Therapie - Entzug - Pep

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Therapie - Entzug - Pep

von Jana

Mein Freund nimmt Pep und hört jetzt für mich auf. Er möchte aber keine Therapie machen, sondern einen Totalentzug. Ihm geht es sehr schlecht: er erbricht sich, hat Depressionen, zittert am ganzen Körper und bekommt schlechte Laune und ist auch ein bisschen aggressiv.

Wie kann ich ihn unterstützen und helfen damit er es schafft? Wie lange dauert so ein Entzug bis die Symptome nicht mehr so stark sind und es ihm besser geht?

Antwort von Friederike

Liebe Jana,

wenn Ihr Freund für Sie aufhört Amphetamine zu konsumieren, werden Sie auch wieder der Grund sein, weswegen er möglicherweise wieder damit anfängt! Ihr Freund delegiert die Verantwortung für seinen Konsum oder Nichtkonsum an Sie! Nicht er kann sich ein suchtmittelfreies Leben vorstellen, weil er einen Nutzen für sich persönlich darin sieht, sondern er macht es "nur" Ihnen zu liebe.
Damit werden Sie erpressbar und geraten sehr schnell in die Co-Abhängigkeit!

Es scheint so zu sein, dass er (noch) nicht über eine Krankheitseinsicht verfügt! Dies ist auch im Hinblick auf den Entzug schwierig. Die Symptome des Entzuges, die Sie schildern, klingen nach Heroin, nicht aber nach Amphetamin!
Wenn Sie dazu näheres erfahren wollen, gehen Sie auf die Seite: www.suchtstoffe.com

Amphetamin macht psychisch sehr stark abhängig, jedoch nicht körperlich! Die von Ihnen geschilderten Symptome wie Schwitzen, Erbrechen, Zittern, Depressionen, Aggressionen sind körperlicher Art und sind typisch für einen Opiatentzug!

Ihr Freund scheint Ihnen nur die halbe Wahrheit gesagt zu haben!

Er sollte auf jeden Fall in eine Entgiftung gehen. Dort wird er langsam runterdosiert. Das bekommt den meisten besser, zudem ein kalter Entzug auch immer lebensbedrohlich werden kann!
Im Anschluß an die Entgiftung sollte er eine Therapie machen, um die der Sucht zugrunde liegenden Probleme zu bearbeiten und dauerhaft abstinent leben zu können.

Dies im Alleingang machen zu wollen kann aufgrund der Suchterkrankung nur scheitern!
Er braucht professionelle Hilfe!

Sie können leider nur ganz wenig für Ihren Freund tun! Reden Sie mit ihm und bieten Sie ihm an, mit ihm gemeinsam in die Suchtberatungsstelle zu gehen. Dort sind ausgebildete Fachkräfte, die ihn beraten und in eine Therapie vermitteln können. Wichtig ist, dass er direkt im Anschluß an die Entgiftung in Therapie geht! Die Rückfallgefahr ist sonst extrem hoch!
Die Entgiftung wird stationär durchgeführt und dauert meist nicht länger als 2-3 Wochen!

Suchen Sie sich zur eigenen Entlastung Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchtkranken. Die Adresse erhalten Sie in der Drogen- bzw. Suchtberatungsstelle.

Viel Kraft!

Mit freundlichen Grüßen

Friederike Sohn
Dipl.-Pädagogin

 

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