Quartalskiffer

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Frage: Quartalskiffer

Hallo, ich habe seit 2 Jahren einen Freund, der für mich ein "Quartalskiffer" ist.

Er ist 30, und soweit ich weiß, hat er früher oft und viel gekifft. Er ist ein sehr emotionaler und unsicherer Mensch, was er aber mit viel "Spass" und coolen Sprüchen überspielt, so dass es niemand merken würde. Er sagt von sich selber, dass er manchmal ein "Fähnchen im Wind" ist, das immer versucht, sich jedem und allem anzupassen, gerecht zu werden.

Nun, nach unseren 2 Jahren kann ich bei ihm ein ziemliches Muster erkennen. Nach einer "Kiffphase" geht es aufwärts, er macht Sport, hat tolle Vorsätze, unternimmt mehr bis nach 2 oder 3 Monaten, alles wieder langsam zum Erliegen kommt...und irgendwann wird dann wieder zur Kiffe gegriffen. Anfangs versucht er dann trotz Kiffen, sich nichts anmerken zu lassen - nur, alle seine Freunde sind sehr sensibel was das Thema betrifft und es klappt nicht so ganz, d.h. nach 2 oder 3 Tagen sperrt er sich dann ganz weg.

Mal für eine Woche und mal auch für 3 Monate (wobei er da nur 2 Wochen gekifft hatte und dann nicht wusste, wie er wieder zurück in die reale "Welt" kommt)...danach gibt es immer Drama. Er steht vor der Tür, redet von Selbstmord, geht in "Auffangtherapien", denkt über Suchttherapie nach etc. und wenn dann alles wieder "Gut" scheint, ist das Alles Schnee von Gestern und nichts wird zu Ende geführt.

Ich habe ihn natürlich immer wieder aufgefangen. Ich kann auch sagen, dass er sich mir immer mehr geöffnet hat und wir uns immer näher gekommen sind. Mittlerweile habe ich mich auch mit einigen Dingen abgefunden und nehme ihn so wie er ist. Nach einer schlechten Phase, waren nun die letzten 5 Monate wirklich super. Wirklich, er hat sich total bemüht. Das Schlimme ist auch, dass wenn er "da" ist, er der perfekte Freund ist.

Aber, natürlich ist in mir immer die Angst, dass er sich wieder wegsperrt...denn irgendwo ist und bleibt er für mich Unberechenbar. Nun, nach einem Streit, der natürlich ums Kiffen ging, denn ich habe mittlerweile eine sehr sehr gute Spürnase, hat er sich nun wieder weggesperrt. Telefon aus, kein Wort - nichts. Dies zieht er dann auch gegenüber seiner Familie durch und Freunden (von denen sich schon viele abgewendet haben).

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass er in einer Woche oder einem Monat wieder vor meiner Tür stehen wird...irgendein Drama wird er sich schon einfallen lassen. Kann man ihm aber vorwerfen, dass er den "Scheiß" immer wieder durchzieht, nachdem ich ihn immer wieder aufgenommen habe? Nun, dass das keine "gesunde" Beziehung ist, brauche ich ja niemanden versuchen Weiss zu machen, aber irgendwas habe ich an dem Kerl gefressen und ich kann mir eine gemeinsame Beziehung auch so gut vorstellen, da wir uns ja sonst prima verstehen und er auch für mich da ist - bis eben der "Zusammenbruch" kommt.

Für mich scheint es so als,dass er eine Verhaltenstheraphie braucht, die ihm zeigt, wie er mit seinen Gefühlen und Erwartungen umgehen kann und wie er es vermeidet zu Kiffe zu greifen ... nur muss das ja von ihm kommen. Ich weiß eben nicht, in wie weit ich wirklich darauf hoffen kann, dass es sich irgendwann mal ändern wird. Was macht einen "Quartalskiffer" aus?

Wenn er täglich kiffen würde, würde ich das alles sofort beenden ... aber so stelle ich meine Bedürfnisse in der Zeit zurück und denke mir "naja, jetzt lass ihn einfach mal eine Woche". Aber das ist doch auch schlecht. Was, wenn was passiert? Dann ist mein Freund nicht für mich da!! Was ist, wenn wir Kinder haben? Ich kann mich einfach nicht 100%-ig auf ihn verlassen und ihm vertrauen. Ist das aber nicht das Wichtigste? -

Antwort von Claudia

Hallo, du hoffst, dass sich irgendwann mal etwas ändert....,du weisst, du führst eine "ungesunde" Beziehung. Du fragst dich "Was wäre wenn...". Es mag hart klingen, aber du solltest deinem Freund in einem klaren Moment sagen, dass du ihn unterstützt wenn er bereit ist Hilfe anzunehmen (Suchtberatungsstelle), wenn nicht, kannst du ihm nicht da raus helfen und von alleine wird sich auch nichts ändern. Dann musst du dir überlegen ob du an dieser für dich sehr "ungesunden" Beziehung trotzdem festhalten magst. Ich wünsche Dir Kraft für diese Entscheidung.

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