Zwangseinweisung

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Frage: Zwangseinweisung

Mit großem Interesse habe ich mich gerade auf der Seite umgesehen und einige Gemeinsamkeiten mit anderen entdeckt - nur eine richtige Antwort?

Tja, das ist ja das Problem. Bis vor ein paar Wochen glaubte ich, meine Tochter hat es geschafft, aber die nächsten 4 Jahre sind um. Sie wird in 2 Wochen 24, konsumiert seit sie 14 war. Es begannn auf dem riesigen SChulhof vom Gymnasium, wo sie ihre "richtigen Freunde" traf.

Das ging eine Weile, bis bei uns eine Wohnungsdurchsuchung der Polizei stattfand, während wir beide auf Arbeit waren. Ich erfuhr es zufällig am Abend von der Klassenlehrerin. Damals hat unser Anwalt sie noch rausgeboxt. Das Verfahren wurde eingestellt, obwohl ihre bis heute beste Freundin sie extrem angeschwärzt hatte. Das war im Jahr April 2002.

Im Jahr April 2006 schleppte sie einen Typen an, der 3 Wochen Tag und Nacht bei uns verbrachte, obwohl er eine eigene Wohnung hatte. Ich schmiss ihn irgendwann raus und sie ging mit. Nach 5 Tagen kam sie wieder, es folgte ein nächtliches Gespräch, wo sie sagte, sie würde nicht aufhören, sie hätte keine Probleme damit, sie gehe ja in die Schule usw.. Mit dem Typen war dann doch bald Schluss. Kurze Zeit später lernte sie ihren Freund kennen, als sie am Fachgym ihr Abitur nachholte. Sie zogen zusammen und wir - ihre Eltern ins Ausland.

Alles schien seinen Gang zu gehen. Ihre Pickel verschwanden, sie nahm zu, sah einfach besser aus. Als wir letztes Weihnachten dort verbrachten, gingen sie zusammen zur Disko am 1. Feiertag. Gegen 6 Uhr wurden wirwach. Gepolter, Geschrei. Das ging dann so bis gegen 10 Uhr. Dann kam ihr Freund ins Wohnzimmer, wir sollten doch mal unsere runtergekommene Tochter zur Ordnung rufen. Sie fiel mir in die Arme, beteuerte, es gibt keine Drogen mehr. Beide waren sturzbetrunken, hätten aber auch damit kein Problem. Wir sprachen mit beiden, wir standen ja nun mittendrin.

Im April waren wir wieder zu Besuch in der Heimat. Unsere Tochter wirkte abgemagert, hatte wieder mehr Pickel als Weihnachten. Es wäre nichts. Mit ihrem Freund war es schon so gut wie vorbei, obwohl sie erst letztes Jahr Oktober umgezogen sind. Mir kamen Zweifel. Vor drei Wochen verscuhte ich jeden Tag anzurufen, keine Reaktion.

Dann schrieb ich eine SMS, dass ich abends mal anrufen würde. Keine Reaktion, bis 3 schnippige SMS kamen, sie würde sich melden, wenn sie Zeit hätte. Ich wartete über eine Woche. Gestern probierte ich es wieder und ihr Freund ging ran. Sie wäre nicht da, hat das Handy vergessen. Sie hätte anscheinend einen neuen. Sie sehen sich kaum noch.

Seit 3 Wochen wäre sie wieder voll drauf. Meine Vermtungen bestätigten sich wieder mal und das Ende des Fahnenmastes war also vor 4 Jahren noch nicht erreicht. Gegen 21.45 Uhr rief er an, sagte, sie sei gekommen mit 2 Kumpels und ihrer besten Freundin, sie hätten ihre Sachen geholt, der eine hat ihn zusammengeschlagen, dabei ging ein Fenster kaputt, Küche verwüstet. Er hat alle 4 angezeigt.

Wir telefonierten gegen 23.45 Uhr, als die Polizei weg war noch mal und heute früh um 8. Er ist jetzt beim Arzt. Ich blieb auch zu Hause, wäre heute früh gar nicht in der Lage gewesen - ich bin Altenpflegerin. Die Polizei gibt mir keine Auskunft, sie sei ja erwachsen genug, ihr Leben selbst zu regeln. Ja, genau! Das sieht man. Ich soll aber morgen noch mal anrufen, dann hätte die die Nummer eines Sachbearbeiters.

Ich sollte noch erwähnen, dass meine Tochter in der Vergangenheit Schule und Ausbildung im großen und ganzen nicht vernachlässigt hat, außer dass die Leistungen abfielen. Heute studiert sie Bio/Chemie, zu Prüfungen hat sie sich schon krank gemeldet, geht allerdings in ihr Labor mit großem Engagement, was mal eine Einstellung zur Folge haben soll(te). Ihre Chefin ist überaus zufrieden mit ihr.

Wäre das vielleicht ein Ansatzpunkt? Ich bin einfach an der Stelle angelangt, dass ich nicht weiß, was ich tun soll. Meine eingene Tochter, die wohlbehütet aufgewachsen ist, links liegen lassen? Wie würde das funktionieren mit einer Zwangseinweisung? Das ist das Einzige, was uns einfällt, den Eltern und meiner Freundin. Würde mich über Hilfe oder Empfehlungen freuen!

Antwort von Silvia

Sie scheinen wirklich sehr besorgt um Ihre Tochter zu sein, das kann ich gut nachvollziehen. Dennoch muss ich Ihnen sagen, dass eine Zwangseinweisung nicht funktionieren wird, da Ihre Tochter zum einen schon volljährig ist und außerdem eine Zwangseinweisung nur dann erfolgt, wenn von der Person eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung ausgeht. Vielleicht suchen Sie noch einmal ein "Vier-Augen-Gespräch" mit Ihrer Tochter und sagen ihr, was Sie alles an Veränderungen beobachten, dass Sie sich sorgen machen und ihr gern helfen würden, wenn sie sich helfen lassen möchte. Keinesfalls sollten Sie sie finanziell unterstützen, dies würde erfahrungsgemäß nur eine Verlängerung der Sucht bewirken. Sie muss die Verantwortung für ihr Leben in der Tat selbst übernehmen. Empfehlenswert wäre für Ihre Tochter natürlich eine Therapie. Leider reicht es nicht, Kinder wohlbehütet aufwachsen zu lassen, da ab einem gewissen Alter eben Freunde die Hauptrolle spielen und wir Eltern/Mütter in die "Nebenrolle" rutschen. Für sich selbst könnten Sie überlegen, ob Sie eine Angehörigengruppe besuchen wollen, da treffen Sie ebenfalls Betroffene, das kann sehr hilfreich und erleichternd sein, fragen Sie doch mal in Ihrer örtlichen Suchtberatungsstelle. viel Erfolg!

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