Hilfe - bin verzweifelt

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Frage: Kiffen - Hilfe ich bin verzweifelt

Mir fällt es nicht leicht darüber zu reden/schreiben, aber das geht ja den meisten betroffenen so. *schnauf* also, ich trete zu euch heran, weil ich mehr oder minder verzweifelt über meine momentane Situation bin.

Ich kiffe nun schon seit ca. 10 Jahren. Also sprich ich hab ungefähr mit 15 damit angefangen, bin jetzt 25. für meine bisherigen Begriffe war es nicht die Regel. Vor kurzem hat mich, auf Grund familiärer Umstände (auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte) die Polizei aufgesucht. Dabei kam diese Sachlage zu tragen (unter anderem, weil ich einen Cannabis-Keimling auf dem Fensterbrett stehen hatte, dazu gesagt, nicht zum Konsum gezogen, nur aus Spaß an der Pflanze, und weil mehrere Bekannte von mir bei der Polizei angaben, mich kiffen gesehen zu haben) eine vollständige Aussage, inklusive komplettem Drogenlebenslauf hab ich abgegeben, wahrheitsgemäß versteht sich.

Ich habe auch angegeben, von wem ich das Zeug bezogen habe und wie. Jetzt wollte die Kripo meine Kontoauszüge haben (da die Bezahlung per Überweisung erfolgte und der Erhalt per Post). Ich habe meine Kontoauszüge durchgesehen und mit Erschrecken festgestellt, dass in den letzten 2 Jahren 29 Überweisungen an den Herren weggegangen sind, darin sind zwar auch Geburts-, Weihnachts- und Babybegrüßungsgeld mitenthalten und einige Bestellungen von CDs, Flaggen und so ein Kram, es bleiben aber mindestens 16 Überweisungen allein der Drogen wegen stehen.

Ein Strafverfahren hab ich schon zu erwarten von der Polizei.

Ich selber konsumiere vielleicht 1-3-mal im Monat. (der Drogentest bei der Polizei vor einigen Tagen war negativ.) Dadurch, dass die ganze Sache jetzt solche Ausmaße angenommen hat, bin ich erstens vor mir selber erschrocken und habe zweitens beschlossen, mir Hilfe und Rat zu suchen. Ich denke nicht, dass eine Therapie, vor allem im Sinne einer stationären das richtige für mich wäre. Ich brauch das Zeug nicht unbedingt, meistens rauche ich es, wenn ich Lust dazu habe, überstresst bin, komme aber auch ganz super wochenlang ohne aus.

Welche Alternativen gibt es für mich? was ist die beste Hilfe zur Selbsthilfe? Von dieser Kurzbeschreibung her, würden Sie mir raten über ggf. eine ambulante Therapie nachzudenken? Wie genau sieht so eine ambulante Therapie (ggf. in meinem falle) aus?
Ich hoffe, ich habe Sie nicht allzu sehr verwirrt und Sie können mir einen Rat geben, damit ich nicht mehr so schlimm mit mir hader.
Ich danke für Ihr Bemühen schon im Voraus.
freundliche Grüße, Susi.

Antwort von Sylvia

Liebe Susi! Ich gratuliere dir für den Entschluss dein Leben ändern zu möchten! Mit der Sucht ist ja so eine Sache: Wir fangen alle an und denken: „Das macht Spaß und ich habe Kontrolle darüber“! Leider sieht die Realität ganz anders aus und aus einer Gewohnheit entsteht bald eine Sucht, die wir nicht mehr kontrollieren können. 

Ich empfehle es dir, mit einer Suchtberatungsstelle Kontakt aufzunehmen. Dort wirst über eine geeignete Therapie informiert, wie sie abläuft und ggf. weitervermittelt.

Den ersten Schritt hast du ja prima gemeistert und du bist zu uns gekommen. Den Rest schaffst du auch! Du  bist über dein Problem einsichtig und das ist schon mal super!
Weiter so! Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute!

Sonderglocke Anmerkung:

Vielleicht ist es ein Segen und ein Glücksfall, dass dieser Zufall und der Ärger mit der Polizei zustandekam. Nun wurdest Du aufgeweckt und kannst dein Leben neu bewerten und entsprechend ausrichten. Sei dankbar für die Situation. Wir drücken Dir die Daumen, auf das du Deinen Weg findest.

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