Bei Drogenproblemen zur Therapie zwingen

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Bei Drogenproblemen zur Therapie zwingen

von Rosi

Mein Stiefsohn ist mittlerweile 22 Jahre alt und ich bin seit 3 Jahren im Haushalt von meinem Mann und Daniel. Von Anfang an hat Daniel gekifft, mein Mann hat es verharmlost und auch öfters gesagt „sowas tut er nicht“.

Nur mit der Zeit fiel ihm auch auf, dass Daniel immer launischer wurde oder manchmal gar nicht aufstand um zur Arbeit zu gehen. Es gab Streit und Vorwürfe in Massen. Seit gut einem Jahr ist Daniel ausgezogen und da fing der Kummer erst richtig an.

Daniel hat durch Drogenkonsum seinen Führerschein verloren und somit auch seinen Job bei einer Zeitarbeitsfirma. Er sieht keinen Sinn mehr darin arbeiten zu gehen, weil es sein gewissen nicht erlaubt...

Er redet nur noch wirres Zeugs hat Verfolgungswahn, sagt die Polizei fährt öfters am Tag bei ihm vorbei, und schaut ob sein Auto bewegt wurde...

Sein Telefon wird angehört, gestern kam er sogar mit der Behauptung, man hat ihn in die Füße gespritzt, während er zu Hause geschlafen hat, er hatte da unter den Füßen 2 kleine Löcher, denke mal er ist in seiner verdreckten Wohnung irgendwo rein getreten. Oder eine andere Theorie von ihm war, es war eine Schlange die man ihm in die Wohnung gelegt hat.

Also er ist total daneben, nun machen wir uns Gedanken wie man ihm helfen soll, Suchtberatung sagt er muss allein kommen, aber Daniel sieht doch nicht ein, dass er Hilfe braucht, alle sind bescheuert nur seine Ansichten sind richtig.

Nun meine Frage, gibt es keine Möglichkeit ihn zu einer Therapie zu zwingen, bevor er ganz abdriftet? Seine Wohnung haben sie ihm auch schon gekündigt, sein Kommentar „die können mich mal“, kümmert sich aber um nix. Kann man als Eltern denn nix tun um seinem Kind zu helfen? Ich dachte da an Zwangsentgiftung oder ähnliches. Er muss doch erst mal klar im Kopf werden bevor er versucht nachzudenken.

Wir wissen echt nicht, was wir noch machen sollen,  wollen dem Jungen doch nur helfen.

Antwort von Friederike

Liebe Rosi,

was Sie beschreiben klingt nach (drogeninduzierter) Psychose!

Versuchen Sie mit Daniel ruhig zu sprechen und ihm klar zu machen, dass Sie sich große Sorgen um ihn machen. Bewegen Sie ihn dazu, mit Ihnen gemeinsam zum Psychiater zu gehen, um eine gesicherte Diagnose stellen zu lassen. Er wird dann wahscheinlich erst einmal in die Psychiatrie eingewiesen werden und auf Neuroleptika (Antipsychotika) eingestellt werden.

Gehen Sie auf keinen Fall auf seine wahnhaften Äußerungen ein. Vermeiden Sie ihm beweisen zu wollen, dass er Dinge wahrnimmt, die gar nicht da sind und nicht passieren!

Wenn er nicht freiwillig mitgeht, bleibt Ihnen keine andere Wahl als abzuwarten,  bis er wieder Verfolgungswahn zeigt. Dann haben Sie die Möglichkeit (bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung, also wenn er z.B. im Wahn aus dem Fenster springen will,weil er glaubt fliegen zu können oder er auf Sie übergriffig  wird) die Polizei anzurufen. Die kommt dann üblicherweise mit einem Ordnungsbeamten, der dafür sorgt,  dass Daniel zwangseingewiesen wird!

Ganz , ganz viel Kraft!

Mit freundlcihen Grüßen

Friederike Sohn
Dipl.-Pädagogin

Siehe auch

Bei Drogenproblemen zwangseinweisen lassen.

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