Angst vor der Suchtberatung

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Frage: Angst vor der Suchtberatung

Ich bin 17. Mein freund ist seit einigen Jahren kokain- und amphetaminabhängig, er zeigt kaum Gefühle, ist ständig nur am Partymachen. Ich verzweifle an dem Gedanken, dass er gar nicht mehr auftauchen wird. Irgendwann einmal ging er weg und meldete sich vier Tage nicht .. ich unterstütze ihn aufzuhören mit festem Willen, er schwankt immer.

Ich fing an mit der Idee zur Suchtberatung zu gehen .. er weigert sich jedoch, es scheint mir als habe er Angst vor etwas. Wenn er jedoch das Zeug einnimmt, wirkt es, als habe er keine Gefühle, er is oft aggressiv und viel unterwegs, ich weiß einfach nicht mehr weiter, er ist mir gegenüber auch schon handgreiflich geworden. Ich liebe ihn so sehr, dass ich ihn nicht loslassen könnte, besonders als wir uns kennenlernten, die besten freunde waren, nun sind wir schon 8 Monate zusammen.. ---

Antwort von Silvia

Du bist noch ziemlich jung und ich sehe in deiner augenblicklichen Situation wirklich nur 2 Wege: Entweder du bleibst bei deinem Freund, nimmst seinen Konsum, sein Wegbleiben und seine Handgreiflichkeiten in Kauf oder du machst ihm eine klare Ansage, dass du nicht länger gewillt bist, dir vor allem körperliche Übergriffe gefallen zu lassen und legst ihm eine Therapie nahe.

Solange er jedoch nicht bereit ist, zu einer Suchtberatung zu gehen, wird sich sein Leben nicht wirklich ändern können und damit wird auch für dich alles beim alten bleiben. Ich kann mir gut vorstellen, dass er Angst vor der Suchtberatung hat, weil er nicht weiß, was da auf ihn zukommt. Wenn es ihm hilft: Die Berater unterliegen der Schweigepflicht, d.h., was besprochen wird, bleibt geheim. Und ohne seinen Willen können die ihn auch nicht behandeln. -

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