jahrelanger Drogenkonsum

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Frage: jahrelanger Drogenkonsum

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Mein Bruder hat wohl alles an Drogen mal ausprobiert. Dieser jahrelange Drogenkonsum hat bei ihm verursacht, dass er schwere Medikamente gegen seine Wahnvorstellungen nehmen muss. Es war so einigermaßen ok die letzten 4 Jahre. Er hat zum Schluss Heroin geraucht. Jetzt ist es der Fall, dass er seit circa 6 Wochen irgenwelche Tabletten Rivoltrin einimmt. Ich kann euch nur sagen, dass sein Zustand zur Zeit sehr schlimm ist. Er kann kaum laufen, sprechen tut er auch wenig, sabellt nur rum, schläft im sitzen ein und hat die Zigarette noch in der Hand. Er weiß manchmal nicht was für ein Tag es ist, was er gegessen hat und so weiter. Ich vermute auch, dass er die Medikamente, die er einnehmen müsste auch nicht mehr nimmt. Ich habe große Angst und weiß nicht was ich machen kann. Ich meine, er müsste ins Krankenhaus. Er möchte freiwillig nicht hin. Abholen lassen kann ich ihn auch nicht "freiheitsberaubung". Nach Kontaktaufnahme zu seiner Nervenärztin, bekomme ich nur die Aussage, er muss in die Sprechstunde. Jeden Abend denke ich, dass ich ihn morgens nicht mehr lebendig antreffen werde. Bitte helft mir, wir wohnen in Köln.

Antwort von Claudia

Ist Ihr Bruder noch in der Lage alleine Entscheidungen für sich zu treffen, können Sie Ihn nur dazu bewegen einen Termin bei seiner Neurologin/Psychiaterin wahrzunehmen, oder sich an eine psychiatrische Institutsambulanz in seinem Einzugsgebiet zu wenden. Wenn er nicht mehr gut für sich sorgen kann, seine Entscheidungen nicht mehr alleine treffen kann, ist über die Einrichtung einer gerichtlich bestellten Betreuung nachzudenken. Vielleicht hat der Psychiater aber auch die Möglichkeit einen Hausbesuch zu machen um die Situation besser zu beurteilen.

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