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Frage: Cannabiskonsumenten
Mein Sohn (15) hat uns gestern gesagt, nachdem wir ein intensives Gespräch mit ihm geführt haben, indem wir ihm sein verändertes Verhalten beschrieben haben, daß er seit 7 bis 8 Monaten kifft. Er hat verminderte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, allgemeines Desinteresse, Antriebslosigkeit, Wortfindungsschwierigkeiten, totale Introvertiertheit.
Er hatte in den letzten 8 Monaten sehr viel psychischen Stress, ausgelöst durch die Scheidung seiner Eltern und Dauerstress mit seiner Mutter (ich bin die Lebensgefährtin seines Vaters, bei uns wohnt er). Was raten Sie uns genau zu tun, damit er damit aufhört und welche Maßnahmen können wir ergreifen, ihn dabei zu unterstützen?
Antwort von Silvia
Erstmal finde ich es wirklich großartig, dass Sie Ihren Stiefsohn so genau beobachten und mit ihm das Gespräch suchen und er sich offensichtlich Ihnen anvertraut hat. Da ja die Beziehung zwischen Ihnen gut zu sein scheint, besprechen Sie mit ihm gemeinsam mögliche Wege. Viele Suchtberatungsstellen bieten inzwischen Spezialprogramme für Cannabiskonsumenten an, vielleicht käme das ja für ihn in Frage. Die Symptome, die Sie beschreiben, legen die Vermutung nahe, dass professionelle Hilfe gut für ihn wäre, unter Umständen könnte da auch die Scheidung mit ihm aufgearbeitet werden. Bieten Sie ihm an, wenn er es möchte, bei einem Erstgespräch dabei zu sein und seien Sie ansonsten "einfach" für ihn da und hören ihm zu bzw. fragen aktiv, wie es ihm geht.
Informationen Suchtausstieg: Orientierung | 1. Suchtberatung | 2. Entgiftung | 3. Sucht Therapie
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