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Frage: Substitutionsprogramm
Hallo,bin durch Zufall auf dieses Thread gestossen und möchte auch meinen Beitrag dazu geben. Erstmal,toll, dass es sowas gibt hier.Also ich bin seit 8 Monaten heroinabhängig. Es ging mir so mies, dass ich mich entschlossen habe, in ein Substitutionsprogramm zu gehen,was nach langem Hin und Her endlich gelang,weil man immer hin- und hergeschickt wird, niemals ist auch nur irgendjemand zuständig aufeinmal.
Sogar in einem Krankenhaus wurde ich nicht behandelt, als es mir schlecht ging, mein Mann drohte mir mit Polizei,sodaß ich lieber schnell weggelaufen bin,da ich ja eh arg durcheinander war und Angst hatte, mich in irgendeiner Form in Widersprüche zu verstricken. Heute früh bekam ich meine erste Dosis in der Apotheke,brauche nun nicht mehr auf den Straßenstrich zu gehen, um Geld für Drogen anzuschaffen, Gott sei dank. Übrigens vergaß mich vorzustellen. Ich heisse Eva,bin 39. Bis dann Leute,wünsche euch allen einen schönen Tag.
Antwort von Silvia
Hallo Eva, 8 Monate ist noch eine relativ kurze Zeit, schön, dass du so schnell den Weg in ein Substitutionsprogramm gefunden hast. Dennoch würde ich dir empfehlen, mal zu überlegen, ob perspektivisch nicht doch eine stationäre Therapie ratsam wäre, damit du die Gründe für deinen Drogenkonsum bearbeiten kannst und auch alternative Möglichkeiten findest, mit Problemen umzugehen. so kannst du vielleicht einem Rückfall bzw. Beikonsum besser vorbeugen und einen Plan für dein weiteres Leben entwickeln. Viel Erfolg weiterhin!
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