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Frage: drogeninduzierte Psychose
Unser Sohn nimmt seit über 15 Jahren Drogen, Haschisch, Speed usw. Er war mehrere Monate in der Pfalzklinik in Klingenmünster, weiter zum Entzug in Ladau stationar für 10 Wochen. Eie Entwöhnung hielt 2-3 Wochen an, dann wurde er wieder rückfällig. Mittlerweile hat er Wahnvorstellugen er werde verfolgt, man wolle ihn abstechen, in seinem Zimmer sind 8-10 Leute die ihn beobachten. Gestern mussten wir die Polizei holen, weil er am Telefon alle Kabel herausgerissen hatte, weil wieder Fremde da wären, die das Telefon verstellt haben sollen.
Er will nicht mehr nach Klingenmünster, weil dort keine Möglichkeit besteht verschiedene Therapien zu machen und auch keine Freizeitgestaltung angeboten wird, sondern man bekommt nur Medikamente und wartet, dass der Tag herum geht. Frage: könnte unser Sohn für einen längeren Aufenthalt zum beobachten und richtig einstellen seiner Medizin bei ihnen unterkommen. Vor allem, dass er endlich drogenfrei werden kann.
In den letzen 14 Tagen hat er einfach seine Sachen gepackt, hat seine sehr teuere Musikanlage mit dem Taxi abholen lassen und war verschollen. Auf Anrufe noch auf Sms hat er sich nicht gemeldet. Mittlerweile geht die Polizei schon ein und aus bei uns, da sie bei einer Drogenrazzia mit Hunden Rauschgift gefunden hatte. Wie können wir unserem Sohn noch helfen, wir sind mit den Nerven am Ende, beide Polizisten sagten gestern Nacht, dass er Drogen genommen hat, obwohl er dies abstritt. Wir wollten, dass sie ihn mitnehmen und in die Pfalzklinik fahren. Diese meinten wir sollten es doch einmal bei ihnen probieren. -
Antwort von Claudia
Hallo, sonderglocke.de ist eine Internetseite, auf der Sie Informationen rund um das Thema Sucht erhalten können. Sie können auf unserer Seite zum Beispiel erfahren wo die nächste Suchtberatungsstelle in ihrer Nähe ist. Wir sind keine Therapieeinrichtung. Das Verhalten ihres Sohnes lässt auf eine drogeninduzierte Psychose schliessen. Leider können Sie ihm erst weiterhelfen,wenn er an seiner Situation etwas ändern möchte. Er muss sich auf die Langzeittherapie in der Klinik einlassen können. Eventuell ist es sinnvoll einen niedergelassenen Psychiater aufzusuchen, aber auch dazu muss ihr Sohn von sich aus bereit sein.
Informationen Suchtausstieg: Orientierung | 1. Suchtberatung | 2. Entgiftung | 3. Sucht Therapie
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