Medikamentensucht

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Die Suchtbeauftragte der Bundesregierung hat Sonderglocke ein Lob für vorbildliches Engagement im Suchtbereich ausgesprochen. Der Orginalbrief als PDF: Suchtbeauftragte der Bundesregierung
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Frage: Medikamentensucht - Rückfall

    Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frage bezieht sich auf Medikamentensucht. Meine Schwester ist seit vielen Jahren Medikamentenabhängig. Sie hat zwei Mal einen Entzug in einer Klinik gemacht. Vor etwa einem Jahr fand ich wieder Medikamente bei ihr. Nach anfänglichem Abstreiten, gab sie dann zu, wieder damit angefangen zu haben. Mittlerweile möchte sie dringend wieder aufhören, kann aber nicht. Bei erneuter Krankschreibung, hat sie Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

    Jetzt habe ich davon gehört, dass es auch einen ambulanten Entzug gibt. Gleichzeitig habe ich im Internet gelesen, dass der ambulante Entzug in Einschränkungen angezeigt ist, wenn Opiate und Tranquilizer im Spiel sind und ich glaube, das sind sie. Meine Frage ist, ob ein ambulanter Entzug dennoch möglich ist und ob es sie nebenher arbeiten gehen kann? Wie läuft so ein Entzug ab? Geht sie wöchentlich oder täglich zum Arzt?

    Antwort von Sylvia

    Meiner Meinung nach ist ein ambulanter Entzug nur dann möglich, wenn keine weiteren Suchtmittel im Spiel sind. Deine Schwester soll unbedingt eine Suchtberatungsstelle aufsuchen um vertraulich  über ihre gesamte Situation aufgeklärt zu werden. Eine Medikamenten-Abhängigkeit ist sehr ernst zu nehmen und einen Entzug muss unbedingt unter ärztlichen Aufsicht verlaufen.
    Wünsche alles Gute und viel Kraft!

    Sonderglocke Anmerkung: Was ist Ihrer Schwester im Zweifelsfall wichtiger: die Arbeit oder das Leben?

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