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zuviel kiffen
von Ana
Mein Freund mit dem ich seit drei Jahren zusammen bin und schon zwei Kinder habe, wo ich sehr stolz bin, ich weiß, dass mein Mann sehr lange kifft, er sagte seit 1993 und er ist jetzt 36 und das ist sehr lange.
Er hat ja einmal fast ein Jahr aufgehöhrt und hat dann wieder angefangen aber ich finde jetzt übertreibt er sehr viel er raucht jeden Tag und das immer abends und wenn er am Wochenende frei hat auch am Tag und das zwei bis drei. Ich habe Angst um ihn und um unsere Beziehung. Ich gehe daran kaputt.
Ich traue mich einfach nicht, ihm zu sagen, dass er mittlerweile süchtig ist und er sich Hilfe holen soll. Das Schlimme ist ja, er regt sich so schnell auf für jede Kleinigkeit.
Antwort von Friederike
Liebe Ana,
der Konsum Ihres Freundes ist bedenklich, insbesondere auch für Ihre gemeinsamen Kinder! Wenn Ihr Freund ständig breit ist, ist er nicht ansprechbar und somit auch nicht (mehr) in der Lage, seine Aufsichts- und Fürsorgepflicht wahrzunehmen!
Ihr Freund ist seinen Kindern kein gutes Vorbild, wenn er sich regelmäßig bekifft, mal ganz abgesehen von der Illegalität der Droge!
Er macht sich und seine Gefühle mit Cannabis weg, betäubt sie und ist eigentlich nur noch körperlich anwesend!
Wenn Sie so nicht mehr weiterleben können und/oder wollen, sollten Sie ihm dies auch deutlich sagen! Sie können ihm ein Ultimatum setzen, bis wann er sich professionelle Hilfe gesucht haben sollte. Dannach sollten Sie aber auch die Konsequenzen ziehen, wenn er dem nicht nachkommt.
Leider können Sie ihn nicht verändern, sondern nur Ihr eigenes Verhalten. Wenn Sie sich eine andere Beziehung wünschen als Sie mit Ihrem derzeitigen Partner leben können, so ist es an der Zeit, etwas in Ihrem eigenen Leben zu verändern!
Überlegen Sie sich, was Sie sich von Ihrem Partner an Ihrer Seite wünschen!
Was erwarten Sie in Bezug auf Ihre Kinder?
Ist dies realistisch mit Ihrem Freund?
Wenn nicht, sollten Sie die Beziehung beenden und sich nach einem Partner umsehen, der die gleichen Ziele hat wie Sie und mit dem Sie dies auch leben können!
Mit freundlichen Grüßen
Friederike Sohn
Dipl.-Pädagogin
Informationen Suchtausstieg: Orientierung | 1. Suchtberatung | 2. Entgiftung | 3. Sucht Therapie

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