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Frage: Entzugserscheinungen

Mein Sohn (27Jahre) nimmt seit ein paar Tagen keine Drogen wie er sagt. Nun kann er nicht schlafen, hat Angstzustände und ist abwechseld sehr aggressiv und wieder sehr nervös. Er hätte gerne Hilfe,weiß aber nicht wie und wo. Ich will ihm gerne dabei helfen, weiß aber auch nicht genau wie ich es machen soll,da er nicht eingewiesen werden möchte. Er hat Angst irgendwo zu übernachten.Es ist sehr schwer einen Termin bei einem Therapeuten zu bekommen.Alleine schafft er es nicht.Er kann sich nicht in Räume begeben in dem viele Menschen sind,da wird er aggressiv,sagt er. Dadurch bekommt er immer Schwierigkeiten mit den Ämtern. Bitte geben Sie mir einen Rat,ich habe ihm versprochen ihm zu helfen. Vielleicht gibt es ja einen Therapeuten an den er sich wenden kann.Vielen Dank schon mal.B.S.

Antwort

Liebe Birgit,

die Symptome, die Sie beschreiben sind Entzugserscheinungen. Der Körper Ihres Sohnes ist daran gewöhnt, die Droge zu bekommen und reagiert darauf, wenn er sie nicht bekommt mit Symptomen die unangenehm sind. Wenn Sie hungrig sind meldet sich Ihr Körper auch, um Sie darauf hinzuweisen, dass Sie essen sollen. Ähnliches macht der Körper Ihres Sohnes gerade durch. Sich selbst zu entgiften, also den Körper von den Giftstoffen befreien und dabei keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen kann mitunter sehr gefährlich werden und überschreitet Ihre und die Kompetenz Ihres Sohnes massiv. Entzugserscheinungen können von Stimmungsschwankungen bis hin zu wahnhaften Handlungen führen. Diese Momente sind keinesfalls Zustände, die Ihr Sohn oder Sie alleine machen sollten. In einem Krankenhaus oder in einer Entgiftungsstation wird Ihr Sohn fachlich und medizinisch, während seiner körperlichen Entgiftung unterstützt. Sie schreiben, Ihr Sohn habe Angst irgendwo zu übernachten und habe Angst in Räumen mit vielen Menschen zu sein. Wenn Ihr Sohn ein Leben ohne Drogenkonsum gestalten möchte, dann gehört es dazu, sich mit seinen eigenen Ängsten, die sein Leben bestimmen auseinander zu setzen. Ich denke es gibt Gründe, weshalb Ihr Sohn diese Ängste beschreibt und vielleicht gibt es auch Situationen, in denen Ihr Sohn genau um vor dieser Angst zu fliehen oder sie auszuhalten Drogen konsumiert hat. Diese Fragen kann allerdings nur Ihr Sohn mit professioneller Unterstützung beantworten. Dass es schwierig ist zeitnah einen geeigneten Therapeuten zu finden, da stimme ich Ihnen vollkommen zu. Allerdings wird kein Therapeut einen Klienten behandeln, wenn er noch nicht entgiftet ist oder noch weiter konsumiert. Daher könnten Sie die Zeit in derer Ihr Sohn sich in einer Entgiftungsbehandlung befindet (in der Regel 3-6 Wochen) nutzen, um therapeutische Kontakte herzustellen.


Birgit,

ich möchte noch ein paar Zeilen direkt an Sie richten, da ich aus dem was Sie schreiben herauslese, dass sie sehr besorgt sind und Sie Ihrem Sohn unbedingt helfen möchten, weil Sie es ihm versprochen haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie das sehr unter Druck setzt und Sie deshalb dringend eine Lösung möchten. Dazu möchte ich Ihnen sagen: Das was Ihr Sohn tut- nämlich Ihnen die Verantwortung für das Gelingen oder Scheitern seines Entzuges zu überlassen, gehört zu seiner süchtigen Struktur. Menschen mit Suchterkrankungen spannen ihr gesamtes Umfeld ein und machen es dafür verantwortlich, wenn etwas klappt oder nicht. Das dient ihnen dazu ihre eigene Struktur, die süchtig ist nicht aufgeben zu müssen, weil am Ende immer jemand anderes als er selbst der „Buhh-Mann“ ist. Es ist nicht Ihre Aufgabe Ihren Sohn zu retten. Sie dürfen ihn unterstützen, in allem wo er selbst Hilfebedarf einfordert und wozu Sie sich in der Lage sehen. Allerdings nur dann, wenn er selbst aktiv etwas dazu beitragen möchte. Übernehmen Sie nicht die Aufgaben und Verantwortung für Ihren Sohn.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen beantworten und wünsche Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute.

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Christine Gerull

 

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