Trinkverhalten meines Mannes

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Frage: Trinkverhalten meines Mannes

Hallo, ich habe im Februar einen Mann kennengelernt in den mich verliebt habe er hat eine Trennung hinter sich und ich ebenfalls. er ist zu mir gezogen und ich habe beobachtet wie sein Trinkverhalten ist, am Anfang war alles noch im rahmen wie gesagt als er dann bei mir einzog, ging es los, er trinkt täglich Bier in der Woche ca.7-8 Flaschen, und am WE geht es schon morgens um 10.00 Uhr los über den tag verteilt 10-15 Flaschen Bier. Und das Schlimme: er ist LKW-Fahrer und ist nie richtig ausgenüchtert immer mit Restalkohol. Ich bin in einer Familie groß geworden, wo es ein Problem mit Alkohol gab, ich weiß, was das aus einem Menschen macht. Ich habe meinen Partner angesprochen und ihm auch erzählt, was alles passiert, wenn er nicht langsam mal anfängt davon los zu kommen, aber irgendwie schaltet er auf stur. Ich habe das Gefühl, dass er mir nicht zuhört und es im egal ist. Nun kommt es schön öfters zu Diskussionen und er meinte ich solle ihn mit der Scheiße in Ruhe lassen, er muss sich das nicht jeden Tag anhören und will er auch nicht. Nun ist guter Rat teuer, wie soll ich mich denn ihm gegenüber noch verhalten? Trennung möchte ich nicht unbedingt weil ich diesen Menschen liebe, aber ich weiß irgendwann geht es halt nicht mehr. Ich habe auch eine kleine Tochter von 2 Jahren und das scheint ihm ja auch egal zu sein. Ich möchte nicht, dass mein Kind aufwächst so wie ich: Eltern ständig betrunken, Gewalt und Beschimpfungen in der Beziehung, ich weiß wie schlimm das ist. Und er normalerweise auch: seine Kindheit war eigentlich genau so wie meine, nur mit dem unterschied ich habe nie zur Flasche gegriffen bis heut nicht. Ja wie soll ich mich denn nun verhalten, ich will auch nicht co-abhängig werden, das war ich schon bei meiner Mutter. Vielleicht können sie mir einen Tipp geben, vielen dank

Antwort von Sabine

Da Sie in einer Familie aufgewachsen sind, in der Alkohol ein Problem war, sind Ihnen die Verhaltensweisen eines abhängigen Menschen wahrscheinlich nicht unbekannt: solange jemand nicht selber einsieht, dass er zuviel trinkt, wird sich auch nicht viel ändern. Jeder Abhängige empfindet es als Scham, auf sein Trinkverhalten angesprochen zu werden und weist es zunächst (so lange es geht) weit von sich. Die Reaktionen reichen hier von Abwehr, über Nicht-Diskutieren-Wollen, bis hin zu aggressiven, verbalem Verhalten. Ich bin selbst (seit fünf Jahren) trockene Alkoholikerin und habe jahrelang meinen eigenen Mann mit solchen „Sprüchen“ hingehalten. Als Abhängiger hat man eine verschobene Realitäts-Wahrnehmung, man ist der festen Überzeugung, dass man die anderen mit Ausflüchten und Lügen hinhalten kann – und wenn es mal nicht funktioniert, dann trinkt man eben etwas und dann ist es sowieso egal, was die anderen denken. Ich weiß, dass sich das weder nett, noch schön anhört, aber genauso „ticken“ Abhängige. Somit hat nur der Abhängige selber eine Chance, eine grundlegende Änderung seiner Situation herbeizuführen. Sie als Angehörige haben aber zumindest die Chance, für sich selber Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich zu informieren. Suchen Sie dann (nochmals) in Ruhe das offene Gespräch mit Ihrem Partner. Machen Sie ihm klar und deutlich, wie Sie die Situation erleben, dass Sie sich informiert haben und wissen, wovon Sie reden. Und kündigen Sie Konsequenzen an (aber nur solche, die Sie auch selbst einhalten können): z.B. wenn er am Wochenende schon morgens zu trinken beginnt, gehen Sie mit Ihrer kleinen Tochter außer Haus und lassen ihn den Sonntag alleine verbringen. Suchen Sie Kontakt zu anderen Angehörigen (Selbsthilfegruppen, Suchtberatungsstellen). Sagen Sie ihm, was Sie tun werden – und tun Sie es dann auch. Nur durch konsequentes Verhalten haben Sie die Möglichkeit, ihn „aufzurütteln“. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie unangenehm das ist. So merkt man als Abhängiger, dass das eigene Trinkverhalten auffällt, dass sich mein Gegenüber nicht mehr hinters Licht führen, beschwichtigen oder überreden lässt. Und sorgen Sie für sich, überlegen Sie sich, was Ihnen (und Ihrer Tochter) Spaß macht, was sie zusammen unternehmen können, wo Sie andere Menschen treffen usw.

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