Drogenprobleme in der Familie

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Frage: Drogenprobleme in der Familie

Meine Schwester, sie ist 44 Jahre, wohnt jetzt seit 3 Jahren bei meiner Mutter. Mit knapp 20 lernte sie ihren Freund -einen Zuhälter- kennen. Also, es war ja nicht so, daß er irgendwie 'brutal' oder so zu meiner Schwester wa r-im Gegenteil- er war bei Familienfesten ab und an dabei. Meine Schwester hatte ihre Wohnung und alles lief 'gut' , bis sie sich zusammen mit einer Kollegin vor 6 Jahren ein Haus mieteten.

Von da an ging es abwärts, meine Schwester nahm seit dem Zeitpunkt Kokain (vielleicht ja auch schon früher-wir wissen es nicht), die Miete wurde nicht bezahlt und es folgte die Zwangsräumung.

Der Zuhälter und die andre Kollegin wollten meine Schwester nicht in die neue Wohnung mitnehmen.

Seitdem wohnt sie bei meiner Mutter und wir wissen einfach nicht mehr weiter! Ständig bestiehlt sie meine Mutter und verspricht immer wieder Besserung, mit den Drogen aufzuhören.

Es gab schon 3 Anläufe mit einer eigenen Wohnung, aber nie klappte es! Auch ich wollte mit ihr zusammenziehen, Mietvertrag war schon unterschrieben,aber dann 'zog' sie wieder los und 'verkokste' die Kaution.

Sie ist jetzt ALG II-Empfängerin und wenn Geld auf ihrem Konto ist,bleibt sie für ein bis zwei Nächte unauffindbar und das Geld ist dann auch weg.

Eine sogenannte 'Therapie' in L. (3 Monate) war leider erfolglos und sie machte sie auch nur, weil wir sie vor die Wahl stellten: entweder Therapie oder Rausschmiss aus der Wohnung unserer Mutter.

Meine Mutter ist über 70 Jahre und ich weiß nicht, wielange sie es noch durchhält, ständig diese Enttäuschungen seitens ihrer Tochter zu verkraften, denn es ändert sich einfach nichts...
Nichts ist vor meiner Schwester sicher,selbst nicht mal meine Mutter's EC-Karte und hat sie die nicht, stellt sie die ganze Wohnung 'auf den Kopf' um Geld zu suchen.

Es ist natürlich auch meine Mutter's Unvernunft oder Gutgläubigkeit, daß sie manchmal Geld im Haus hat...
Die Beiden wollten sich auch schon eine größere Wohnung mieten, aber davon ist meine Mutter -Gott sei Dank-geheilt!

Wir Schwestern wissen, daß meine Mutter nie die Kraft aufbringen kann, ihre Jüngste vor die Tür zu setzen! Und meine kokainabhängige Schwester weiß es leider auch...

Immer wieder macht sie Versprechungen und beteuert, daß sie keine Drogen mehr nehmen wird!

Was können wir nur tun??-Einfach so mal 600(!) Euro in 2 Nächten zu 'verpulvern', das ist doch nicht 'normal' - oder??

Natürlich hat sie 'danach' immer ein schlechtes Gewissen und weint jämmerlich, doch wir können das nicht mehr hören und wünschen uns nur eines - daß sie endlich meine Mutter ihr Leben leben läßt und von alleine geht oder nochmals eine Therapie anfängt.

Aber diesmal eine 'richtige' Therapie - ohne Ausgang und unter ständiger Beobachtung, denn nur so könnte sie es vielleicht schaffen?

Sie nimmt auch die Medizin meiner Mutter und wenn meine Mutter die mal braucht, ist nichts mehr da! Eine Tabletten-Entzugskur hat sie auch bereits im Schloßpark Charlottenburg erfolglos hinter sich.
Gibt es nicht so eine Einrichtung, wo wir sie hinbringen können, sodaß sie vor sich selbst und meiner Mutter 'geschützt' ist?

Oder gibt es sowas wie eine Selbsteinweisung? Denn wenn sie sozusagen noch unter Drogenkonsum steht, ist sie bereit, eine Therapie nochmals zu machen.Wenn sie aber wieder 'klar' im Kopf ist, war alles nur ein 'Ausrutscher'!

Und so gehts nun schon seit Jahren!

Antwort von Silvia

Solange Ihre Schwester ein sicheres Dach über dem Kopf und auch relativ problemlosen Zugang zu Geld oder ec-Karten hat, wird sich - meiner Erfahrung nach - eher nichts ändern, weil die Anziehungskraft von Kokain einfach viel größer und mächtiger ist, als jede Vernunft.

Es wird Ihrer Mutter nichts anderes bleiben, als ihre Schwester vor die Tür zu setzen. Vielleicht setzen Sie sich mal in Ruhe mit Ihrer Mutter zusammen und erklären ihr, dass sie die Suchterkrankung ihrer Tochter eher verlängert, wenn sie sie immer wieder bei sich aufnimmt und Zugang zu Geld gewährt.

Natürlich könnte Ihre Schwester unter Konsum in einer Entzugsklinik auflaufen, nur befürchte ich, sobald sie wieder klar im Kopf ist, würde sie dort wieder abhauen. Offensichtlich ist der Leidensdruck Ihrer Schwester nicht so groß, dass sie ernsthaft was ändern möchte.

Was Ihnen als Familie aber auch klar sein sollte: Ihre Schwester konsumiert nicht, um Sie alle zu ärgern, hinter einer Suchterkrankung stecken in der Regel schwerwiegende psychische Probleme, die es in einer Therapie zu behandeln gilt. Und: Rückfälle gehören zur Suchterkrankung dazu, das heißt, es ist eher die Ausnahme als die Regel, dass jemand nach der ersten Therapie ein für alle Mal geheilt ist.

Weiterführende Informationen Drogen: Buchtipps Drogen | Drogen | Cannabis | Amphetamine | Heroin | Kokain | Benzodiazepine |

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