drogensüchtiger Bruder

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Frage: drogensüchtiger Bruder

Ich habe einen drogensüchtigen, älteren Bruder, der hauptsächlich kifft, aber auch eine Zeit lang immer mal wieder Speed, LSD ausprobiert hat. Nach einer etwas zu starken Dosis kam er eine zeitlang zwangsweise in eine Geschlossene zur Entgiftung. Hat aber nicht viel gebracht.

Er hatte viel bei sich in der Wohnung angepflanzt und zog hauptsächlich Bongs jeden Tag. Drogentherapeuten wiesen darauf hin er habe eine Psychose und ist inzwischen stark abhängig. Therapien lehnt er jedoch ab, wir versuchen so viel zu tun, aber er trampelt uns allen auf der Nase rum.

Kürzlich hat er seinen Job gekündigt, ihm ging das Geld aus und jetz wohnt er bei uns. Er hatte schon immer ein großes Aggressivitätproblem aber jetzt ist es noch viel schlimmer. Er brüllt, schreit jeden Tag ubd verhält sich gegenüber meinen Eltern und mir sehr respektlos. Er sieht in allen anderen die Schuld, er selbst stellt sich immer richtig dar.

Besonders schlimm ist es im Moment für mich. Er beleidigt mich auf das unterste Niveau, nennt mich Schlampe, Drecksau usw. Er sagt ich würde nichts tun, obwohl ich arbeite und er nur von morgens bis abends in seinem Zimmer ist. Die Bedingung, dass er wieder bei uns wohnt, war, dass er sich wieder um Arbeit kümmert, keine Drogen nimmt und gegenüber uns nicht beleidigend wird.

Er hielt von ersten Tag an nichts ein. Bei mir wurde jetzt eine Grenze erreicht, nachdem er mir gegenüber handgreiflich wurde und mich gegen eine Wand schlug, da ich gesagt habe, er sollte aufhören mich anzuschreien. Er verlangt immer das wir respektvoll mit ihm umgehen, aber er selbst verhält sich wie das letzte Arschloch.

Ich bin seine kleine Schwester und eigentlich dachte ich immer, dass er bei mir noch eine Grenze hat, was Gewalt angeht, da ich immer sehr behutsam mit ihm umgegangen bin und bisher eine gute Beziehung zu ihm hatte. In seinen Augen sind wir die Kranken Menschen und er ist gesund.

Wenn man ihm nicht recht gibt, und nicht alles durchgehen lässt, rastet er aus, wirft Sachen gegen mein Gesicht und macht Dinge im Haus kaputt. Ich denke, wenn er sagt, er ist gesund, dann behandel ich ihn auch wie einen gesunden Menschen und Zeuge dort meine Grenzen. Ich weiß er ist mein Bruder und er hat große psychische Probleme, aber er ist nicht mehr tragbar.

Ich habe zu meinen Eltern gesagt, sie müssen ihn rauswerfen, auch wenn er zur Familie gehört, sollte hier vielleicht "Hilfe durch Nichthilfe" lauten...?

Er redet vieles immer wieder schön und schmiert meinen Eltern Honig ums Maul. So manipuliert er sie, bekommt was er will und sobald er es hat zeigt er wieder sein wahres Gesicht. Auch als es darum gibg wieder bei uns einzuziehen war es so.

Sobald er alles bei uns hatte, Essen, Möbel usw, machte er es sich bequem, baut seine eigenen Regeln auf und terrorisiert uns. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich bin aufgrund meiner beruflichen Ausbildung geschult im psychologischen und pädagogischen Bereich, jedoch ist das alles noch ein erheblicher Unterschied, wenn solche Dinge in der eigenen Familie geschieht.. Irgendwelche Tipps? oder ist es zu hart, dass ich zu meinen Eltern sage, er muss rausgeworfen werden?

Antwort Sonderglocke.de

Wir können sie sehr gut verstehen und was sie als "Hilfe durch Nichthilfe" verstehen ist unter Umständen die wirkungsvollste Methode, allerdings können wir - wie sie verstehen werden- keine Ferndiagnose machen :-)

Die Sucht wird in ihrer Familie scheinbar unterstützt . Ihrem Bruder, wie ihnen, ist damit nicht geholfen.

Wenden Sie sich an eine Suchtberatung in ihrer Nähe, schildern sie den Fall und lassen sie sich die Kommunikationsdaten von Anlaufstellen für Co-Abhängige geben, denn sie sind mitunter genauso stark gefährdet, wie ihr Bruder.

Die Suchtproblematik in der Familie ist schwierig, da man zum einen Mitgefühl empfindet und helfen möchte und dabei geht man einen Weg der genau zum Gegenteil führt.

Zudem sind sie als Angehörige, wie ihre Eltern, IM GLEICHEN MAße, betroffen, denn Co-Abhängigkeit ist ebenfalls eine Sucht, die auch therapeutische Hilfe fordert.

Es liegt an ihren Eltern Konsequenz an den Tag zu legen. Suchen Sie auf jeden Fall den Kontakt zur Suchtberatung

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