Entzug unter Vollnarkose

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Frage: Entzug unter Vollnarkose

Ich bin schon seit mehr als 12 Jahren schmerzmittelabhängig und habe schon etliche Entzüge und Therapien hinter mir. Meine letzte Therapie war 2007, die war sehr erfolgreich. Keine Medikamente mehr, ich war sehr stolz auf mich. Aber die Schmerzen blieben und wurden immer schlimmer.Ich ging zu meinem Hausarzt und bat ihn, mir zu helfen, da ich ja auch wieder arbeiten gehen wollte. Ich sagte auch ausdrücklich zu ihm, wenn er mir was gibt, bitte etwas was nicht abhängig macht. Da gab er mir die Durogesic Smart 75 Schmerzpflaster und nach ein paar Monaten bekam ich dann die Fentanyl 50. Als mein Hausarzt nicht mehr weiter wusste, Überwies er mich in eine Schmerzambulanz. Da bekam ich dann die Durogesic Smart 100 und jetzt haben Sie mich auf die Durogesic SMART 50 runter gesetzt. Schon war ich wieder dabei. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich das leider noch nicht.
Ein Zauberpflaster. Mein Hausarzt meinte zu mir, das macht mit sicherheit nicht abhängig und ich könnte eventuell wieder Arbeiten gehen. Ich nehme das Pflaster jetzt auch schon wieder über ein Jahr und bin voll abhängig davon. Der Entzug ist zehn mal so schlimm wie von den anderen Schmerzmittel.
Meine Frage: Ich habe gehört, man könnte einen Entzug unter Vollnarkose machen.

Antwort von Silvia

Vom sog. Turboentzug unter Narkose habe ich insbesondere beim Heroinentzug schon gehört, dieser ist aber sehr umstritten. Das Thema bei dir scheint aber nicht nur der Entzug zu sein, sondern vor allem eine effektive und womöglich alternative Behandlung deiner Schmerzen, was offensichtlich deinem Hausarzt bisher nicht gelang. Hast du es mal beim Homöopathen versucht? Oder evtl. auch beim Psychologen, weil hinter körperlichen Schmerzen oft ein seelisches Problem liegt. Viel Erfolg!

Weiterführende Informationen Drogen: Buchtipps Drogen | Drogen | Cannabis | Amphetamine | Heroin | Kokain | Benzodiazepine |

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