSchulden Probleme
Das Verbraucher Insolvenz-Verfahren hilft von den Schulden wegzukommen. Informiere Dich, denn es ist gar nicht so schwer: Information zum Insolvenzverfahren
SuchtberichteSexsucht
Ich ich bin weiblich, Ende 40 und sexsüchtig geworden. In der Zeit ist auch das erste mal ein ganz starkes Verlangen aufgetaucht... Sexsüchtig
SuchtverhaltenKLARTEXT
NEUE RUBRIK: wie verhalten sich Süchtige und Co-Anhängige. Ein Blick in die Praxis, bar wissenschaftlicher Grundlagen, aber mitunter aufschlussreicher als die Beschäftigung mit theoretischen Grundlagen, also im Klartext weiter
Weiterbildung im Suchtbereich, SuchtfragenWeiterbildung
Schulabschlüsse, Allgemeinbildung, Fremdsprachen, kaufmännische Berufe und, EDV Lehrgänge, Techniker und Meister. Weiterbildung


 

Alle Markenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber

Impressum | Kontakt | Datenschutz
Sozialpädagogen/innen gesucht
| Übersetzer/innen gesucht | Lektoren/innen gesucht | Suchtberater/in gesucht